Forum: Wirtschaft
Medienbericht: Briefporto soll teurer werden
DPA

Dass das Briefeschreiben bald teurer wird, hatte die Post bereits angekündigt. Laut einem Medienbericht kommt die Preissteigerung zwar später, könnte aber deutlich stärker ausfallen.

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tuvalu2004 10.02.2019, 23:47
1. Büchersendungen sind natürlich dabei

In den letzten Jahren wurde Büchersendung unverhältnismäßig viel teurer. Die will die Post natürlich nicht. Schon jetzt kann sie Büchersendungen wochenlang zurück stellen, wenn andere Post wichtiger ist, z.B. Werbung. Die internationale Büchersendung wurde gerade ersatzlos abgeschafft, nachdem höhere Gewichte schon teurer waren als Pakete. Ich gehe also davon aus, dass Büchersendungen mal wieder im Porto steigen. Das nennt sich dann natürlich nicht mehr sozial (was ja der Sinn bei Büchersendungen ist) - dass nennt sich profitorientiert (was ja der Sinn beim Kapitalismus ist).

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hileute 10.02.2019, 23:57
2. Wollen sie so bezwecken

das auch endgültig keine Privatperson mehr Briefe versendet oder ist das die Konsequenz daraus?

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Nonvaio01 10.02.2019, 23:58
3. kein wunder

das in D kaum etwas vorran geht wenn der Staat involviert ist.
Ich lebe in Irland und hab den bericht meiner Frau uebersetzt..kopfschuetteln ist noch gelinde ausgedrueckt.

Bei uns kauft man eine Brifmarke und dann merkt man...ohh kostst jetzt 10 cent mehr....und fertig.

In D scheint es ein Staatsakt zu sein das sogar dioe FAZ darueber berichtet, dann die ganzen behoerden, tagungen, meetings....unglaublich. Und das bei Porto fuer Briefmarken.....bis 2021 um 4.8%, es werden leute bezahlt um soetwas auszurechnen?

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spon_3501918 11.02.2019, 00:07
5. 21-28% Erhöhung (nachdem es schon von 55 auf 70 um 27% erhöht wurde)

Ich denke da wird die Menge an Briefen nochmal drastisch zurück gehen. Ich habe meinen Versand von Rechnungen schon beim letzten Schritt komplett auf Email umgestellt.

55ct war ja noch in Ordnung. Aber 90ct für einen einfachen Standardbrief?

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10kwh 11.02.2019, 01:03
6.

Ich glaube, dass das weiter dazu führt, dass immer mehr über den elektronischen Weg per E-Mail verschickt wird und die Post feststellen wird, dass Preiserhöhungen für Briefe kontraproduktiv sind. Auch ich habe als Gewerbetreibender den Briefverkehr bereits um fast 40% senken können, nachdem ich letztes Jahr zum ersten Mal von der geplanten Preiserhöhung gelesen habe. Zumal Portokosten der Post nicht von der Steuer abgesetzt werden können.

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Idinger 11.02.2019, 01:21
7. Ist das

etwa die neue mit Finanzminister Scholz abgesprochene Politik: Bahn und Post werden angehalten, endlich ihre Nutzer stärker zur Kasse zu bitten?

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bauermi3 11.02.2019, 03:21
8. Besonders lächerlich ist ja die "Begründung" für den Antrag:

Die GEWINNE aus der Briefbeförderung seien zu NIEDRIG! Und das bei einem Quasi-Monopolisten, der mit Steuergeldern aufgebaut wurde!
Es gibt also ein staatlich garantiertes Recht auf HOHE Gewinne auf Monopole. Hochinteressant. Das passt zur typischen deutschen Industriepolitik, die IMMER die Großbetriebe bevorzugt. Entweder auf Kosten der Allgemeinheit, oder der Kunden.
Man jhört übrigens auch wenig davon, dass die Paketpreise reduziert werden müssten, weil dort die Gewinne zu HOCH seien!
Auch wird der Rückgang des Briefaufkommens als gottgegeben dargestellt, und soll gar nichts mit der immer mieser werdenden Qualität der Briefbeförderung zu tun haben, oder mit der immer schwieriger werdenden Möglichkeit, überhaupt Briefe aufgeben zu können.
Es ist wie bei der Bahn - auch die hat ein Schienenmonopol, und wird seit Jahrzezhnten in ihrer Unfähigkeit von der Politik gedeckt.

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ulrics 11.02.2019, 04:18
9. Ab 1. März

85 Cent. Habe bereits den ersten so frankierten Umschlag bekommen.

Einfach unverschämt, was die Post sich da erlaubt. Alles nur für die Dividende.

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