Forum: Wirtschaft
Medienbericht: Vorwerk stellt Thermomix-Fertigung in Wuppertal ein
Rolf Vennenbernd/ DPA

In Europa sinkt die Nachfrage nach der Küchenmaschine Thermomix. Einem Bericht zufolge soll die Produktion am Standort Wuppertal Ende des Jahres auslaufen. Es werde mit zahlreichen Kündigungen gerechnet.

Seite 1 von 5
mukulele 02.07.2019, 01:39
1. Seltsam

Vor kurzem hieß es noch, das Ding wäre nur nach ewig langer Wartezeit zu bekommen und jetzt auf einmal gibt es nicht genug Nachfrage. Was ist denn da in der Zwischenzeit passiert?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Auggie Smith 02.07.2019, 02:26
2. 1359 €

Und wo werden die Dinger dann in der Zukunft gebaut?
Glaubt man denn bei Vorwerk, dass irgend jemand bereit ist, ein in China gefertigtes Gerät zu diesem Mond-/Phantasiepreis zu kaufen? Gut, okay, ich sehe es ein, es gibt ja auch genug Leute, die ein Apple iPhone für einen unverfrorenen Preis erwerben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dasfred 02.07.2019, 04:20
3. Ist der Markt nicht langsam gesättigt?

Haushalte, die mal eben über tausend Euro für eine Küchenmaschine ausgeben können, die auch nicht viel mehr kann, als Mixer und Kochtopf, sind dünn gesät. Dann haben die Discounter diesen Markt auch noch für sich entdeckt und preiswerte Varianten präsentiert. Dazu kommen jetzt noch die ganzen Gebrauchtgeräte, die dann im Alltag doch nicht eingesetzt wurden. Gewinne können jetzt nur noch über Kostensenkung gesteigert werden. Die Entwicklung war absehbar.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
goldbrunnen17 02.07.2019, 06:00
4. Preis

Die sinkende Nachfrage liegt vielleicht auch am hohen Preis für den Thermomix. Etwas günstiger wäre gut, dann hätten wir vermutlich mittlerweile auch einen. zugegeben, das Teil ist toll, aber der Preis hat für uns einen Kauf bislang verhindert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
napoleonwilson 02.07.2019, 07:06
5. Stellenabbau in Deutschland....

Gut das wir KEINEN TM nutzen. Ein Unternehmen das 4 stelluge Beträge nimmt und nur mit Stellenabbau antworten kann, werden wir nicht kaufen. Das Leben dieses Unternehmens hängt am TM. Rd. 1Mrd. EUR Umsatz mit einem Produkt. Das birgt ein hohes Risiko. Wenn man es wagt, den TM zu kritisieren, ist es wie bei Apple/Helene Fischer, es gibt sofort massive Anfeindungen der Fans . Eine sachliche Diskussion über Geräusch/Sinn ect ist nicht möglich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
karl_martell 02.07.2019, 07:22
6. Thermomix, made in China

Liebe Verantwortliche, demnächst nur noch designed in Germany, aber made in China. Das reicht mir leider nicht, um vermutlich gleiche hohe Preise für zukünftige Nachfolger zu rechtfertigen. Niemand darf damit rechnen darf, dass die Geräte dann gleichzeitig 50 % billiger werden. Für diese Unternehmensstrategie gibt es nur eine Konsequenz: Das wars !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
felisconcolor 02.07.2019, 07:22
7. Ich habe

den Sinn dieser Geräte eigentlich nie verstanden. Rezepte gibt es zuhauf im Netz und die Zubereitung auf einem normalen Herd ist nun mal kein Hexenwerk. Ausserdem finde ich das es die Freude an der Zubereitung verdirbt. Eine Zeitersparnis sehe ich auch nicht, denn Garzeiten sind halt Garzeiten. Und wenn ich wirklich mal keine Zeit oder Lust habe... Ich bekomme eine Dose auch ohne Dosenöffner auf. Ein gerne kochender Mann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Andreas P. 02.07.2019, 07:23
8. Der Hype ist vorbei

Wer gerne kocht braucht keinen Thermomix! Der Staubsauger für die Küche bringt gähnende Langeweile und tötet jede Kreativität und Spaß beim kochen. Dazu ist das Ding noch völlig überteuert. Nachdem jede Tupperware-Hausfrau das nun gemerkt hat und auch nicht bereit ist jedes neue Modell als Ersatz zu erwerben, sinkt die Nachfrage. Das Ding its in ein paar Jahren Geschichte. Braucht kein Mensch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pizzerino 02.07.2019, 07:32
9. Standort Deutschland

Es sollte uns zu denken geben, wenn selbst eine Gelddruckmaschine wie der Thermomix nach Asien verlagert werden muss. Wir haben hier andere Standards als in Asien, speziell was Sozialversicherungen und Kinderarbeit angeht. Wollen wir das einfach aufgeben? M.E. gibt es drei Möglichkeiten. 1. wir passen die Standards an asiatische Verhältnisse an. 2. Wir verhindern solche Produktionsverlagerungen und lassen die in Deutschland produzierende Firma pleite gehen. 3. Wir erheben auf asiatische Waren Einfuhrzölle, die den Lohnunterschied annähernd ausgleichen. Was darfs sein?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 5