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Medienbericht zum Dieselskandal: Kraftfahrtbundesamt droht Audi mit Zwangsgeldern
ZUMA Press/ imago images

Die Aufarbeitung des Dieselskandals bei Audi zieht sich hin. Nun drohen dem Unternehmen Zwangsgelder - wenn es nicht in rund eineinhalb Wochen nachweisen kann, wie es die Manipulationen beheben will.

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mrmartin19 15.09.2019, 12:13
20. so viel Aufwand

wg nutzlosen SW Updates. Die Euro 5/6 Autos halten außerhalb des Testzyklus die Werte vor und nach dem SW Update nicht ein weil die Autoindustrie die Gesetze so interpretiert hat. Dagegen sollte das KBA vorgehen aber das wollen die CDU/CSU halt nicht.
Bremsen funktionieren ja auch in allen Fahrzuständen, nicht nur im Testzyklus.

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egoest 15.09.2019, 12:23
21.

Ich gehe mal davon aus, dass das Kraftfahrtbundesamt bei Audi angefragt hat, ob die Frist von 1,5 Wochen nicht zu knapp ist und ob das Zwangsgeld von 25.000 EUR nicht vielleicht viel zu hoch ist und Audi möglicherweise dadurch in den Ruin getrieben wird.

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MisterD 15.09.2019, 12:30
22. Wenn Sie Ihre Steuerschulden nicht bezahlen...

steht auch nicht morgen der Finanzbeamte vor der Tür, da kann vom Titel bis zur Vollstreckung mal ein Jahr ins Land gehen. So ist es auch bei Audi, das ist jetzt nicht ungewöhnlich... und zu neuen Vorwürfen bei den Dieseln: jede Software enthält eine Erkennung, ob das Fahrzeug gerade auf einem Prüfstand steht oder nicht. Das alleine ist noch nicht das Problem und auch nicht illegal. Die Frage ist, ob diese Software immer noch dafür sorgt, dass die Werte auf dem Prüfstand eingehalten werden, draussen aber nicht. Und auch hier gilt, dass man die Abgaswerte nie zu 100% einhalten wird, denn das hängt auch vom Fahrer und dem Fahrprofil ab. Wenn man hier liest, dass Leute sich nen Diesel kaufen, die damit

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Stoepse 15.09.2019, 12:32
23. Austoben behördlichen Sadismus.

Was gibt es für einen solchen Beamten schöneres, als anderen Leuten Ungemach zu bereiten.

Und dies vor dem Hintergrund der Erkenntnis, dass CO² durchaus nicht das Giftgas ist, für das es medial erklärt wurde. Sondern lediglich 0,04 % (40 ppm) der Luft ausmacht, also eine 'Quantité négligeable' ist, ein Spurenelement.

Sauerstoff ist für den Menschen mit seinen 20 % Anteil an der Atemluft viel gefährlicher. Eine Erhöhung von 50 % würde die Menschheit ausrotten. CO² könnte sich auf 1.000 ppm erhöhen, also das 25-fache. Dann würden bronchial empfindliche Menschen beginnen zu husten. Grenzwert bei Autos ist z.Zt. noch 130 ppm - sauberer als ausgeatmete Atemluft.

Das ganze ist echt Schilda.

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frider 15.09.2019, 12:52
24. Strenge sollte angesagt sein

Das bei Audi solche Probleme nicht gelöst werden können liegt eventuell auch am Verhältnis der Ingenieure Bereich Motorentechnik zu Beleuchtung und Zimmer / Firlefanz. So ein nerviges laufendes Blinklicht bringt zusätzliches Geld und saubere Motoren kosten.
Auch das Kartellamt sollte bei der Zusammenarbeit der Autokonzerne genau hinschauen. Vieles war abgesprochen. Aufwachen und mit innovativer Technik einen Vorsprung erarbeiten. Das sich die Sindelfingen nicht schämen. Beim Gurt, der Sicherheitszelle, dem Airbag und vielen anderen technischen Errungenschaften waren sie führend. Da könnte jetzt Wasserstoff, saubere Motoren und Elektroauto stehen. Ihr habt Schrempp überlebt und wenn ihr euch anstrengt und aus dem Kuschelkurs wieder Konkurrenz macht wird das auch dieses mal klappen.

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Nachtsegler 15.09.2019, 13:07
25. Würde AUDI

die Software so verändern, wie das das KBA möchte, würden die Motoren einen baldigen Tod sterben oder die Verbrauchswerte würden so durch die Decke gehen, dass Kunden Schadenersatzansprüche in beträchtlicher Höhe stellen könnten. Der bereits im Artikel genannte Rückkauf von Fahrzeugen stünde auch im Raum. Vor dem Hintergrund ist es sehr verständlich (wenn auch nicht zu billigen), dass AUDI die Angelegenheit so lange wie möglich aufschiebt. Je länger betroffene Fahrzeuge unverändert in Kundenhand sind, um so billiger kommt AUDI weg. Die betrügerischen Diesel sind übrigens auch in Porsches Panamera und Cayenne verbaut.

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-nip- 15.09.2019, 13:09
26. Selbstverständlich....

25‘ pro Fahrzeug.
Die entscheidende Frage ist doch aber die:
wieso kauft jemand eigentlich nach wie vor Audi? Umsatzentzug ist der einzige Weg den Unternehmen verstehen. Damit werden aber wohl die meisten Foristen nicht drohen können oder wollen. Sucht euch was aus.

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karljosef 15.09.2019, 13:15
27. Wenn auch nur einer der Hauptverantwortlichen, ob Manager oder

Zitat von theinvisibleone
So lange Bundesländer an Unternehmen beteiligt sind und Politiker in den Aufsichtsräten sitzen wird außer Symbolpolitik nichts passieren. Dieser Fehler muss endlich korrigiert werden!
Politiker längere Zeit zwangsweise Urlaub aus Staatskosten hinter Gittern bekommen würde, bestände zumindest die Chance, dass unsere selbsternannten Leistungsträger wach würden.

Sonst sehe ich da keinerlei Chance.

Nicht nur der deutsche Autofahrer wird einfach nur nach Belieben vorgeführt, oder?

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mit66jahren 15.09.2019, 13:45
28. Geschmackssache

Zitat von Stoepse
Was gibt es für einen solchen Beamten schöneres, als anderen Leuten Ungemach zu bereiten. Und dies vor dem Hintergrund der Erkenntnis, dass CO² durchaus nicht das Giftgas ist, für das es medial erklärt wurde. Sondern lediglich 0,04 % (40 ppm) der Luft ausmacht, also eine 'Quantité négligeable' ist, ein Spurenelement. Sauerstoff ist für den Menschen mit seinen 20 % Anteil an der Atemluft viel gefährlicher. Eine Erhöhung von 50 % würde die Menschheit ausrotten. CO² könnte sich auf 1.000 ppm erhöhen, also das 25-fache. Dann würden bronchial empfindliche Menschen beginnen zu husten. Grenzwert bei Autos ist z.Zt. noch 130 ppm - sauberer als ausgeatmete Atemluft. Das ganze ist echt Schilda.
Dem Kraftfahrbundesamt geht es wahrscheinlich mehr um Stickoxide als um Kohlendioxid. Letzteres ist tatsächlich für den Menschen ungefährlich, solange noch ausreichend Sauerstoff in der Atemluft vorhanden ist. Neulich habe ich eine Oldtimer Rally mit großen amerikanischen Schlitten in einer nordeuropäischen Kleinstadt erlebt. Die Stadt hat an diesem Tag mit den Auspuffgasen gestunken wie die Pest und offensichtlich hat es kaum jemanden gestört, obwohl dort auch Elektroautos unterwegs sind.

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ganzeinfach 15.09.2019, 13:49
29. Es ist an der Zeit, die EU vorzulassen

Nach dieser Trölerei der Behörden in Deutschland muss nun die EU einschreiten, um die fahrlässige Auslegung von "Toleranz" der Grenzwerte durch Behörden und Automobilbauer sofort abzustellen. Es geht um Werte, welche die Bevölkerung und somit die gesamte Volkswirtschaft langfristig betreffen. Entzug der Zulassungen mit/ohne SW-Update stehen nun an - für alle Marken und EU-Länder, welche die Werte nicht einhalten wollen oder können. Dies als schnelle wirksame Massnahmen in der Klima-Debatte. Und als Warnsignal an alle, die noch immer klar bekannte und definierte Vorschriften nicht einhalten. Ebenso an das bemühte Publikum, durch Neuwagenkäufe die ach so gefährdeten Arbeitsplätze zu erhalten. Was natürlich nicht wahr ist, da sich zB. die D-Industrie mit ihrem Dauerbetrug und ohne Vision aus dem Verkehr nimmt. Wörtlich gemeint. ganzeinfach

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