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Medienberichte: Sigmar Gabriel gilt als Favorit für das Amt als Chef-Autolobbyist
Jens Büttner/ DPA

Anfang Oktober hatte das manager magazin berichtet, Ex-SPD-Chef Sigmar Gabriel werde als neuer VDA-Präsident gehandelt. Medienberichten zufolge steht er kurz vor dem Ziel - auch einen Fahrplan soll es geben.

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ahasoisses 27.10.2019, 08:30
1. Aha ...

... einer der letzten Anständigen der SPD, der Politik, auf der Welt. Bemerkenswert wie es die SPD schafft die eigene Abschaffung immer noch weiter zu beschleunigen - Gratulation!!

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quark2@mailinator.com 27.10.2019, 08:32
2.

Warum gibt es keinen Paragraphen gegen Interessenskonflikte von Politikern, egal ob nun jemand Bahn-Manager, Ölmanager oder VDA-Chef wird ? Aus meiner Sicht sollten Politikerentgelte und -alterssicherung ausreichen, um jegliche Top-Jobs für ehemalige Top-Politiker per se zu verbieten. Das müffelt einfach zu sehr nach rückwirkender Bestechung und Einflußnahme. Kein Problem, wenn jemand hinterher weiter seine Anwaltskanzlei betreibt, solange er/sie nicht Beratergebühren o.ä. bekommt, sondern Fälle abarbeitet. Aber das was hier immer so passiert ... da sollte mal jemand die Demokratie schützen.

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weltraumschrott 27.10.2019, 08:37
3. Vorschlag zur grammatikalischen Formulierung...

Es handelt sich m.E.n. um das Amt des Cheflobbyisten.
Man spricht auch vom Amt des Kanzlers und nicht vom Amt als Kanzler, oder?

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alterknacker54 27.10.2019, 08:45
4. Sehr gut!

Soll er doch! Auf dem Posten wird er jedenfalls weniger Schaden anrichten als seinerzeit als Wirtschaftsminister (Zahlreiche Genehmigungen für Waffenexporte auch in Krisengebiete und auch an dubiose Kunden).

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J.Corey 27.10.2019, 08:45
5. Über die Glaubwürdigkeit deutscher Politiker ...

... muss man sich keine Gedanken machen. Der eine zum VDA, der andere zu Gazprom, ... - das riecht nicht mehr, das stinkt zum Himmel.

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DerFreddy 27.10.2019, 08:48
6. Wird das bei der SPD zum Standard ?

Über Posten in der SPD kommen Ex-Minister/Kanzler in Positionen, für die andere ein Qualifikationsorgie bräuchten. Wie toll diese Leistungen dann sind, kann man bei den Politikern im Aufsichtsrat von VW bewundern. Herrn Schröders aktuelle Arbeit kritisierten einst die Genossen selbst, vielleicht aus Neid?
Wird Frau Schulze in 5 Jahren vielleicht Vorstand der Kohlekraftwerke ?

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hockelrain 27.10.2019, 08:51
7. Nun auch Gabriel!

Ja, es ist ihr Leben, nur Schröder, Gabriel, Riester, Gester sind m.E. nach auch keine Sozialdemokraten.
Sozialdemokraten, waren Willy, Wehner, H. Schmidt, Prof Schmidt, Dressler, die nie im Leben einen Posten
von der Industrie angenommen hätten! Das ist halt das Ergebnis der heutigen SPD unglaubwürdig, Postengeil,
Arbeitnehmer fremd. Die Auflösung der SPD ist noch nicht vollendet, sie arbeiten noch daran.

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strombelberg 27.10.2019, 08:57
8. Tja

Jetzt hat die Autoindustrie nicht nur ein Problem, sondern gleich auch den Problembären dazu. Passt. Wir der Autoindustrie aber nicht helfen. Lobby hat da seine Grenzen, wo der Markt eingreift und dies passiert schon bzw. wird massiv passieren. Gute Nacht.

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Jolande9 27.10.2019, 08:59
9. Gerüchle...

Da entsteht doch tatsächlich der Eindruck, PolitikerInnen investierten ihren Ehrgeiz in die Politik mit dem Ziel, ihre Chancen auf höhere Posten in der Wirtschaft zu erhöhen. Karriere über den Umweg der Politik. Man könnte annehmen, ab Mitte 40 vermeide man alles, was der Karriere hinderlich sein könnte...
Die Währung hierbei: soziales Kapital - sprich: Kontakte und Netzwerke.
Und da wundert man sich sich, wieso sich nichts bewegt!!
Gabriel ist mit Sicherheit finanziell so aufgestellt, dass er das eigentlch nicht nötig hat. Erst Gazprom-Schröder, jetzt Daimler-Gabriel. Während die Partei verzweifelt "Die Reise nach Jerusalem" spielt. Wenns nicht zum Heulen wäre, müsste man lachen.

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