Forum: Wirtschaft
Medienkonzern: US-Investor KKR bietet 63 Euro für Axel-Springer-Aktie
CLEMENS BILAN/EPA-EFE/REX

Der Finanzinvestor KKR hat offiziell sein Übernahmeangebot für den Springer-Verlag vorgelegt und will 63 Euro je Aktie zahlen. Zugleich senkte Springer seine Geschäftsprognose.

meta_matze 12.06.2019, 10:15
1. Weitere Anteilseigner

wenn ich das richtig verstanden habe, will KKR alle restilichen Anteile (außer Friede Springer und Döpfner) kaufen. Aber auch Kinder von Axel Cäsar halten Anteile und es gab in der Vergangenheit Verstimmungen mit Friede S. Wollen die Kinder ihre Anteile überhaupt verkaufen? Kann SPON mal was dazu schreiben? Danke

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mimas101 12.06.2019, 10:25
2. Hmm Tja

Das die Umsätze zurück gehen wundert nicht wenn man sich das Flaggschiff dieses Verlages so ansieht. Die Boulevardzeitung hat heute noch das gleiche stumpfsinnige Konzept wie Ende der 40er Jahre (letztes Jahrhundert) und das ist heute schlicht immer weniger gefragt. Auch die Klageorgien um AdBlocker internetweit zu verbieten brachten lediglich Verdruß und schlechtes Renommee anstelle von Reibach.
Ergebnis: Der Newsinteressierte switched einfach auf andere Seiten um, und sei es auch nur im Videotext, anstelle sich von der Werbemafia verwöhnen und ausnehmen zu lassen. Die Klickzahlen nehmen also stark ab.

Da aber Springer nicht unbedingt für Wandel steht fängt man also an den Verlag scheibchenweise zu verkaufen. In ein paar Jährchen wird also irgendein Investor die Springermehrheit halten und den Laden dann dichtmachen.

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haresu 12.06.2019, 11:08
3. Hmm, Tja

Fall Sie mit Flagschiff die BILD meinen sollten, dann ist es schon etwas schade, wenn Sie Ihre durchaus interessante Kritik dadurch doch ziemlich angreifbar machen, dass Sie die Entstehung des Blattes in die 40er Jahre stecken.

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mimas101 12.06.2019, 11:41
4.

Zitat von haresu
Fall Sie mit Flagschiff die BILD meinen sollten, dann ist es schon etwas schade, wenn Sie Ihre durchaus interessante Kritik dadurch doch ziemlich angreifbar machen, dass Sie die Entstehung des Blattes in die 40er Jahre stecken.
Nö, ich meinte das Konzept der BILD an sich. Das gibt es seit Ende der 40er Jahre: ein bißchen Sex, ein bißchen Voyeurismus, ein bißchen Klatsch, ein bißchen Mystery, ein bißchen "Ich erkläre dir passend die Welt", gerne heillos aufgebauschte Meldungen und reißerische Artikel über UFOs, das Wetter und Fußball.

Der Leser von heute will eher gut ermittelte Hintergrundberichte zu Nachrichten, die man sich heute problemlos per Mausklick in Haus holen kann, haben. Das kann die BILD bisher nicht bieten und es steht auch nicht zu erwarten das diese Zeitung das leisten wird.

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