Forum: Wirtschaft
Medizin-Überdosis: Superpillen treiben Gesundheitskosten in die Höhe

Die Pharmaindustrie überschwemmt die Republik mit neuen Superpillen gegen Krebs und schwere Leiden. Die Konzerne kassieren ab, die Kassen müssen Milliarden Euro zahlen. Doch der Nutzen der Medikamente ist oft fraglich.

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la borsa 17.08.2011, 09:57
1. Kranken-Ärzte-Pharmaindustrie

Zitat von sysop
Die Pharmaindustrie überschwemmt die Republik mit neuen Superpillen gegen Krebs und schwere Leiden. Die Konzerne kassieren ab, die Kassen müssen Milliarden Euro zahlen. Doch der Nutzen der Medikamente ist oft fraglich.
sind ein Komplex, der die Volkswirtschaft ins Kippen bringt.

Ich bin deshalb dafür, dass Drogerien, Apotheken und die Ärzteschaft verstaatlicht wird. Gegen den Komplex/Moloch 'Kranke-Ärzte-Pharmaindustrie' hilft nur die Staatsmedizin mit der Fähigkeit, den Grenznutzen von Medikamenten zu bestimmen und einen entsprechenden "Medikamentenkasten" bereit zu stellen. Alternativ wäre es noch möglich, die Chinesische Medizin einzuführen und den Gesundungsmarkt entsprechend anzupassen.

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alma3112 17.08.2011, 10:02
2. Positivliste

Gegen Scheininnovationen hilft nur eine Positivliste der von den Krankenkassen zu zahlenden Medikamente.
Politisch nur schwer durchsetzbar aber notwendig.

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pressemelders 17.08.2011, 10:05
3. hier und heute leben

kann ich jedem empfehlen. besonders an den alten verdient sich die pharmaindustrie eine goldene nase. ich muss keine 90 jahre alt werden, wenn ich davor 60 oder 70 jahre zufrieden gelebt habe. aber heutzutage wird ja versucht noch scheintote am leben zu halten, weil ja noch x leute dran verdienen.

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jjk 17.08.2011, 10:13
4. Ich will auch verstaatlicht werden!

Zitat von la borsa
Ich bin deshalb dafür, dass Drogerien, Apotheken und die Ärzteschaft verstaatlicht wird. Gegen den Komplex/Moloch 'Kranke-Ärzte-Pharmaindustrie' hilft nur die Staatsmedizin mit der Fähigkeit, den Grenznutzen von Medikamenten zu bestimmen und einen entsprechenden "Medikamentenkasten" bereit zu stellen. Alternativ wäre es noch möglich, die Chinesische Medizin einzuführen und den Gesundungsmarkt entsprechend anzupassen.
Also als niedergelassener Arzt bin ich auch dafür. Ich will dann auch verbeamtet werden und lasse meinen Löffel, äh Skalpell nach Dienstschluß fallen. Aber mindestens Bundesrichtergehalt, wie die Abgeordneten!

Mal ernsthaft: Wer glaubt denn, das man mit Verstaatlichung weiter kommt? Da gibt es dann die Einheitsmedizin - einheitlich unterversorgt.
Eine Diskussion darüber was bezahlbar ist und was nicht, sollte es aber wirklich geben.

Wussten Sie übrigens, das fast schon eine Mehrheit der Versicherten eine Krankheit hat, deren Linderung von der Kasse nicht bezahlt wird und deren Nichtbehandlung tragisch ist und zur Nichtteilnahme am sozialen Leben führen kann?

Raten Sie mal, es geht um den oberen Bereich im Körper...

jjk

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Hajojunge 17.08.2011, 10:13
5. Wehrt Euch endlich gegen die Pharmalobby!

Wann kommt endlich jemand auf die Idee, die Pharmapreise zu deckeln, vielleicht sogar auf EU-Ebene, wo man doch so gerne den letzten Sch... reglementiert? In allen anderen europäischen Staaten sind die Pharmapreise erheblich niedriger. Es wäre doch ganz einfach, die Preise zu beobachten und sie in Deutschland auf den Durchschnittswert zu begrenzen. Die Pharmaindustrie könnte dann nur nachziehen, wenn sie auch in anderen Staaten die Preise erhöht, was aber dort eben nicht funktioniert. Meinetwegen können auch noch 10 % drauf, wegen der ach so teuren Forschung und der vielen Tausend Arbeitsplätze, die dann angeblich auf dem Spiel stehen.

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derlabbecker 17.08.2011, 10:14
6. bei meinem Vater...

.... wurde im August vor einem Jahr Magenkrebs mit Metastasen im Bauchraum festgestellt. Er bekam eine neue Chemo, der die Krankenkasse erst speziell zustimmen musste, die natürlich teurer war als die herkömmliche etc.... mein Vater starb am 4.3.2011.
Da hat nur der Hersteller der Chemo dran verdient, gebracht hat die nix, mit der herkömmlichen Chemo hätte es ihm auch nicht dreckiger gehen können, und nach 5 Durchgängen hat er die Chemo abgebrochen weil sie nicht anschlug.

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karaokeplace 17.08.2011, 10:14
7. ein schlechter Artikel ...

... zu einem wichtigen Thema.

Mehr als nur 3 verschiedene Punkte herauszugreifen und irgendwie wiederzugeben, ist Herrn Stefan Schultz leider nicht eingefallen. Die Kürze des Artikels, der sehr geringe Inhalt und Informationsgehalt schaffen es dennoch auf Seite 1 von SPON.
Wenn alle wichtigen Dinge nur eine so kurze und inhaltsleere Erwähnung finden, dann sind die Medien durchaus an schlechter Information und Desinformation der Bürger beteiligt.

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caecilia_metella 17.08.2011, 10:15
8. Vielleicht

sollte man den Sinn von Medikamenten, zumindest vieler, einmal generell in Frage stellen.
Ich meine - man kann vieles schlucken, aber die Ursachen von Krankheiten könnten noch ganz andere sein.
(Bei Übermüdung: Kaffee, Coffein-Superkonzentrat oder Schlafen.)

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BeitragszahlerwiderWillen 17.08.2011, 10:16
9. .

Zitat von sysop
Die Pharmaindustrie überschwemmt die Republik mit neuen Superpillen gegen Krebs und schwere Leiden. Die Konzerne kassieren ab, die Kassen müssen Milliarden Euro zahlen. Doch der Nutzen der Medikamente ist oft fraglich.
Genau dort muß der Rotstift angesetzt werden und schon kommen die Kassen mit den Beiträgen aus bzw. diese sinken sogar wieder deutlich. Warum nur sind "Gesundheitsminister" oder zu deutsch besser "Pharmavertreter" mit einer so einfachen Aufgabe überfordert? Helfen können diese Superpillen ohnehin nicht oder warum sterben jedes Jahr mehr Menschen wegen Krebs? Wegen dem ach so tollen medizinischen Fortschritt?

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