Forum: Wirtschaft
Mehr Flexibilität: Berlin fürchtet um EU-Stabilitätspakt
AFP

Die Europäische Kommission will Ausnahmen beim Defizit zulassen, wenn kriselnde Mitgliedstaaten mehr investieren. Franzosen und Italiener freuen sich. Die Bundesregierung hingegen ist besorgt. Es droht ein neuer Grundsatzstreit.

Seite 1 von 2
ash26e 13.01.2015, 22:40
1. 21 MRD € Reserve

Was für ein Witz für Deutschland!! Das geben wir doch jedes Jahr für für Zappelstrom aus. also wo liegt das Problem?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sbv-wml 14.01.2015, 23:08
2. Na ja

Mal wieder scheint sich zu bewahrheiten, dass in der EU die Verträge nicht das Papier wert sind auf dem sie geschrieben werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spmc-129372683232763 14.01.2015, 23:31
3. Der Stabikitätspakt

war vor dem Hintergrund von Merkels Mantra "Wir retten den € auf jeden Fall" und der Streichung der Nobailout_Klausel von Anfang an nicht viel mehr,als Makulatur!! Das gilt für alle €-Länder ! Denn bei einem Ausscheiden Gr`s würden andere folgen wollen und das wäre das Ende von M`s -wirklichem Traum-den V.St.v.E!,

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hdaniel_sch 14.01.2015, 23:34
4. Die Lösung liegt bei der EZB !

Dieses ganze Kasperltheater um fehlende Investitionen, faule Kredite, ausufernde Mitgliederstaaten-defizite, würde im Nu verschwinden wenn die EZB das wäre, was sie sein sollte nämlich die Zentralbank der Europäischen Union und verantwortlich deren Bürgern gegenüber. Wie Japan nach dem Krieg oder die meisten erfolgreichen aufstrebenden Volkswirtschaften, hat die Zentralbank die heimische Ökonomie mit dem Geld zu versorgen das sie braucht. Japan hat das perfekt durchgespielt im Zusammenspiel zwischen Bank of Japan und dem Wirtschaftsministerium. Da das Land vollständig am Boden lag hat die Zentralbank einfach alle 'faulen' Assests aufgekauft und dirigistisch zu tiefen Zinsen via dem Wirtschaftsministerium die Banken angewiesen in welchen Bereichen zu investieren ist. Innerhalb weniger Jahre brummte die japanische Wirtschaft wieder. Siehe dazu den hervorragenden Film von Richard Werner "Princes of the Yen: Central Banks and the transformation of the Economy". Nur diese Vorgehensweise hat einen Haken, sie honoriert Kapital nicht in dem Masse wie eine rein vom 'Markt' -> Börse getriebene Ökonomie. Im ersten Fall profitieren die Bürger, im zweiten das Kapital. Im Falle von Europa, also die USA(Dollar) und die City of London. Japan wurde in den Achtzigerjahren dieses System auch aufgezwungen und ist seither in der Dauerkrise. Es heisst ja die EZB sei unabhängig, was natürlich reiner Blödsinn ist und gelogen, sie ist abhängig und eingebunden in die Bank der Banken, dem IWF und abwicklungsmässig von der BIZ, also fest im Dollarsystem verankert. Würde sich Europa Aisen zuwenden und dem alternativen BRICS-System hätte sie massiv erweiterten Handlungsspielraum, natürlich auf Kosten des internationalen Kapitals, welches das ganz sicher ganz und gar nicht goutieren würde. Denn merke, es ist der groteske Dollarberg der die US zwingt so aggresiv zu agieren, nicht im Interesse ihrer prekarisierten Bürger sondern einzig un allein ihrer Finanzeliten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
syssifus 14.01.2015, 23:54
5. Ein müdes Lächeln

habe ich nur noch für Herrn Junker übrig.Der glaubt doch nicht wirklich an diese Anschubfinanzierung ? Das Geld wird ja doch nur wieder in imaginären Projekten der Absahner verbrannt.Die blödsinnigen Sanktionen der europäischen HiWi's zur Durchsetzung der US-Strategie die zur Schwächung von Russland führen soll,wird ein Übriges tun.So schlagen die cleveren US-Boys gleich zwei Fliegen mit einer Klappe,nämlich Russland und den lästigen Euro.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cato. 14.01.2015, 00:49
6.

Es kann nicht sein, dass nachträglich immer wieder Verträge zu Deutschlands Ungunsten geändert oder aufgekündigt werden, bei denen Deutschland bereits seinen Teil der Abmachung eingehalten hat.

Mit solchen Partnern kann man nicht mehr auf Treu und Glauben handeln, sondern muss Sicherheiten einfordern, damit Versprechungen mehr Wert sind als das Blatt Papier auf dem sie geschrieben wurden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ph.latundan 14.01.2015, 00:57
7. investitionen ...........

investitionen ...........
werden in der freien wirtschaft nur dann getaetigt wenn der investor vertrauen in das zu investierende land und seine zukunft hat.

haben investoren vertrauen in griechenland, italien, frankreich ? kann ich mir nicht vorstellen. man hat doch in der vergangenheit schon nicht in griechenland investiert. die verhaeltnisse dort sind fuerchterlich. nachdem sich wenig/nichts geaendert hat, warum sollte man dort also investieren und arbeitsplaetze schaffen ?

insbesondere diese 3 laender muessen erstmal ihre hausarbeiten machen. und dann, vielleicht ..........

eine investition in z.b. sued-ost-asien ist mit sicherheit profitabler.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nilux 14.01.2015, 01:17
8. Schlüsselwort

"Falls Länder mit einem überhöhten Haushaltsdefizit von mehr als drei Prozent einen glaubwürdigen Reformplan anbieten, kann die EU-Behörde ihnen mehr Zeit zum Sparen geben."

Glaubwürdig wird da rein gar nichts sein. Wer soll das einschätzen? Das Grundproblem bleibt: Die Meinung einer "EU-Behörde" wird niemals demokratisch legitimiert sein. Regelmäßig wird stattdessen geltendes Recht gebrochen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
maxbee 14.01.2015, 02:44
9.

Eigentlich sind die Bestimmungen des Stabilitätspaktes eindeutig und lassen überhaupt keinen Spielraum für Interpretationen zu. Es sei denn man ist ein verlogener Politiker, denn ein solcher findet immer Mittel und Wege selbst das Eindeutigste in seinem Sinne umzudeuten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2