Forum: Wirtschaft
Mehr Geld für Öffentlichen Dienst: Einigung im Tarifkonflikt zwischen Ver.di und Länd
DPA

Um 2,1 Prozent sollen die Gehälter für Angestellte der Bundesländer steigen - rückwirkend ab März. 2016 gibt es noch mal 2,3 Prozent mehr Geld für den öffentlichen Dienst. Darauf einigten sich Gewerkschaften und Arbeitgeberverband.

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iasi 28.03.2015, 22:31
1. schwache Gewerkschaft = schwaches Ergebnis

und wo´s wie bei den Lehrern knifflig wird, da erspart man sich eben einfach ein Ergebnis.

Die Gewerkschaften müssen sich wahrlich nicht über ihren schleichenden Machtverlust wundern, wenn sie mit solch faden Ergebnissen Jahr für Jahr ihre Mitglieder vergraulen.

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"Armenhaus" 28.03.2015, 23:14
2. Steigende Lebenserwartung ??!

Warum liest man in solchen Beiträgen immer von steigenden Lebenserwartungen ??! In Deutschland ?! Wo bitte wird jemand ( ja auch wenn man im ÖD arbeite!) bei (nach) rund 43 Arbeitsjahren durchschittl. älter als 77 Jahre .- Die steigende Lebenserwartung trifft nur auf
höhere Beamte, Staatsbedienstete oder dt. Politiker zu.-
Bullshit der Arbeitergeberverbände und unserer immerquäkenden "Gutmenschen" ..- uns gehts ja allen so gut, ..soooooooooooooguuuuutttthhhh.. -Schrecklich!!

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denizdinler 29.03.2015, 00:49
3. super verhandelt

Von ursprünglich 5,5% auf 2,1%. Das ist ja mal super verhandelt. Welche Daseinsberechtigung haben eigentlich diese Gewerkschaften die 1% vom Bruttolohn kassieren???

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Treehorn 29.03.2015, 01:45
4. Verarsche

Als angestellter Lehrer fällt es mir immer schwerer, den Sinn in einer Mitgliedschaft in der GEW zu sehen. Wir werden regelmäßig als Streikvieh missbraucht, der Spruch "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" klingelt mir immer noch in den Ohren. Von Eingruppierung weit und breit keine Spur. Dafür soll aber der "Erfolg" nun so schnell wie möglich auch an die verbeamteten Kollegen weitergegeben werden. Will man so gegen die Zweiklassengesellschaft angehen?

Diese Ergebnisse nun auch noch als Erfolg zu verkaufen zu wollen, ist einfach nur erbärmlich.

Bin maßlos enttäuscht. Die tollen Reden beim nächsten Mal sollte man sich seitens der GEW sparen. Die machen sich doch nur noch lächerlich!

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spitzaufknoof 29.03.2015, 05:21
5. Auf den ersten Blick

ein guter Kompromiss. Tatsächlich insgesamt aber ein schlappes Ergebnis für Verdi nach dem Tam Tam der letzten Wochen und Monate. Ich frage mich warum man für dieses Ergebnis vier Verhandlungsrunden und jede Menge Warnstreiks gebraucht hat.

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klausbrause 29.03.2015, 07:23
6.

"Eine Einigung und anständige Tarifanhebungen sind möglich, allerdings nur, wenn wir uns auf ein Gesamtpaket verständigen. Es muss also auch Zugeständnisse der Gewerkschaften in der Frage der Betriebsrenten geben."

Danke, Herr Bullerjahn. Anstand gibt es nur im Rahmen eines Gesamtpaketes. Zu solchen Aussagen ist wohl nur eine Partei fähig, die sich einmal als Vertreter der arbeitenden Bevölkerung sah,

Wobei: Ca 2 % Lohnsteigerung/Jahr als anständig zu bezeichnen, dazu braucht es schon sehr viel neoliberales TINA.
Lohnerhöhungen wurden dazumal mit einer gesamtgesellschaftlichen Produktivitätssteigerung zzgl. der geplanten Inflationsrate bemessen. In Zeiten von starken Gewerkschaften (ja, sowas gab es auch einmal) kam noch ein Umverteilungsanteil dazu.
Ohne diesen Umverteilungsanteil müsste die jährliche Lohnerhöhung bei mindestens 3,5 % liegen. Um die unterlassenen Lohnerhöhungen der vergangenen 15 Jahre zu kompensieren, noch deutlich darüber.

Speziell in Zeiten, in denen das Steueraufkommen, obwohl willkürlich zu gunsten der 10 % in den letzten 20 Jahren gesetzlich gesenkt, jährlich steigt, sollte für angemessene Lohnerhöhungen (nicht: anständige) genügend Geld vorhanden sein.

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winkler00 29.03.2015, 08:16
7. Was will der Sutor uns damit sagen?

Keine Antwort beim wichtigsten Teil. Was doll der labidare Hinweis um geringe Zusatzbeitraege. Wie hoch sind die und welche Auswirkungen haben die auf dss Gesamtpaket. Wenn ich mehr Einzshle und am Ende das gleiche erhalte, ist die Vergütung geringer sprich Zinsen. Um dieses ging es bei dem Ganzen. Wenn dass das Ergebnis ist, solle die lieber nicht mehr streiken. Das verärgert nur die, die auf deren Leistungen angewiesen sind, und bringt zum svhluss nichts ein.

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roger13 29.03.2015, 08:55
8. Kein Spielraum,

der Städte und Gemeinden. Die Erhöhungen der Löhne,erfolgt
zulasten der Unter-und Mittelschicht. Durch pausenlose Erhöhung
der Grundsteuer b wird der Wohnraum zu einem unerschwinglichen Luxus. In Siegburg zb wird gerade der Bürger=
meister wegen einer 700% Erhöhung der Gru dsteuer b ge=
stürzt.Natürlich tut die masslose Zuwanderung ihr übriges.

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cobaea 29.03.2015, 08:59
9. zwei Jahre, zwei Erhöhungen

Zitat von denizdinler
Von ursprünglich 5,5% auf 2,1%. Das ist ja mal super verhandelt. Welche Daseinsberechtigung haben eigentlich diese Gewerkschaften die 1% vom Bruttolohn kassieren???
Dieses Jahr 2,1%, im nächsten Jahr noch einmal 2,3%. Also sooo schlecht ist das nun wieder nicht.

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