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Mehr Ökoenergie-Abschlüsse: Der "Greta-Effekt" auf dem Strommarkt
DPA

2012 war es der Fukushima-Unfall, jetzt könnte das Engagement von Greta Thunberg für den Klimaschutz eine Trendwende auslösen: Verbraucher schließen verstärkt Verträge bei Ökostromanbietern ab.

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Rheingold (Goldwäsche) 07.07.2019, 15:37
120. Andere Meinung ertragen

Zitat von tempus fugit
...egal wie mit was und wieviel Drecksstrom durch EE-Strom ersetzt werden kann oder - umgekehrt - wieviel fossiler Strom noch wie lange eingespeist oder vorgehalten werden mussw (die Strukturen verschwinden ja nicht von heut auf morgen - gerade im Bereich Gas oder HGÜ mit Norwegen u.a. - darum geht's so viel wie möglich ohne viel Tamtam und pragmatisch. Dieses alles- oder nix-Gewäsche geht mir auf die Nerven! -
Es ist eben nicht egal, wenn wir jährlich zig Milliarden in Technik investieren, die uns nicht weiterbringt. Allein das wir nach dem Stromeinspeisungsgesetz von 1991 und dessen Novellierungen technisch noch immer auf fossile Kraftwerke und Kernenergie angewiesen sind, ist doch ein eindeutiges Zeichen des Scheiterns der aktuellen EE-Technik. Nach 28 Jahren fehlgeleiteter Geldmittel müssen Ihre Nerven mein kritisches "Gewäsche" leider ertragen!

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NeuesBerlin 07.07.2019, 15:42
121. Nein, aber....

Zitat von maintalhase
Wichtiger als Ökostromverträge ab zu schließen wäre, selber was zu machen. Wenn man auf die Hausdächer schaut, sind vielleicht auf 10% von ihnen Photovoltaik Anlagen (PV). Jeder, der ein halbwegs geeignetes Dach hat, könnte sofort und sehr wirksam (die Vorteile muss man nicht wiederholen) etwas zur Energiewende beitragen. Da dem aber nicht so ist, ist diese ganze Diskussion über die Energiewende für mich pure Heuchelei, denn angeblich sind ja mehr als 80% der Bundesbürger für Maßnahmen, um das Klima zu "retten". Wohnen diese über 80% alle nur zur Miete?
...einige dieser Hauseigentümer können rechnen, verstehen etwas von Amortisation und Effektivität.

Bislang ist es nämlich so, dass die Zellen erneuert werden müssen, wenn sie sich gerade mal bezahlt gemacht haben.

Und es ist so, dass Eigentümer, die Ihren Überschuss in die Netze einspeisen, zu Gewerbetreibenden werden, die Umsatz- und Einkommenssteuererklärungen abgeben müssen.

Außerdem müssen zig Akkus im Keller stehen, um eine homogene Versorgung mit Strom zu gewährleisten. Was die Dinger der Umwelt schaden, interessiert eher niemanden.

Warmwasser kann relativ lange gespeichert, aber durch Solar nur dann erzeugt werden, wenn die Sonne scheint. Mehr als einen Tag ohne Sonne kann nur mit anderen E-Quellen ausgeglichen werden.

Aber irgendwann wird das alles funktionieren. Ohne Panik, ohne übereilte Aktionen.

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apfelmännchen 07.07.2019, 15:42
122.

Zitat von karl-felix
haben Sie nur nicht verstanden . Sie verwechseln die Stromgestehungskosten des Kraftwerkes mit den Verkaufspreisen Ihres EVU . Momentan sind Fotovoltaik und Wind on shore die preiswertesten Arten in Deutschland Strom zu erzeugen . Gehandelt wurde Fotovoltaikstrom in Deutschland im letzten Jahr bereits ab 3,86 Cent/kWh . Das hat mit dem Kohlestrompreis von 16 Cent/kWh ( Ihre Zahl ) in Polen nichts zu tun . Die Stromgestehungskosten des Kohlestromes in Polen sind deutlich niedriger. Also : Einfach mal googeln nach den billigsten Arten der Stromerzeugung in Deutschland. Da werden Sie geholfen .
Niemand interessieren ihre angeblich günstigen Preise, die bei PV Nachts und bei WKA bei Flaute sogar NULL sind...

Der Preis auf der Stromrechung ist interessant. Und da zahlen die Polen mit Kohle und die Franzosen mit Atom ca. die Hälfte wie die deutschen mit ihrem billigversprochenen EE-Strom.

Haben sie das verstanden?

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spiegelleser987 07.07.2019, 15:44
123.

Zitat von knuty
Es gibt kein Kernkraftwerk Oklu. Was Sie meinen, ist der sog. natürliche Reaktor Oklu, der ist allerdings schon seit 2 Mrd. Jahren nicht mehr aktiv. Eine Strahlungsdosis von 2 Sv war man in 1,5 km Entfernung von der Hiroshima-Atombombe ausgesetzt: akute Strahlenkrankheit, Langzeitschäden, 20 % Sterblichkeit nach 30 Tagen. Eine Strahlungsdosis von 5 Sv war bei 50 % der Exponierten binnen 30 Tagen tödlich. Bei 6 Sv Dosis starben (fast) alle Patienten binnen 14 Tagen.
Noch eine Ergänzung:

In Fukushima lebt auch heute noch immer ein Bauer, der damals nicht weggezogen ist, weil er die Haustieren durch füttern retten wollte. Die Ärzte haben sich Jahre später gewundert, wieso der noch immer keinen Krebs hat.

Ich suche jetzt nicht alle Links raus. Nur als Beispiel von 2013:
"Diesem Japaner ist die Strahlung ganz egal"
https://www.vice.com/de/article/zn8pq8/diesem-japaner-ist-die-strahlung-ganz-egal-fukushima-japan

Jahre später wurde auch wieder über den berichtet.

Fukushima hat nur ein Problem durch radioaktive Strahlung erzeugt. Jedes Jahr sterben nur in Deutschland 200.000 Menschen an Kresb durch die radioaktive Strahlung in Fukushima. Das hat Food Watch damals prophezeit. Aber weil das Quatsch ist, haben die ihre Internetseite vor einigen Jahren gelöscht. Ich habe sie mir auf meinem Computer gespeichert.

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Klimagas 07.07.2019, 15:44
124. Momentan

Zitat von karl-felix
haben Sie nur nicht verstanden . Sie verwechseln die Stromgestehungskosten des Kraftwerkes mit den Verkaufspreisen Ihres EVU . Momentan sind Fotovoltaik und Wind on shore die preiswertesten Arten in Deutschland Strom zu erzeugen . Gehandelt wurde Fotovoltaikstrom in Deutschland im letzten Jahr bereits ab 3,86 Cent/kWh . Das hat mit dem Kohlestrompreis von 16 Cent/kWh ( Ihre Zahl ) in Polen nichts zu tun . Die Stromgestehungskosten des Kohlestromes in Polen sind deutlich niedriger. Also : Einfach mal googeln nach den billigsten Arten der Stromerzeugung in Deutschland. Da werden Sie geholfen .
kodtet PV-Strom im Schnitt uber 20 ct/kWh und muss durch die EEG-Umlage vom Verbraucher mitfinanziert werden, ist also meilenweit davon entfernt, die billigsze Stromerzeugungsart zu sein. Fas haben Sie nur nicht verstanden.

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tempus fugit 07.07.2019, 15:47
125. Und darunter können sich neue....

Zitat von litholas
Um Deutschlands Stromverbrauch inklusive E-Mobilität zu 70% zu decken bräuchte es Solaranlagen von 4% der landwirtschaftlichen Nutzfläche, plus Akkumulatoren für den Strombedarf einer langen Sommernacht. Hoch aufgeständert verringern solche Anlagen den Ernteertrag nicht, sondern verringern sogar noch die Ernteausfälle in Dürrejahren.
...teils sonnengeschützte, neueBiotope und Insektenwelten bilden...

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tempus fugit 07.07.2019, 15:49
126. Falsch, es ist kein Scheitern sondern...

Zitat von Rheingold (Goldwäsche)
Es ist eben nicht egal, wenn wir jährlich zig Milliarden in Technik investieren, die uns nicht weiterbringt. Allein das wir nach dem Stromeinspeisungsgesetz von 1991 und dessen Novellierungen technisch noch immer auf fossile Kraftwerke und Kernenergie angewiesen sind, ist doch ein eindeutiges Zeichen des Scheiterns der aktuellen EE-Technik. Nach 28 Jahren fehlgeleiteter Geldmittel müssen Ihre Nerven mein kritisches "Gewäsche" leider ertragen!
...ein Verzögern, und wer dafür verantwortlich ist, könnten Sie wissen...

Siehe Stromeinspeisegesetz.

Heute 45% der Stromerzeugung aus EE - sagt Ihnen das nun wirklich nichts?
Dann kann man sich echt jeglichen Kommentar auf Ihre 'Beiträge' ersparen...

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Byrne 07.07.2019, 15:51
127. Da liege ich wohl falsch...

Zitat von litholas
Um Deutschlands Stromverbrauch inklusive E-Mobilität zu 70% zu decken bräuchte es Solaranlagen von 4% der landwirtschaftlichen Nutzfläche, plus Akkumulatoren für den Strombedarf einer langen Sommernacht. Hoch aufgeständert verringern solche Anlagen den Ernteertrag nicht, sondern verringern sogar noch die Ernteausfälle in Dürrejahren.
Ach, und ich dachte bis jetzt immer, dass Pflanzen Licht zum wachsen brauchen. Oder gibt es jetzt gläserne Photovoltaikanlagen?

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tempus fugit 07.07.2019, 15:52
128. Die Zellen müssen - PV-Zellen - erneuert werden?

Zitat von NeuesBerlin
...einige dieser Hauseigentümer können rechnen, verstehen etwas von Amortisation und Effektivität. Bislang ist es nämlich so, dass die Zellen erneuert werden müssen, wenn sie sich gerade mal bezahlt gemacht haben. Und es ist so, dass Eigentümer, die Ihren Überschuss in die Netze einspeisen, zu Gewerbetreibenden werden, die Umsatz- und Einkommenssteuererklärungen abgeben müssen. Außerdem müssen zig Akkus im Keller stehen, um eine homogene Versorgung mit Strom zu gewährleisten. Was die Dinger der Umwelt schaden, interessiert eher niemanden. Warmwasser kann relativ lange gespeichert, aber durch Solar nur dann erzeugt werden, wenn die Sonne scheint. Mehr als einen Tag ohne Sonne kann nur mit anderen E-Quellen ausgeglichen werden. Aber irgendwann wird das alles funktionieren. Ohne Panik, ohne übereilte Aktionen.
...Wann denn - wo denn? Fragen Sie mal den Forumer günter 1934, seit wann dessen Zellen in den Cevennen hocheffizient und seit Jahrzehnten Strom liefern?

Oder meinten Sie jetzt Gehirnzellen? Da kann es tatsächlich zum vorzeitigen Abbau kommen.... (;>)))

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litholas 07.07.2019, 15:52
129.

Zitat von euro-paradies
… Das Problem ist, die Sonnenenergie bedarfsgerecht zur Verfügung zu stellen, wenn diese benötigt wird (nachts, bewölkt...)! Auch das Gerücht, dass das Stromnetz diese Energie speichert und bei Bedarf zur Verfügung stellt, wie von einigen Populisten verbreitet, ist ein Ammenmärchen. An zuverlässig funktionierenden Speichersystemen hapert es.
Die Technik ist vorhanden, aber bis sie sinnvoll gebaut werden kann muss noch 5mal so viel Solarkraftkapazität gebaut werden wie wir jetzt haben. Sonst haben wir einfach nicht genug Strom zum Speichern.

Zwar wird die Erzeugung schon dann den Bedarf übertreffen, wenn wir doppelt so viel Solarkraft haben - aber nur für wenige Stunden im Jahr. Wenn wir dann z B 1000 Euro investieren, dann können wir zwar etwa 30kWh dieses überschüssigen Solarstroms im Jahr retten wenn wir das Geld in Akkus investieren - aber wenn wir das Geld in noch mehr Solarkraftwerke investieren, dann werden 1800kWh mehr Solarstrom erzeugt, von denen nur etwa 100 überschüssig sind.

Solarkraftwerke erzeugen in unseren Breiten nur etwa 20% ihres Jahresertrags bei Leistungen zwischen 50 und 100%, 48% ihres Jahresertrags zwischen 30 und 50%, und demzufolge 32% ihres Jahresertrags bei Leistungen unter 30% ihrer Nennleistung.

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