Forum: Wirtschaft
Mehr Ökoenergie-Abschlüsse: Der "Greta-Effekt" auf dem Strommarkt
DPA

2012 war es der Fukushima-Unfall, jetzt könnte das Engagement von Greta Thunberg für den Klimaschutz eine Trendwende auslösen: Verbraucher schließen verstärkt Verträge bei Ökostromanbietern ab.

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karl-felix 08.07.2019, 18:58
270. Wir

Zitat von pm40
...Einnahmequelle am Horizont - PV-Zwang für alle Immobilienbesitzer. Schon mal durchgerechnet, wie viele Jahre man benötigt, bis sich die Investition amortisiert hat? Wir zahlen so grob CHF 800,- p.a. für unseren Stromverbrauch. Wir bräuchten dafür min. 8-10 Jahre ohne Reparaturen und Wartung.
rechnen in Deutschland mit 20 Jahren . Wo ist Ihr Problem ? Ihr Dach das gar keinen Strom erzeugt amortisiert sich nie.
So selbstverständlich wie Kanal und Netzanschluss, Wärmedämmung , Doppelverglasung und Telefonanschluss sollten auch Strom erzeugende Dächer/Fassaden sein . Das ist Fortschritt.

Wir brauchen heute kein Öl,Kohle oder Gas mehr zu verbrennen im Haus nur um dieses zu heizen . Das ist energetische Steinzeit und auf die Dauer viel zu teuer. Was glauben Sie, was in 20 Jahren aus Ihren 800 Fränkli geworden ist ? Sonnenlicht kostet dann immer noch nichts.

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Flari 08.07.2019, 19:15
271.

Zitat von karl-felix
Wir rechnen in Deutschland mit 20 Jahren
Hallo karl und hallo felix.
Wir kommt Ihr beiden für Deutschland auf 20 Jahre?
Ihr beiden habt doch letztens erst wieder hier im Forum behauptet, dass Eure erste grosse PV-Anlage, für die Ihr pro kWh um 54 Cent zzgl. MwSt bis ins nächste Jahr kassiert, seit Jahren amortisiert ist.

Jetzt soll die kWh PV-Strom nach Euren beiden Aussagen in DE nur noch unter 4 Cent kosten, aber die Amortisation auf 20 Jahre gestiegen sein?
Wir kommt das?
Ihr könnt gerne einzeln antworten.

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Klimagas 08.07.2019, 19:26
272. Da haben wohl

Zitat von karl-felix
rechnen in Deutschland mit 20 Jahren . Wo ist Ihr Problem ? Ihr Dach das gar keinen Strom erzeugt amortisiert sich nie. So selbstverständlich wie Kanal und Netzanschluss, Wärmedämmung , Doppelverglasung und Telefonanschluss sollten auch Strom erzeugende Dächer/Fassaden sein . Das ist Fortschritt. Wir brauchen heute kein Öl,Kohle oder Gas mehr zu verbrennen im Haus nur um dieses zu heizen . Das ist energetische Steinzeit und auf die Dauer viel zu teuer. Was glauben Sie, was in 20 Jahren aus Ihren 800 Fränkli geworden ist ? Sonnenlicht kostet dann immer noch nichts.
Ihre 0,75 kWp-Anlage auf der Nordseite senkrecht aufgebaut, wenn sie sich erst nach 20 Jahren amortisiert? Meine Anlage hat sich schon nach 8 Jahren selbst bezahlt.

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bammy 08.07.2019, 20:16
273.

Zitat von travelflo
Die Unternehmen verkaufen nicht direkt den Strom ab Werk, sondern der wird über die Strombörse gehandelt. Die Stromversorgung ist wie ein großer See, auf der einen Seiten wird eingespeist, auf der anderen Seite entnommen. Die Strombörse ist der See. Der Ökostrom wird dort genauso angeboten wie der Atomstrom, am Ende entscheidend die Nachfrage über den Preis. Ist die Nachfrage nach Ökostrom höher als nach Atomstrom, steigen die Preise, und es lohnt sich eher, Ökostrom zu produzieren und einzuspeisen. Über den Stromtarif wählt man also nicht aus, was aus der Steckdose kommt, sondern was eingespeist wird.
An der Börse wird nur ein Teil des Stromes gehandelt. Gerade Atomstrom zum Beispiel ist über langfristige Lieferverträge verkauft, bevor er erzeugt wird. Mit Wind und PV lässt sich das nicht bewerkstelligen.

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bammy 08.07.2019, 20:21
274.

Zitat von competa1
..zu erklären.Der PV Anlagenbesitzer verkauft seine KWh für 10,4 Cent an den Verteilnetzbetreiber.Von dem bekommt er auch die Vergütung.Dieser Strom landet durch das Verteilnetz direkt bei seinem Nachbarn,der wiederum diese Kwh auf seiner Rechnung wiederfindet.So einfach ist das!
Der PV Anlagenbesitzer verkauft keinen Strom. Das muß er nicht, da Netzbetreiber gezwungen sind, jederzeit PV Strom einzuspeisen und zu vergüten. Der wird ein Teil des Strom-Mixes. Es gibt noch keine "Ökostromabscheider".

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knuty 08.07.2019, 21:45
275.

Zitat von misterknowitall2
haben sie den Verbrauch gemessen? Oder über den Daumen ihre Geräte gezählt? Selbst wenn ich das großzügig mache, komme ich nicht mal auf 20 Watt. Was lassen sie denn da alles laufen? Bei mir sind das auf Jahr verteilt gerade mal 15 €.
Das ist gemessen. Zwei Rechner mit drei Monitoren, Scanner, Drucker, Telefonanlage, DECT-Telefon, Router, ein paar Ladegeräte, zwei Radios, HiFi-Anlage, zwei Fernseher inkl. einem Festplattenrekorder und zwei festeingebaute Beleuchtungsdimmer.
Aber keine Sorge, ich verwende schon seit langem schaltbare Steckdosenleisten, so weit das eben möglich ist.

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einerkeiner 08.07.2019, 23:45
276.

Zitat von sanrezo
Diese Frage stellt sich immer wieder. Deutschland hat eien riesen Fehler gemacht, Deutschland meint immer man muss das Rad neu erfinden. Das Land der Dichter und Denker hat schon lange ausgedient. aus Fehlern zu Lernen geht nicht, da wir uns selbst im Weg stehen. Was die PV-Anlagen anbelangt wird so mancher die Stirn fletschen und die Zähne runzeln ( so würde es Heinz Erhardt es formulieren). Deutschland hat damals einen entscheidenden Fehler gemacht, nähmlich die Einspeisevergütung auf 20 Jahre fest zuschreiben. Im Nachbarland Vorarlberg wurde bedächtiger und intelligenrter mit dieser Materie vorgegangen. hier war oder ist die Einspeisevergütung an den Strompreis gekoppelt und die Grösse der Anlage war vorgeschrieben. Sprich eine Familie konnte nur soviel Module verbauen, die den Eigenbedarf an Strom decken. In Deutschland wurde die Einspeisevergütung auf 20 Jahre mit ca. 50 Cent/kwh festgeschrieben und das rächt sich jetzt. Die Speichertechnik ist bei weitem noch nicht so weit fortgeschritten wie uns glauben gemacht wird, alles noch zu teuer und unausgereift. Windkraft ist nicht besser, hier kommen ganz andere Probleme auf uns zu deren Folgen noch nicht abschätzbar sind. Aber in den Augen der Politik ist alles gut. Nur stellt sich die Frage, was passiert, wenn wir aus Atomkraft und Kohlekraft komplett aussteigen? Wo kommt unser gesamter Strom her? Strom, den wir aus den Nachbarländern dazu kaufen? Unsere Studien hin oder her aber Aussagekräftig sind diese nicht Schönrechnen bringt uns nicht weiter, hier zählen Zahlen Daten Fakten, aber diese kann unsere Regieung nicht liefern. Es ist traurig, dass das Land der Dichter und Denker so im Abgrund versinkt. Schade
Diese 20 Jahre Einspeisevergütung dürften ja bald vorbei sein, und haben immerhin den Techniken zur Marktreife geholfen. Damals waren die Anlagen auch sehr teuer. Wenn nur Zahlen, Daten, Fakten helfen, es diese aber nicht gibt, woher wissen Sie dann so genau, dass wir im Abgrund versinken?

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einerkeiner 09.07.2019, 00:01
277.

Zitat von karl-felix
2)Unser Stromnetz ist deutlich sicherer bei fast 50% EE als noch 2006 und das bei wohl weltweit höchster Versorgungsqualität .
Da Sie dieses scheinbar per copy-and-paste immer wieder bringen, könnten Sie das vielleicht auch mal belegen? Davon abgesehen haben wir ein Verbundnetz mit unseren Nachbarländern, insofern sind diese "fast 50%" auch kein so mega tolles Argument dafür, dass man keine dreckigen Kraftwerke braucht. Wir benutzen die der Nachbarn mit. Ich bin für die Energiewende, aber diese Jubelpropaganda nervt einfach.

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apfelmännchen 09.07.2019, 08:26
278.

Zitat von Flari
Immer mehr BEV-Käufer wollen ihr BEV im Wert zwischen 30.000,- und 120.000,- Euro überwiegend als Stromspeicher nutzen. Je nach Grösse der eigenen PV und des BEV-Akkus kommt es nach oder sogar während sonnenintensiven Tagen in Frage, damit auch Ausfahrten in die nähere Umgebung zu unternehmen. Niemand kann diesen Vorteil ggü. einem stationären Akku wirklich bestreiten.
Obwohl sie behaupten "neimand könnte den Vorteil wirklich bestreiten" mach ichs mal.

Die Anforderungen an einen stationären Akku sind andere als bei einem E-Auto: dieser Akku muss viel günstiger sein, damit sich die Speicherung überhaupt lohnt, Gewicht spielt keine Rolle, er muß auch nicht crashsicher sein.

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competa1 09.07.2019, 08:29
279. Sorry..

Zitat von misterknowitall2
Falschen Kommentar kommentiert? Oder wo ist der Zusammenhang?
galt für Beitrag 252

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