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Mehr Ökoenergie-Abschlüsse: Der "Greta-Effekt" auf dem Strommarkt
DPA

2012 war es der Fukushima-Unfall, jetzt könnte das Engagement von Greta Thunberg für den Klimaschutz eine Trendwende auslösen: Verbraucher schließen verstärkt Verträge bei Ökostromanbietern ab.

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apfelmännchen 10.07.2019, 09:13
310. ...immer noch falsch

Zitat von tempus fugit
...schon falsch. Beim Strom geht es erst mal um die Gestehungskosten. Und da ist sich die Welt inzwischen einig, dass £EE-Stromerzeugung immer billiger wird und neue Altstromtechnik immer teurer. Deshalb werden in DE weder neue Atom- noch Kohlemeiler mehr gebaut. Wie dann der Weg zum von Millionen Kleinbeziehern - sprich Bürger und Miuttelstand - gezahlten Strompreis aussieht, das ist ein ganz anderes Thema. Aber auch bei SPON 1000-fach diskutiertund belegt. 4000 privilegierte, sogenannte 'Grossverbraucher' die keine oder kaum Netzkosten, EEG-Förderung, Ökosteuer etc. bezahlen, können sich nicht irren. Und wehe, einer der Politkasper irrt sich - dem geht's dann an die Kasse oder wie dem ex-Energiekommissar Oettinger, siehe hier: https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/foerderung-der-energiebranche-oettinger-schoent-subventionsbericht-1.1793957 Jährlich 130 Milliarden Subvention: 100 Mia. für die so tolle, zukunftsträchtige Alttechnik wie Atom und Kohle - 30 Mia. für die ausgelutschte EE-Technik. Darum geht's - und was Schwarz-Geld nach Rot-Grün mit dem EEG veranstaltet haben - Umwälzverfahren, Milliarden von unten (Bürger) nach oben (die armen Habenichtse bei den EVU und Netzbe-treibern.,..)
Alle Welt ist sich einig, dass DE den höchsten Strompreis Europas hat.

Da sie heimliche Subventionen bei den anderen Stromerzeugern behaupten, können sie sicher nennen, welches Kraftwerk wieviel bekommen hat - oder ob man sich beim Subventionsbericht nicht existierende Suvbentionen unterjubeln wollte, die schlicht nicht existieren - und die Streichung deswegen erfolgt ist.

Ihre Billiglügerei der EE - und diese gebetsmühlenartige Wiederholung hat keinerlei Aussicht auf Erfolg - die Bürger bekommen Stromrechnungen, die sie regelmäßig als dreisten Lügner entlarven.

Darum gehts...

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apfelmännchen 10.07.2019, 09:31
311.

Zitat von tatsache2011
100 km fahren Sie mit dem Fahrrad, wenn das E-Auto z.B. 200 km statt 300 km Vollladung im Akku hat (?). Sie behaupteten, dass das E-Auto ohne Laden mit eigenem PV-Strom stehen bleiben muss und haben vergessen, dass es auch günstig ist, es mit Netzstrom für 25 cent/kWh zu laden.
Wenn sie mit einer durchschnittlichen privaten PV-Anlage nicht gerade zur Mittagszeit laden - kriegen sie in einer Stunde keine 10kWh in den Akku - und dann wirds auch nix mit 100km fahren.

Dass sie mit Netzstrom etwas günstiger fahren, liegt allein an der Kostenverscheibung auf andere - die Zahlen nämlich pro 100km mindestens 4 Euro Mineralölsteuer.

Was viel übler ist: mit dem Prinzip "wenn die Sonne nicht scheint, lade ich eben mit Netzstrom" verschärft jedes E-Auto trotz PV-Anlage die Problematik des zusätzlichen Stromverbrauchs.

Wiedermal die Frage: wo kommt der Strom bei Dunkelflaute her - wenn dann auch noch 1Mio Elekroautos zusätzlich geladen werden sollen?

Darüber sollten sie sich erstmalmal Gedanken machen, bevor sie die Werbetrommel rühren.

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apfelmännchen 10.07.2019, 10:22
312.

Zitat von tatsache2011
1) Wieso soll der Stromverbrauch eines Babys die Industrie subventionieren? Es ist nicht Aufgabe der Stromkunden, die Industrie zu schützen, sondern Aufgabe des Steurzahlers, denn Steuern sollen nach Leistungsfähigkeit erhoben werden. 2) Die EEG-Umlage sinkt bereits. 3) "EE-Profiteure" sind auch die großen EVUs. Sollen die pleite gehen? 4) Ohne EEG-Umlage müssten andere neue Kraftwerke gebaut werden und weiter fruchtbarer Ackerboden und Dörfer weggebaggert werden. 5) Den Netzbetreibern wird eine Rendite von 9% zugesichert. Der private PV-Betreiber erreichen nur 2%. 6) Die Zahlungen für neue EE-Anlagen werden bereits gekürzt.
Bevor sie bellen, überlegen sie doch einfach mal, dass Geld nirgendwo einfach aus dem "Nichts" entsteht - sondern nur durch ineffektive Methoden der Stromerzeugung (EE..) im "Nichts verschwindet.

Irgendwo müssen die 25Mrd für die EE-Profiteure herkommen - wenn diese Kosten sinken sollen, muss diese Summe sinken. Ist aber nicht Sicht - im Gegenteil, die EEG-Umlage liegt immer noch weit höher, als diese Mafia den Bürgern verprochen hatte "eine Kugel Eis"...

Die großenn EVU gehen wohl eher daran Pleite, dass man ihnen den Betrieb der Kraftwerke verbieten will.

Übrigens: wenn es tatsächlich zur Abschaltung der Kraftwerke kommen soll, legen sie mal einen Plan vor, wo der Strom dann bei Dunkelflaute kommen soll - und wie das zu sinkenden Strompreisen führen könnte...

Sie dürfen da gerne ausführlich werden - und Betriebserbergebnisse vorlegen.

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tatsache2011 10.07.2019, 10:44
313. Lösungen

Zitat von apfelmännchen
Wenn sie mit einer durchschnittlichen privaten PV-Anlage nicht gerade zur Mittagszeit laden - kriegen sie in einer Stunde keine 10kWh in den Akku - und dann wirds auch nix mit 100km fahren. Dass sie mit Netzstrom etwas günstiger fahren, liegt allein an der Kostenverscheibung auf andere - die Zahlen nämlich pro 100km mindestens 4 Euro Mineralölsteuer. Was viel übler ist: mit dem Prinzip "wenn die Sonne nicht scheint, lade ich eben mit Netzstrom" verschärft jedes E-Auto trotz PV-Anlage die Problematik des zusätzlichen Stromverbrauchs. Wiedermal die Frage: wo kommt der Strom bei Dunkelflaute her - wenn dann auch noch 1Mio Elekroautos zusätzlich geladen werden sollen? Darüber sollten sie sich erstmalmal Gedanken machen, bevor sie die Werbetrommel rühren.
1) Wieso soll das E-Auto an einer privaten PV-Anlage innerhalb einer Stunde für 100 km Fahrstrecke laden?

2) Der Betrieb des E-Autos ist günstiger wegen des höheren Wirkungsgrades. Zusätzlich weniger CO2.

3) Das Prinzip "wenn die Sonne nicht scheint, lade ich eben mit Netzstrom" ist richtig, wenn nachts geladen wird, denn nachts sind die Netze wenig belastet und die EVUs verdienen Geld.

4) Bei der seltenen "Dunkelflaute" werden Gaskraftwerke Strom produzieren, sobald die AKWs und Kohle-Kraftwerke abgeschaltet sind.

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Flari 10.07.2019, 11:00
314.

Zitat von tatsache2011
1) Wieso soll der Stromverbrauch eines Babys die Industrie subventionieren? Es ist nicht Aufgabe der Stromkunden, die Industrie zu schützen, sondern Aufgabe des Steurzahlers, denn Steuern sollen nach Leistungsfähigkeit erhoben werden. 2) Die EEG-Umlage sinkt bereits. 3) "EE-Profiteure" sind auch die großen EVUs. Sollen die pleite gehen? 4) Ohne EEG-Umlage müssten andere neue Kraftwerke gebaut werden und weiter fruchtbarer Ackerboden und Dörfer weggebaggert werden. 5) Den Netzbetreibern wird eine Rendite von 9% zugesichert. Der private PV-Betreiber erreichen nur 2%. 6) Die Zahlungen für neue EE-Anlagen werden bereits gekürzt.
1.) Das haben die Grünen/Trittin dem "besten Gesetz der Welt" so mit auf den Weg gegeben.

2.) Das Saldo des EEG-Umlagekontos für das erste Halbjahr 2019 ist eine knappe Milliarde niedriger ausgefallen, als für 2018.
Hohe Wind- und PV-Erträge bedingen nun einmal hohe Auszahlungen.
Agora, Fraunhofer, etc. erwarten noch keine sinkende EEG-Umlage.

3.) Der für die Stromerzeugung benötige Strom ist grundsätzlich von den Umlagen und Stromsteuern befreit, egal welche Grösse das Unternehmen hat.
Für EE-Altanlagenbesitzer ist sogar der gesamte "Eigenverbrauch" ausserhalb der Stromerzeugung befreit, bei neueren Anlagen immerhin noch bis 10 kW(peak) völlig, ab da abnehmend.

4.) Wären neue Kraftwerke in DE nur auf Braunkohlebasis möglich?

5.) Nein, das wird immer wieder falsch dargestellt.
Die BIS ZU 9% beziehen sich aufs eingesetzte Eigenkapital auf Neuanschaffungen und können nur erreicht werden, wenn alles optimal läuft.
Ein privater PV-Betreiber muss sich schon äusserst d***** anstellen, unter einer zweistelligen rechnerischen Rendite zu bleiben.

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karl-felix 10.07.2019, 12:19
315. Die

Zitat von intercooler61
Mit 85 Euro pro kWp und Jahr amortisiert sich Ihr Dach _mit_ PV-Anlage auch nicht - allenfalls die Anlage selbst, die Sie auf dem Dach montiert haben.
Amortisation der Anlage ist zuzüglich einer angemessenen Wirtschaftlichkeit vom Gesetzgeber auf 20 Jahre projektiert.

Zweifellos richtig ist , ein Dach das keinen Strom erzeugt amortisiert sich nie.
Zweifellos falsch ist, dass sich eine Solaranlage binnen 8 Jahren amortisiert. Das ist Bauernfängerei.

Bei Strom erzeugenden Dächer kommt es auf den Einzelfall an . Insbesondere die Differenzkosten ( beim Neubau im Promillebereich ), Stromertrag(Anlagengrösse, Lebensdauer,Betriebskosten ,Dachneigung, Himmelsrichtung, Sonnenstunden ) und Strompreise ( Einspeisevergütung,Netzstrom, Steuern )sind da entscheidend.

Bei nachträglich installierten Solardächern ( Durchschnitt 5 kWp ) vermute ich , dass Sie in den allermeisten Fällen recht haben .

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karl-felix 10.07.2019, 12:42
316. Na,ja

Zitat von apfelmännchen
1)Wenn sie mit einer durchschnittlichen privaten PV-Anlage nicht gerade zur Mittagszeit laden - kriegen sie in einer Stunde keine 10kWh in den Akku - und dann wirds auch nix mit 100km fahren. 2)Dass sie mit Netzstrom etwas günstiger fahren, liegt allein an der Kostenverscheibung auf andere - die Zahlen nämlich pro 100km mindestens 4 Euro Mineralölsteuer. 3)Was viel übler ist: mit dem Prinzip "wenn die Sonne nicht scheint, lade ich eben mit Netzstrom" verschärft jedes E-Auto trotz PV-Anlage die Problematik des zusätzlichen Stromverbrauchs. 4)Wiedermal die Frage: wo kommt der Strom bei Dunkelflaute her - wenn dann auch noch 1Mio Elekroautos zusätzlich geladen werden sollen?
Auf Milchmännchens Rechnungen zu antworten ist ähnlich sinnvoll wie einem Toten Medizin zu verabreichen . Aber einmal hats der liebe Gott erlaubt .

1) Die durchschnittliche Autofahrt beträgt in Deutschland weniger als 15 km . Was wollen Sie da mit 100 km Reichweite täglich? Voller als voll können Sie die Batterie nicht laden .

2) Nein . Das liegt an der Effizienz des E-Motors und der Ineffizienz eines Verbrenners.

3) Es gibt keine Problematik des zusätzlichen Stromverbrauches. 40 Millionen PKW benötigen ca. 15% unserer heutigen Brutto-Stromerzeugung .
Allein die PV deckt bereits heute 7% ab ,der Wind 17% , ca. 15% unserer Bruttostromproduktion verkaufen wir ins Ausland, ca. 2,5% EE Strom wird bei Überangebot abgeregelt. Für 45 Millionen E-Autos würde unser heutiger Kraftwerkspark völlig ausreichen .

4) Es gibt keine Dunkelflaute in den gemässigten nördlichen Breiten . Der Strom kommt von der Autobatterie. In den letzten 20 Jahren gab es 2 mal die Wetterlage, in der 2 Tage lang die Autobatterie alleiniger Stromspender gewesen wäre. Bei Akkureichweite von über 300 km und täglicher Fahrleistung von 30 km kein Problem mit einer Ladung eine Woche zu fahren .
Für 1 Million E-Autos benötigten wir rechnerisch gerade einmal soviel Strom wie wir heute abregeln .

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