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Mehr Ökoenergie-Abschlüsse: Der "Greta-Effekt" auf dem Strommarkt
DPA

2012 war es der Fukushima-Unfall, jetzt könnte das Engagement von Greta Thunberg für den Klimaschutz eine Trendwende auslösen: Verbraucher schließen verstärkt Verträge bei Ökostromanbietern ab.

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theanalyzer 07.07.2019, 12:52
60.

Zitat von karl-felix
wieder gerne behilflich : Die Sonne schickt in 3 Stunden soviel Energie, wie die gesamte Menschheit im gesamten Jahr für alle ihre Aktivitäten inklusive Autofahren benötigt. Kostenlos und grösstenteils frei Haus.
Genau so ist es. Selbst eine einzige Hiroshima-Atiombombe schickt so viel Energie, daß man davon eine Stadt wie München über Jahre elektrifizieren könnte. Was machen wir nur falsch?

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luwigal 07.07.2019, 12:57
61. Da ist was dran. Aber, vielen fehlt einfach nur die notwendige "Knete"

Zitat von maintalhase
Wichtiger als Ökostromverträge ab zu schließen wäre, selber was zu machen. Wenn man auf die Hausdächer schaut, sind vielleicht auf 10% von ihnen Photovoltaik Anlagen (PV). Jeder, der ein halbwegs geeignetes Dach hat, könnte sofort und sehr wirksam (die Vorteile muss man nicht wiederholen) etwas zur Energiewende beitragen. Da dem aber nicht so ist, ist diese ganze Diskussion über die Energiewende für mich pure Heuchelei, denn angeblich sind ja mehr als 80% der Bundesbürger für Maßnahmen, um das Klima zu "retten". Wohnen diese über 80% alle nur zur Miete?
Warum gibt es, zu Zeiten des Null-Zinses, kein Programm, das jeder in Anspruch nehmen kann, auch der, dem das flüssige! Kapital hierzu fehlt? Ein zweckgebundenes Förderprogramm, bspw über die KFW, das die Finanzierung übernimmt, eben, auch zu Null-%-Zinsen?
Beispiel: eine PV-Anlage mit Speicher kostet 25k€. Das Programm übernimmt diese Kosten, der Eigenheimbesitzer zahlt über die Lebenserwartungsdauer der Anlage , bspw. 20 Jahre, diesen Betrag zurück. Das wären etwas über 100 € /Monat. Mit dieser Anlage wäre man einen großen Teil des Jahres Selbstversorger und auch Einspeiser. Heisst, übers Jahr gerechnet, zahlt man dann tatsächlich weit weniger als 100 €/Monat. Mieten, ja, das wäre möglich. Aber, jeder, der die Finger im Spiel hat, der will schließlich verdienen und verteuert das Programm. Deshalb, wenn der Staat wirklich ernsthaft will, dass die Leute die Kapazitäten nutzen, die ihnen zur Verfügung stehen (Dachfläche), dann sollte er auch die unterstützen, die wollen, aber nicht so "flüssig" sind. Ist es nicht irrsinnig, dass diejenigen, die Kapital flüssig haben, Förderprogramme nutzen können, diejenigen, die auch wollen würden aber mangels flüssigem Kapital nicht können, diese Förderprogramme mitfinanzieren müssen?

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c700 07.07.2019, 13:01
62. hier wird Ihnen geholfen

https://www.ews-schoenau.de/

https://www.naturstrom.de/privatkunden/strom/?msclkid=2a18de80afe5154fa7d283a16006f04b&utm_sour ce=bing&utm_medium=cpc&utm_campaign=Search/Brand&utm_term=naturstrom&utm_content=Naturstrom (exact)

https://www.lichtblick.de/privatkunden/oekostrom/?utm_source=bing&utm_medium=cpc&utm_campaign=licht blick_de_g_search_brand_rlsa&utm_term=lichtblick&u tm_content=lichtblick_e&msclkid=8efe949a4d9010d23a 9dc9bb8267352b&gclid=CLOx1YDTouMCFRSShQodJ_sI5w&gc lsrc=ds

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luwigal 07.07.2019, 13:02
63. Komisch, keiner will ein Atommüll-ZwLager und erst recht kein Endlager

Zitat von wettersbach
ist klimafreundlich, weil - außer beim Bau und Abriss der Meiler - kein CO2 erzeugt wird. Deshalb war es ein Riesenfehler, im Zuge der Fukushima-Hysterie mehrere gut funktionierende Kernkraftwerke abzuschalten. Es wäre mit Rücksicht auf den Klimawandel klüger gewesen, stattdessen Kohlekraftwerke stillzulegen. Dann wäre es ein leichtes gewesen, die Pariser Klimaziele (CO2- Reduktion) einzuhalten und die Energiewende voranzutreiben. Wie die Dinge jetzt liegen, wird Deutschland diese Ziele krachend verfehlen und deshalb zweistellige Milliardensummen an Strafzahlungen leisten müssen. Ein Fiasko der deutschen Energiepolitik.
vor seiner Haustür haben. Aber Atomstrom wollen sie! Komisch, was läuft hier falsch?

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c700 07.07.2019, 13:05
64. Blödsinn

Zitat von karlo1952
dieselbe Farce wie die über Bioprodukte. Die Verbraucher werden größtenteils veräppelt. Unser Wirtschaftssystem ist auf Wachsum, nicht auf Sparen aufgebaut. Deshalb wird auch nur dort investiert, wo es mehr zu holen, bzw. zu verdienen gibt. Selbst wenn Ökostrom aufgrund von Dauerverfügbarkeit von erneuerbarer Energie im Überfluss vorhanden wäre, würde die Industrie irgendein Argument finden, warum er teurer ist. Die Aktionäre wollen ja ihre jährlich steigende Dividende.
Seltsam, also ich kaufe meine Bio-Produkte vor Ort beim Erzeuger, also nichts veräppelt!

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shardan 07.07.2019, 13:06
65.

Zitat von fmamw
Ökostom ist generell gut, aber wichtiger ist es, weniger Strom zu verbrauchen, Immer mehr (Stand-by-)Stromfesser im Haushalt machen den Ökoeffekt von Ökostrom zunichte. Hilfreich wäre es auch, seinen Stromverbrauch auf unübliche Zeiten zu verlegen (Stichwort: Nachtstrom), das würde die Anzahl der notwenigen Kraftwerke für Spitzenverbrauchszeiten reduzieren.
Gern. Und wie bringe ich meinen Nachbarn im Mietwohnungsbau die Waschmaschine im Schleudergang um 3 Uhr morgens bei? Meine Waschmaschine hat einen Timerstart bereits eingebaut, aber das geht in der Praxis nur für Hausbesitzer. Nebenbei: Ökostrom ist in meinen Augen schlicht eine Gaunerei. Es ist ganz egal, ob ich einen Ökotarif abschließe oder nicht, der Strommix ist exakt derselbe... und die gezahlten Preise an die Windradbesitzer auch! Das "fördert" lediglich die Kassen der Anbieter. Ich würde sofort darauf umsteigen, wenn das Geld auch bei den Erzeugern z.B. mit PV auf dem Dach ankommen würde. Da kommt aber exakt das gleiche an, egal welchen Tarif ich bezahle.

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kamkam99 07.07.2019, 13:07
66. man kann sich auch frohreden

wenn die Steckdose nicht auf Grün steht schaltet man ab.Und der Atomstrom aus Frankreich ist CO2 frei.Wo sind eigentlich die Plakate hingekommen,Atomstrom nein Danke.Wir zahlen doch schon die höchsten Strompreise um eine Energiewende herbeizuführen.Und was den Elektroantrieb betrifft,wenn es nicht eine neue Batterieform ohne Cobalt und Lithium gibt,muß unser Erdkern schon aus Lithium bestehen um alle Batterien nach 10Jahren auch erneuern zu können.Der Strom fällt natürlich vom Himmel.

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hdh54 07.07.2019, 13:08
67. Auch der Eigenverbrauch der PV-Betreiber ersetzt Kohlestrom

Zitat von knuty
Das Fraunhofer Institut gibt korrekterweise den Netto-Anteil an, bei dem der nicht nutzbare hohe Eigenbedarf der konv. Kraftwerke an der Stromproduktion abgezogen wurde. Der Eigenverbrauch von PV-Betreibern muss in der Berechnung auch nicht enthalten sein, weil der auch nicht beim Gesamtverbrauch auftaucht. Der PV- und Windstrom Zubau ist seit 2012 gedeckelt. Wird die Deckelung nicht aufgehoben, kann bis 2030 höchstens ein EE-Anteil von 52% erreicht werden.
Auch der Eigenverbrauch der Betreiber von PV-Anlagen auf Eigenheimen ersetzt Strom aus fossilen Energieträgern und muss damit natürlich in alle realistischen Betrachtungen über den Anteil von Ökostrom einfließen.
Im Übrigen habe ich genau diese Deckelung mit "ausbremsen" gemeint. Da die Deckelung aber kleine PV-Anlagen nicht betrifft, stimmt die von Ihnen zitierte Obergrenze von 52 % nicht. Umso wichtiger sind die Beiträge der kleinen PV-Anlagen. Darüber hinaus gilt aber natürlich: Die Deckelung muss weg.

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c700 07.07.2019, 13:10
68. Atomkraft, nein danke.

Zitat von Maxe W.
Aus der Leitung kommt bei allen der gleiche Strom. Welche Anteile davon aus regenerierbaren Energieträgern gewonnen wurde, verschwindet im Nebel. Übrigens: Atomstrom ist -objektiv betrachtet- der umweltfreundlichste Strom. Es sterben keine Tausende von Menschen wie beim Bruch einer Staumauer oder wie Hunderttausende von Fledermäusen und Vögeln durch den Sog der Windräder. Keine Kinder in Afrika brauchen zu verhungern, weil die landwirtschaftliche Flächen für Rapsöle u.ä. verwendet wird. Kein Span wertvollen Holzes wird umweltschädlich (Rauchgase) verbrannt. sondern die Uranmeiler kochen vor sich hin, produzieren Dampf und so im Überfluss preisgünstige Energie und brauchen nur alle paar Jahre eine neue Packung Uranbrennstäbe. Uran wird überall in der Welt abgebaut und ist reichlich vorhanden. Nach Nutzung verschwinden die Reste wieder unter der Erde. Als Rohstoff für spätere Generationen. Diese Grosstechnologie, deren Gefährlichkeit grotesk überzeichnet wird wird, hat weltweit seit 1955 bisher nur 40 Tote erfordert. Weniger, als beim Holzfällern im Jahr sterben. Aber der Mensch lebt n i c h t in einer Rationalität, sondern in seinen Ängsten: "Es könnte ja sein..." Und verwechselt so die friedliche Nutzung der Atomkraft mit der Atombombe. Wie er ebenfalls das sehr nützliche CO² mit dem tödlichen CO verwechselt. Wie soll man mit solchen irrationalen, wahnhaften Menschen noch einen Staat machen, der seit der Aufklärung auf Rationalität und wissenschaftlicher Logik aufgebaut ist. Und nicht auf Glauben und Wahn wie im Altertum und Mittelalter. Die Industrie verschwindet allmählich aus Schilda. Wo man das Sonnenlicht in Säcke packt. Dafür boomen Bürokratie, Medien und Unterhaltung. Erst beginnt die geistige Verarmung, der folgt zwangsläufig die materielle. Mit ist das egal, ich hab meine Schäfchen im Trockenen.
Wenn Ihrer Meinung nach Atomstrom der umweltfreundlichste ist, dann können Sie ja mal die Hinterbliebenen der Fukushima und Tschernobyl Katastrophe befragen.
Und den Atommüll kann Deutschland dann fürr die nächsten 10000 Jahre bei Ihnen im Wohnzimmer lagern?

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shardan 07.07.2019, 13:17
69.

Zitat von tempus fugit
...und ich - einiges zu lesen, von der Mietmaulriege! Man stelle sich die Realität vor: Gas geht in das GKW, wird verheizt und treibt damit eine Turbine an die einen Stromgenerator antreibt. DerSTrom wird hochgespannt durch Trafos - geht über 100te km zum Eingangstrafo - wird über mehrere Stufen wieder runtergespannt auf 230 V - geht dann an die Herdplatte, die wirde erstmal - nutzlos - heiss gemacht, damit man damit Wasser kochen kann - wenn's kocht, geht die Restwärme nutzlos weg in die Atmophäre. Und kein Koch, der was auf sich hält, kocht mit Strom - ausser den Fernsehpseudoköchen... Und mit Gas? Die Leitung liegt schon für meine Therme im Haus. Davon eine Abzweigung zum Herd - ein Klick und in weniger als 1 Sekunde ist die Leistung voll da. bestens zu regeln und wenn das Wasser kocht - aus. Fertig. Aber solche - schlichte, selbst für Kleinkinder nachvollziehbaren - Fakten, die werden von den EVU bekämpft bis zur letzten kWh...
Keineswegs nur die EVU. In meiner Mietwohnung (Mietwohnungsbau 50er Jahre) gab es früher Gasöfen in den Räumen (Die Dinger mit dem "Auspuff" unter dem Fenster...) und einen Gasherd. Dann kam die Zentralheizung mit Warmwasser, eigene Therme in jeder Wohnung. Und dann kam der Schornsteinfeger und beanstandete das - Therme mit Kamin und Gasherd gleichzeitig geht nicht, das ist in D unzulässig. Es besteht die Gefahr, das Abgas aus der Therme in die Wohnung zurückfließt.... Das ist nicht das EVU, das hier bekämpft - das ist Baurecht... In der Straße liegt Fernwärme, ich warte nur drauf, dass die Therme verschwindet und ich wieder einen Gasherd nutzen darf.

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