Forum: Wirtschaft
Merck & Co.: Weiterer Pharmakonzern knickt im Preiskampf mit Trump ein
REUTERS

Die scharfe Kritik von US-Präsident Trump an den Arzneimittelpreisen der Pharmakonzerne zeigt immer mehr Wirkung. Nach Pfizer und Novartis hat nun auch Merck & Co. reagiert.

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hannac. 20.07.2018, 08:15
1.

Wäre schön wenn hier auch mal einer seinen Mut zusammen nimmt und gegen die Pharmalobby vor geht. So weit ich weiß sind in Europa dei Preise in Deutschland besonders hoch. Dem deutschen Gesundheitssystem kann es nur gut tun.

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halihalo52 20.07.2018, 08:16
2.

Wann hören wir hier mal von der Seite der Regierung solche Worte an die Pharmaindustrie?

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rromijn 20.07.2018, 08:21
3. Neoliberale augenwischerei

Auf Druck un guten Willen kommt es an. Sollte aber gesetzlich geregelt sein, denn der freie markt hat nix in der gesundheitsindustrie zu suchen. Er funktioniert so schlicht ich oder nur für eine Seite, denn es gibt für Patienten/Kunden keine Alternative

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rudi.brunner123 20.07.2018, 08:23
4.

Wenn Präsident Obama solch einen Erfolg "gegen" die Pharmakonzerne und für die Amerikaner erziehlt hätten, wäre dieser Artikel an erster Stelle. Bei Spiegel und allen anderen Newsseiten bzw. Zeitungen. Aber macht nur weiter so, ihr habt ja noch 6 Jahre alles kleinzureden was der amerikanische Präsident Gutes tut. Aber wenn er wieder mal einen Ball seiner Frau zuwirft, dann bitte das auf die Titelseite!

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posenuckel 20.07.2018, 08:28
5. Und da soll noch mal einer sagen,

dass alles schlecht ist, was der Trump macht. Wäre schön, wenn auch bei uns einer was gegen die Abzocker der Pharmafirmen macht. Es ist vielleicht nur ein kleiner Schritt, aber immerhin.

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Valis 20.07.2018, 08:34
6. Ist doch gut!

Freie Marktwirtschaft hin oder her! Die Pharmakonzerne verdienen ihr Geld auf dem Rücken der Gesundheit aller Menschen. Meiner Meinung nach gehören sie verstaatlicht oder stärker kontrolliert so das es nicht mehr möglich ist eine Pille die bei Krebs helfen soll für mehrere tausend Euro anzubieten deren Produktionskosten bei vielleicht hundert liegt.
Wenn man einmal bedenkt was ein und die selbe Arznei in verschiedenen Ländern kostet, dann fragt man sich schon was das für eine Sauerei ist!

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Ekkehard Vagt 20.07.2018, 08:44
7. Auch mal was Positives für die Mehrheit von Trump

Wenn man berücksichtigt, das Produkte deutscher Pharmafirmen billiger sind, wenn man sie aus anderen Ländern reimportiert, als wenn sie direkt in Deutschland gekauft werden, bestünde auch bei uns viel Luft nach unten für analoge Maßnahmen. Aber leider orientiert sich seit Jahr und Tag die Politik unserer Regierung vorrangig an den Interessen der Konzerne und nicht an denen der überwiegenden Mehrheit der Bürger.

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steffenbaensch777 20.07.2018, 08:45
8. Der freie Markt würde das Problem lösen

An alle, die meinen die bösen Firmen wären Schuld an den hohen Preisen: Der Staat ist schuld durch die Vergabe von Patenten und teilweise auch durch Zölle und nachttarifäre Handelshemmnisse. Ohne die Patente würden die Preise brutal in den Keller gehen. Die meisten Medikamente sind sehr einfach herzustellen.
Arzneimittel sind auch der Bereich, bei dem am besten zu erkennen ist, dass Patente mehr schaden, als das sie nutzen. Das Argument der Industrie, dass Patente für Innovation nötig sind, halte ich für ein verstecktes Profitoptimierungsargument.

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Atheist_Crusader 20.07.2018, 08:47
9.

Die gesamte US-Gesundheitsindustrie ist darauf getrimmt, die Menschen auszunehmen. Deswegen zahlen Amerikaner weit mehr als jeder Andere für ihre Gesundheit, bekommen aber nur einen kümmerlichen Gegenwert.
Und das ist nebenbei auch der Grund, warum die USA höhere Standards für Medikamentenimporte hat: nicht um die Verbraucher zu schützen, sondern um die günstigere Konkurrenz aus dem Ausland draußen zu halten.

Von daher ist es prinizipiell ein guter Schritt, nur kein sehr nachhaltiger. Einmalig eine Preiserhöhung zurückdrängen ist ja keine Dauerlösung. Ich rate einfach mal, dass man stattdessen dann kleinere Preiserhöhungen über einen längere Zeitraum vornimmt.

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