Forum: Wirtschaft
Merkel über schwierige Grundrenten-Einigung: "Damit machen Sie sich irgendwann auch l
CLEMENS BILAN/EPA-EFE/REX

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Kritik an dem Koalitions-Kompromiss zur Grundrente zurückgewiesen. Es sei eine Frage der Glaubwürdigkeit, eine Reform nicht weiter aufzuschieben.

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Rosenhag 12.11.2019, 15:16
1.

Es geschehen noch Zeichen und Wunder: Eine Politikerin merkt dass man auch umsetzen muss was man ankündigt.

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stolte-privat 12.11.2019, 15:37
2. Was für eine Reform?

Das ganze ist wohl eher, typisch für diese Regierung, eine Verschlimmbesserung. Auf solche Politiker kann Deutschland verzichten.

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max-mustermann 12.11.2019, 15:40
3.

"Damit machen Sie sich irgendwann auch lächerlich"

Die Groko macht sich schon seit Jahren mit ihrem ewigen Palaver und dem gleichzeitigem Aussitzen aller Probleme nur noch lächerlich. Aber da das Leitmotto der Groko schon lange nur noch "Hauptsache an der Macht" ist wird sich daran auch nichts groß ändern. Die AFD freut sich, leider.

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khwherrsching 12.11.2019, 15:46
4. Dieses Flickwerk

nennt Merkel ernsthaft Reform? Wieder stellt die Bundeskanzlerin unter Beweis, wie weit sie sich von Realitäten entfernt hat. Der "Kompromiss" dient doch beiden Parteien nur als Versuch, die GroKo nicht üplatzen zu lassen.

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derhey 12.11.2019, 15:46
5. Unrecht

hat sie ja nicht. Und wenn sie dann, sobald die SPD-Parlamentarier zugestimmt haben, die ganze causa, wie schon angedeutet, zur CDU-Sache erklären (vdL) sehen die Genossen wieder ganz dumm aus.

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dirkcoe 12.11.2019, 15:51
6. Ich denke

das Wesen von jedem Kompromiss ist - man kommt sich entgegen und einigt sich auf eine Lösung mit der beide Seiten leben können. Und Nichts anderes ist bei Grundrente jetzt passiert. Jetzt im Nachgang von seinen Maximalforderungen zu fabulieren trägt absolut nichts zur Glaubwürdigkeit einer Partei bei. Wenn verhandelt wird dann brauchen alle Beteiligten auch die Prokura dazu.

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Bondurant 12.11.2019, 15:53
7. Käse

Wenn ein Ergebnis danach aber sei, dass jemand, der 35 Jahre lang gearbeitet habe, genauso dastehe wie jemand, der keine Stunde gearbeitet habe, "dann haben Sie ein Gerechtigkeitsproblem und darauf müssen Sie eine Antwort haben".

Komisch, es heißt doch immer, unsere Bundeskanzlerin sei intelligent. Das ist kein "Gerechtigkeitsproblem", sondern doppeltes systemisches Versagen: zum einen ist nicht recht verständlich, wie man ein System betreiben kann, in dem jemand, der fünfunddreißig Jahre lang wirklich entgeltlich arbeitet, keine ausreichende Rente verdient hat. Und zum anderen ist es erst recht systemisches Versagen, wenn man jemandem aus "Gerechtigkeitsgründen" Sozialleistungen auf das Konto zahlt, der dieses Geld gar nicht braucht, weil er zum Beispiel vermögend ist. Dass nur der vom Steuerzahler unterstützt wird, der auch ganz banal diese Unterstützung braucht, sollte zu den ehernen Grundsätzen ordentlicher Staatsführung gehören. Das gilt übrigens auch, falls Fragen kommen, für das Kindergeld für alle (nicht aber, um die Sache rund zu machen, für Kinderfreibeträge).

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Freidenker10 12.11.2019, 16:04
8.

Bei Merkel habe ich nie den Eindruck das sie etwas zum Wohle der Menschen hierzulande macht. Sie springt immer nur dann in die Bresche wenn es um den eigenen Machterhalt eng wird!

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Willi Wacker 12.11.2019, 16:12
9. So, so, die Glaubwürdigkeit als Treibfaktor

"Es sei eine Frage der Glaubwürdigkeit, eine Reform nicht weiter aufzuschieben"

Warum nur fällt mir dazu eigentlich sofort das Urteil des Verfassungsgerichts zur Bundestagsreform ein...?

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