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Merkel über schwierige Grundrenten-Einigung: "Damit machen Sie sich irgendwann auch l
CLEMENS BILAN/EPA-EFE/REX

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Kritik an dem Koalitions-Kompromiss zur Grundrente zurückgewiesen. Es sei eine Frage der Glaubwürdigkeit, eine Reform nicht weiter aufzuschieben.

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Chopp 12.11.2019, 17:09
20. 900 und ein paar Zerquetsche?

Nach 35 Jahren maloche? Als Rente? Das sind Almosen . Ich bin heilfroh das ich so gut wie nichts eingezahlt habe weil ich schon vor 35 Jahren nicht dran geglaubt habe an diesen "Generationenvertrag" und das die Rente sicher ist so wie Nobby Blüm gesagt hat.

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ein-berliner 12.11.2019, 17:16
21. Lächerlich

Wie kann es eine Reform für eine nicht vorhandene Basis geben? Bisher gibt es keine Grundrente, somit also keine Reform.

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cosmos 12.11.2019, 17:17
22. Denkfehler und Gerechtigkeit

Zitat von derhey
Unrecht hat sie ja nicht. Und wenn sie dann, sobald die SPD-Parlamentarier zugestimmt haben, die ganze causa, wie schon angedeutet, zur CDU-Sache erklären (vdL) sehen die Genossen wieder ganz dumm aus.
Als alter Merkel-Fan muss ich sagen, dass sie einen Denkfehler macht.
Ihr Satz :"Wenn ein Ergebnis danach aber sei, dass jemand, der 35 Jahre lang gearbeitet habe, genauso dastehe wie jemand, der keine Stunde gearbeitet habe, "dann haben Sie ein Gerechtigkeitsproblem, und darauf müssen Sie eine Antwort haben",

ist schon mal falsch, weil nicht die Arbeitszeit, sondern lediglich die Zeit von Beitragszeiten-zahlungen zu Grunde gelegt werden und nicht die Arbeitszeiten. Z.B. eine Arzt-oder Unternehmer-Gattin, die zum Schein angemeldet wurde, hat meist weniger als eine Freiberuflerin gearbeitet, die sich die Rentenbeiträge einfach nicht leisten konnte.

Und nach der Rentenidee sollte doch sowieso jeder mit 35 Beitragsjahren mehr als Grundsicherung bekommen. Wozu bedarf es da überhaupt einer zusätzlichen Grundrente ?!

Eine echte Grundrente ist nur sinnvoll und gerecht, wenn diese als ein Mindestbeitrag zu einem menschenwürden Leben leicht oberhalb der Armutsgrenze oder am Existenzminimum angesehen wird, und das dann jeder Bürger, der in Deutschland gelebt hat, bekommt.

Beitragszeiten sagen nichts, aber auch absolut nichts über Arbeitsleistungen aus.

Ich kenne viele mit festem Job, die ihren Job "nach Vorschrift" machen, keinen Millimeter zuviel, eine halbe Stunde vor Dienstschluss die Sachen packen, viele Wochen-Monate krank machen, etc...
Und auf der anderen Seite gibt es fleissige Freiberufler, start-up Gründer oder Bürger mit Handikaps, die aus verschiedenen Gründen keine Beitragsjahre sammeln konnten.
Gerade wirtschaftsfreundliche Kreise müssten das doch verstehen.

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Sonia 12.11.2019, 17:20
23. Die Strafe für diesen Sozialbetrug

wird spätestens 2021 bei den Wahlen folgen. Hier wird was als Erfolg verkauft, was vor allem die Kleinsparer über die Einführung einer Transaktionssteuer ( nicht die Besitzer von Derivaten - also Großaktionäre) u. die berufstärige Bevölkerung bezahlen müssen. Hier wird das Äquivalenzprinzip unserer Rentenversichering ad absurdum geführt, weil genau diese Frau Merkel und diese SPD mit Absenkung des Rentenniveaus von 60 auf 48 % dafür gesorgt haben, dass die eingezahlten Beiträge immer weniger Wert haben. Die Ursache soll vertuscht werden mit Schaffung so ungeheuerlicher Ungerechtigkeiten, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass im Falle einer Klage diese Grundrente, die keine ist u.mit einer Basisrente nichts zu tun hat, gekippt wird. Das jetzige Modell wird dazu führen, dass Menschen, die bedeutend weniger einzahlten, bedeutend weniger arbeiten, teilweise auf Renten kommen werden, die über denen liegen, die ihre Rebte über der Grundsichering selbst erarbeiteten. Bis zur Regelaltersrente der Rente wegen zu arbeiten, ist damit obsolet. Der Steuerzahler zahlt die Zeche.

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dieter-ploetze 12.11.2019, 17:23
24. eine reform nennt markel dieses flickwerk

da muss man nun immer mehr angst bekommen, wenn das wort reform faellt. eine reform, die das
rentensystem zerstoert, es gibt nun eine rente nach gutduenken und eine die auf einzahlung beruht.
die rentenpunkte von geringverdienern und halbtagsarbeitern werden staatlicherseits aufgehuebscht,
diese pumkte sind dann mehr wert als die von menschen, die 45 jahre eingezahlt haben.
eine ungerechtigkeit sondergleichen, im ergebnis wird es dann rentner geben, die nach 45 jahren einzahlung nicht mehr bekommen als einer der 35 jahre eingezahlt hat und ein aehnliches gehalt bezogen hat.
der eine wird korrekt nach dem rentengesetz ausbezahlt, der andere bekommt mit staates hilfe die
gleiche hoehe. da oeffnt sich tuer und tor fuer missbrauch, um nur eine folgeerscheinung dieser
"reform" zu nenen. wer will da noch 45 jahre arbeiten? nur der dumme?

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three-horses 12.11.2019, 17:30
25. Mal geht es auch einfach.

Zitat von derhey
hat sie ja nicht. Und wenn sie dann, sobald die SPD-Parlamentarier zugestimmt haben, die ganze causa, wie schon angedeutet, zur CDU-Sache erklären (vdL) sehen die Genossen wieder ganz dumm aus.
Hängt mit der miese Erziehung der CDU zusammen. Die Frau Merkel beherrscht das Übel auch im Schlaf. ALG II bekommt die SPD immer um die Ohren geschlagen. Das die Gestaltung Sache der CDU war und ist, verschweigen die Zombies der CDU. Aber egal, mit der Gestalt des Scholz Olaf ist die SPD endgültig nicht zu gebrauchen. Wären nicht einige von dem Aktien und Wunder Knaben so begeistert, hätte man eigentlich eine Doppel Beerdigung feiern können. Dann Linke und
Grüne wählen. Die AfD könnte man dann als Kinder Schreck je ein Euro bei eBay verscherbeln und das Geld an die Tafel spenden.

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prologo 12.11.2019, 17:31
26. Nicht lächerlich, sondern schändlich ist diese Grundrente

Zitat von Menschundrecht
Damit macht sie sich nicht nur lächerlich, sondern sie hat sich damit auch schon längst überflüssig und lästig gemacht.
Wir brauchen endlich eine Rentenreform für ein solidarisches Rentensystem wie in Österreich, Schweiz, Luxemburg und Dänemark.
In das alle einzahlen müssen. ALLE! Politiker, Beamte, Selbständige.
Ich zitiere:
Es braucht dringend eine grundsätzliche Rentenreform.
Doch die deutsche Politik sperrt sich hartnäckig dagegen, es werden Wirtschaftsinteressen vertreten und ansonsten denkt die Politiker Kaste ganz ungeniert ans eigene Wohl. Geht es um die Erhöhung von ohnehin schon satten Diäten und Pensionsansprüchen, sind sich die Politiker rasch einig. Dieser Zynismus wird verstärkt durch die Tatsache, dass viele Milliarden für Migranten aufgebracht werden, die noch nie etwas eingezahlt haben und oft dauerhaft alimentiert werden müssen.

So werden etwa für die Versorgung der minderjährigen unbegleiteten Migranten zwischen 5000 und 8000 Euro pro Monat aufgewendet. Der Gesamtbetrag allein für diese Gruppe übersteigt den für die Grundrente vorgesehenen Betrag bei weitem. Die fortdauernde politische Missachtung grundlegender Gerechtigkeitsprinzipien hat gravierende Auswirkungen auf diese Gesellschaft: Frust, Wut, Entsolidarisierung, Spaltung und Radikalisierung nehmen zu. Es kann auf Dauer nicht gut gehen, Politik g e g e n ganze Bevölkerungsteile zu machen.
Und dem ist auch gar nichts mehr hinzu zu fügen. Diese neue Grundrente hat den Namen nicht verdient.

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giwi21 12.11.2019, 17:39
27. Die Hoffnunf auf ein zeitgemäßes Rentensystem

habe ich in diesem Land aufgegeben. Dann muss die Beitragsbemessungsgrenze fallen und ALLE (auch Beamte und Politiker) müssen einzahlen. Dann Grundrente 1200 Euro und Maximum 2800 Euro. Das wird es aber niemals geben in diesem Land.

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Greenkeeper2021 12.11.2019, 17:39
28.

Wenn jemand 30 und mehr Jahre gearbeitet hat dann stand er meistens besser als jemand, der 30 Jahre H4 bezogen hat

Bei der Grundrente sollte man das Wort GRUNDrente beachten.
Eine Grundrente hat einjeder verdient, der ins Rentenalter kommt

Im Gegenzug kann man bei allen Rentnern sämtliche Sozialhilfe und sonstige Bedürftigkeitsprüfungen sparen.
Alleine die eingesparte Arbeitszeit dafür dürfte das ganze finanzieren

Das bedeutet, eine Reform, die nicht lächerlich ist, die hat Bestand:
Und Fakt ist: Eine Rentenreform, die nicht weiß, wie etwas in 6 Jahren bezahlt werden soll, das ist die eigentliche Lachnummer

Und genau das macht Merkel

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mantrid 12.11.2019, 17:50
29. Alternative Sozialhilfe

Natürlich gibt es neue Ungerechtigkeiten. Jemanden, der 35 Jahre in die Rentekasse eingezahlt hat besser zu stellen, als jemand der nie etwas eingezahlt, finde ich nicht ungerecht. Jemanden der "nur" 35 Jahre in die Rentenkasse mit Teilzeitarbeit fast genauso viel Rente zu zahlen, wie jemand der 50 Jahre in Vollzeit relativ schlecht verdient hat, empfinde ich hingegen als ungerecht. Gerechtigkeitsempfinden ist halt sehr subjektiv. Wichtig ist, dass etwas gegen Altersarmut unternommen wird. Die jetzt gewählte Bedürftigkeitsprüfung ist zumindest wenig bürokratisch. Viel besser als das scholzsche Bürokratiemonster bei der Grundsteuer. Das wird eine Klageflut ohne gleichen nach sich ziehen, weswegen die Bayern eine Ausnahmeregelung durchgesetzt hat.

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