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Microsoft-Quartalsbericht: Der Riese schwächelt
AP

Wenige Tage vor dem Verkaufsstart seines neuen Betriebssystems Windows 8 hat der Softwarekonzern Microsoft unerwartet schlechte Zahlen vorgelegt: Weil sich die aktuelle Software schlecht verkauf, fiel der Umsatz um acht Prozent, der Gewinn sackte um mehr als ein Fünftel ab.

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bluemetal 19.10.2012, 09:02
1. Microsoft und Nokia.

Nicht wirklich überraschend. Zwei fette innovationslose Marktführer ruhen sich auf ihren Marktanteilen aus, verschlafen das mobile Internet und nun geht's steil bergab.

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nurich666 19.10.2012, 09:30
2.

Eigentlich bin ich nicht schadenfroh aber das hat MS einfach verdient. Seit Jahren immer nur hinterherlaufen mangels eigener Ideen kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Und dann für den PC sowas wie Windows 8 raushauen, nee, lass man stecken.

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silenced 19.10.2012, 09:54
3. <->

Warum geht man nicht endlich von Quartalsberichten über auf Monatsberichte? Dann kann man Firmen noch leichter ruinieren und Investitionen + Innovationen bleiben endgültig auf der Strecke, weil wer will dann schon noch was machen?

Getreu dem aktuellen Wirtschaftsmotto: Morgen investiert, Vorgestern schon 70% Rendite erhalten!

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Tatsächlich 19.10.2012, 10:09
4. Zweifelhaft

Zitat von sysop
Nach Daten der Marktforschungsfirma Gartner waren die PC-Auslieferungen im vergangenen Quartal um acht Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gefallen.
Gartner sagt allerdings Microsoft bis 2015 einen dritten Platz bei den Mobilfunksystemen voraus (mit weitem Abstand führend Android und dahinter iOS). Irgendwie habe ich aber Zweifel, dass BlackBerry so einfach verdrängt werden wird, schon gar nicht wenn die Menschen mit Microsoft nur Speicherfresser wie Vista und das seit 2007 mieserable, unverständliche MS Office verbinden. Darüber hinaus empfinden die Win7-Nutzer die neue Win8 Oberfläche als unzumutbar. Da hätte MS dringend zweigleisig fahren müssen. Ballmers "verlorenes Jahrzehnt" wird sich rächen, was auch gut so ist, weil es den Innovationsdruck erhöht und der Kunde mittlerweile andere Sprachen spricht.

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drponnonner 19.10.2012, 10:15
5.

Zitat von sysop
Wenige Tage vor dem Verkaufsstart seines neuen Betriebssystems Windows 8 hat der Softwarekonzern Microsoft unerwartet schlechte Zahlen vorgelegt: Weil sich die aktuelle Software schlecht verkauf, fiel der Umsatz um acht Prozent, der Gewinn sackte um mehr als ein Fünftel ab.

Seit ca 2003 produziert Microsoft nur noch Schrott. Ich verwende immer noch Win XP. Win 7 nur im XP Modus.
Das beste Smartphone war Win Mobile 6.5
Win 7 Phone war bereits gekachelter Schrott.
Windows 8 wird Microsoft endlich den Todesstoss verpassen.
Ich bin ueberhaupt nicht ueberrascht.

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Peter Werner 19.10.2012, 10:48
6.

Einerseits wird Microsoft vorgeworfen, nicht innovativ zu sein und den Anderen immer hinterher zu hecheln.
Nun ist Microsoft mal innovativ (Windows 8), nun ist es ebenfalls nicht recht.
Tablets/Telefone und PCs sind nun einmal 2 grundverschiedene Dinge. Microsoft versucht nun, diese beiden Dinge unter ein gemeinsames Dach "Windows 8" zu bringen. Was zunächst einmal ein mutiger Schritt ist.
Das Hauptgeschäft von Microsoft dürfte nach wie vor im professionellen Firmenkundengeschäft liegen. Dieser Markt ist jedoch weitgehend ausgereitzt. Die Vorversionen von Office sind bereits so ausgereift und gut, daß für eine Aktualisierung eigentlich wenig Notwendigkeit besteht.
Was ist an Word, Excel und co. denn noch zu verbessern? Für die überwiegende Anzahl der "normalen" Büro-Benutzer wohl sehr wenig.
Auch das herkömmliche Dekstop-Windows ist mit der Version 7 weitgehend ausgereitzt, denkbare Verbesserungen sind für die Mehrzahl der Anwender wohl eher minimal.
Insofern eine Sackgasse, aus welcher nun mit Windows 8 ein Ausbruchversuch unternommen wird.
Ich für mich werde mir Windows 8 auf meinem PC wohl nicht zulegen, da ich mit dem derzeitigen Windows 7 vollkommen zufrieden bin und auch keinen Vorteil im neuen Bedienkonzept erkennen kann.
Anders sähe es wohl bei einem Mobilgerät aus, hierfür finde ich Windows 8 durchaus spannend. Microsoft muss das Kunststück fertig bringen, beide Welten unter einen Hut zu bringen.
Mit Windows 8 aus meiner Sicht noch nicht geglückt - da für mich die Kobination Maus/Tastatur/Dekstop nach wie vor unschlagbar ist -, mal abwarten auf Windows 9.

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uezegei 19.10.2012, 11:45
7.

Zitat von sysop
Wenige Tage vor dem Verkaufsstart seines neuen Betriebssystems Windows 8 hat der Softwarekonzern Microsoft unerwartet schlechte Zahlen vorgelegt: Weil sich die aktuelle Software schlecht verkauf, fiel der Umsatz um acht Prozent, der Gewinn sackte um mehr als ein Fünftel ab.
Möglicherweise wird W8 für Tablets und in der Version für "Telefone" ein Erfolg, als PC-Nutzer sehe ich keinerlei Grund, umzusteigen.
Ob das neue BS somit ein Erfolg wird?

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Konstruktor 19.10.2012, 11:53
8.

Zitat von Peter Werner
Einerseits wird Microsoft vorgeworfen, nicht innovativ zu sein und den Anderen immer hinterher zu hecheln. Nun ist Microsoft mal innovativ (Windows 8), nun ist es ebenfalls nicht recht.
Weil es auf "Innovation" auch nur dann ankommt, wenn die neuen Dinge auch wirklich etwas taugen. Bei Microsoft gibt es einfach keine Kultur dafür, wirklich gute Produkte zu entwickeln – Mittelmaß ist das äußerste, was sie hinkriegen zwischen ihren internen Intrigen und Management-Spielchen. Und das war bei MS schon immer so.

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olaf_olafson 19.10.2012, 12:40
9. Mutig aber trotzdem falsch

Zitat von Peter Werner
Einerseits wird Microsoft vorgeworfen, nicht innovativ zu sein und den Anderen immer hinterher zu hecheln. Nun ist Microsoft mal innovativ (Windows 8), nun ist es ebenfalls nicht recht. Tablets/Telefone und PCs sind nun einmal 2 grundverschiedene Dinge. Microsoft versucht nun, diese beiden Dinge unter ein gemeinsames Dach "Windows 8" zu bringen. Was zunächst einmal ein mutiger Schritt ist. ...
Es stimmt schon. Es ist ein mutiger Schritt. MS muss auch möglichst schnell im mobilen Markt Fuß fassen, sonst geht es immer weiter bergab.

Es ist auch meiner Meinung nach richtig, Desktop- und Mobil-Software so kompatibel wie möglich zu gestalten. Den gleichen Betriebsystem-Unterbau zu verwenden macht Sinn.

Der Fehler ist aber, die Kachel-Oberfläche (zwingend) auf den Desktop zu bringen. Ist für die Kompatibilität absolut unnötig und erschwert das Arbeiten in der reinen Desktop-Umgebung.

Ich denke Apple geht hier den sinnvolleren Weg. An manchen Stellen Elemente aus dem Mobil-OS zu übernehmen, aber alles optional zu lassen. Dazu kommt, dass die "Apps" im Mac Appstore vollwertige Desktopsoftware sind, die im iOS Appstore touchoptimierte, abgespeckte Versionen, die sich aber teilweise perfekt ergänzen.

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