Forum: Wirtschaft
Miet- und Kaufpreise: Wo Wohnen kaum mehr erschwinglich ist
imago

Wer in Großstädten und Metropolregionen lebt, gibt bis zu 30 Prozent seines Einkommens für Wohnkosten aus. Am höchsten ist der Anteil in Freiburg.

Seite 5 von 15
lookfor 02.11.2015, 18:58
40. So`n Quatsch

Wer "rechnet" diesen Unsinn nur wieder aus? Nicht nur ich, viele Rentner in München (Perlach) müssen 50% ihrer Rente für Miete bezahlen. Dieser komplette Blödsinn mit den Durchschnitten. Einkommen 1 Million/Jahr, Einkommen 14.000/Jahr Durchschnitt 507000 > wir sind ein Land bestehend aus lauter Reichen. Toll... nehme mir dem nächst ein Wohnung mit dem Durchschnitt von 10.000 EURO/Jahr

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Herr Jedermann 02.11.2015, 19:04
41. sozialer Wohnungsbau

schon mal gehört? Es handelt sich dabei um subventionierte Wohnungen, welche dem Vermieter nicht so hohe Renditen abwerfen, wie privat vermietete, aber dem Mieter ein einkommensgerechtes wohnen ermöglichen. Der Verdrängungsprozess, bzw. das kapitalgesteuerte vermieten hat zur Folge, dass in mittelfristiger Zukunft Stadtteile zu Ressorts verkommen werden (siehe USA, Indien, Südafrika etc.) in welchen Sicherheits firmen dafür sorgen werden, dass Ordnung und Ruhe herrscht. Freiburg, nein Danke.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
großwolke 02.11.2015, 19:12
42.

Nichts für ungut, aber unter 30 % seines Nettoeinkommens für die Miete rauszuhauen, finde ich persönlich jetzt nicht wirklich schlimm, egal aus welchem Gehaltswinkel man das betrachtet. Dass es in vielen entvölkerten Regionen mit viel weniger ginge, mag ja sein. Aber aus den bekannten Gründen sollte man solche Ecken vielleicht nicht gerade als Vergleichsmaßstab heranziehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dedoors 02.11.2015, 19:18
43.

Zitat von spon_3055608
"In ... München, Regensburg oder Heidelberg geben Menschen monatlich zwischen 23 und 28 Prozent ihres Einkommens für Wohnkosten aus." Das zeigt nur wieder mal den Unsinn von Durchschnittswerten. Ich kenne genug Paare, Familien, Einzelpersonen, die deutlich mehr als die Hälfte ihres Einkommens für die Wohnung aufwenden m ü s s e n. Eigentlich ist das die Normalität. Die 23% kommen zustande, wenn man den Loft- mietenden Manager, mit 200'000€ monatlich mit der alleinerziehenden Sozialhilfeempfängerin in eine Topf wirft und gut schüttelt. Was rauskommt ist irreal.
So ist es. Wenn ich 200.000€ im Monat verdiene und dabei 20% für Miete zahlen muss, habe ich immer noch 160.000€ im Monat.

Sollte reichen.

Wenn ich aber 1000.- Euro im Monat verdiene , habe ich dann nur noch 800€ für "das Tägliche"...

Dann wird`s knapp... für zwei Personen in HH oder München oder ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
trader_07 02.11.2015, 19:30
44. Im Normalfall...

Zitat von aender
Es wird ja immer wieder über die hohen Löhne in Luxemburg geschrieben. Der Mindestlohn beträgt 1.900.- Euro brutto. Eine Wohnung kostet, wenn sie sehr günstig ist 1.000.- Euro für 60 m2. Da wird über 50% für die Miete kalt [...]
Im Normalfall sollte man ja davon ausgehen, dass man in einer solchen Wohnung zu zwei wohnt und somit mindestens 2x 1900 Euro zur Verfügung hat.

Davon mal abgesehen: Etwas Gescheites gelernt zu haben und deswegen nicht zum Mindestlohn arbeiten gehen zu müssen, hat übrigens auch in Luxemburg Vorteile....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mustafa20 02.11.2015, 19:44
45.

Zitat von aqua-vitae
"Die gestiegene Nachfrage treibe die Mieten weiter in die Höhe." Da Spiegel online wie auch alle anderen Qualitätsmedien wieder mal nur unwidersprochen dem Kapitalismus nach dem Mund redet, muss sich die Wahrheit erneut im Kommentarforum verstecken: Die steigende Nachfrage ist NICHT der Grund für die immer weiter steigenden Mieten. Vielmehr ist es die ungebremste Gier der Wohnungsunternehmen nach steigender Rendite. Wachstum ist die treibende Kraft unseres Wirtschaftssystems, und Vermieter können nur durch immer weiter und immer schneller steigende Mieten so wachsen, dass eine für sie interessante Rendite dabei heraus springt. Wohnen muss endlich zum Menschenrecht erklärt werden, die Erzielung von Rendite mit Wohnraum verboten werden, und Menschenrechte über Unternehmensrechte gestellt werden!
Der Preis wird alleine durch die Mieter gemacht - also durch die Nachfrage.
Selbst wenn der Vermieter KEINEN Preis nennen würde, würde der Preis da landen, wo er jetzt ist. Denn wie sonst entscheidet man, wer von den 15 Bewerbern die Wohnung bekommt. Das ist nicht anders als bei einer Auktion. Wenn der Preis vom Vermieter gemacht würde, warum nimmt dann ein Vermieter in Brandenburg einfach einen hohen Preis, um reich zu werden? Einzig der Mieter entscheidet, wie hoch der Preis sein kann.

Nein, es gibt kein "Menschenrecht" andere Menschen zu Sklaven zu machen, wie Sie das wünschen - andere Menschen sind nicht dazu da, Ihnen Wohnungen zu bauen und zu unterhalten. Genauso, wie Sie nicht zum Selbstkostenpreis Ihre Arbeit anbieten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rageagainstthemachine 02.11.2015, 19:48
46.

Zitat von aqua-vitae
"Die gestiegene Nachfrage treibe die Mieten weiter in die Höhe." Da Spiegel online wie auch alle anderen Qualitätsmedien wieder mal nur unwidersprochen dem Kapitalismus nach dem Mund redet, muss sich die Wahrheit erneut im Kommentarforum verstecken: Die steigende Nachfrage ist NICHT der Grund für die immer weiter steigenden Mieten. Vielmehr ist es die ungebremste Gier der Wohnungsunternehmen nach steigender Rendite. Wachstum ist die treibende Kraft unseres Wirtschaftssystems, und Vermieter können nur durch immer weiter und immer schneller steigende Mieten so wachsen, dass eine für sie interessante Rendite dabei heraus springt. Wohnen muss endlich zum Menschenrecht erklärt werden, die Erzielung von Rendite mit Wohnraum verboten werden, und Menschenrechte über Unternehmensrechte gestellt werden!
Ganz genau. Da es nicht die gestiegene Nachfrage ist (u. auch nichts mit den z.T. drastisch gestiegenen Immobilienpreisen u. den laufenden Kosten dafür zu tun haben kann...) können die Vermieter natürlich verlangen was sie wollen. Logisch oder!?
Zum Menschenrecht gehören natürlich auch Lebensmittel.
Deshalb sollte es auch Landwirt sowie Lebensmittel verarbeitendem Gewerbe etc. verboten werden Geld damit zu verdienen. Etwas geteilter Meinung kann man bei Mobilität & Kommunikation sein. Aber auch da wäre zu überlegen ob etwa VW nicht wieder einen wirklichen Volkswagen auflegt der selbstverständlich nur gerade kostendeckend angeboten werdend darf und Apple seine Eierföne kostenlos verteilt.\sarc

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Jérôme1F 02.11.2015, 19:52
47. Grenzgänger

Zitat von marimba
.. die ich kenne, arbeiten in Basel und haben komfortable (1ook), sehr komfortable (150k +) oder gar äusserst komfortable (viele 100k) Einkommen. Wer dann noch 60 oder mehr Tage für seinen Arbeitgeber dienstlich im Ausland weilt, braucht die Steuern nicht in D zu bezahlen, was schnuckeliger ist. Das sei nur mal so gesagt.
Freiburg hat ohne Umland über 200 000 Einwohner. Davon sind wohl einige 100 Grenzgänger nach Basel. Von denen wiederum sind soweit ich es noch Erinnerung habe (war selber mal einer) auch nicht alle mit 100k oder mehr ausgestattet sein wie Ihre Bekannten. Diese wenigen Haushalte im Verhältnis zu der Gesamtzahl der Einwohner treiben die Mieten gewiss nicht in die Höhe, zumal es sich bei diesen Einkommenshöhen meistens auch nicht um Mieter sondern Eigenheim- oder Wohnungsbesitzer handelt. Wer dann noch die 60 Tage Regelung (oder sind es nicht 90 Tage) erfüllt und es dem Deutschen Finanzamt nachweisen kann (nur Arbeitstage zählen), bezahlt dann im Kanton Basel 20% Quellensteuer auf alles. Das wird sich mancher Steuersparer zweimal überlegen, und doch lieber die deutschen Steuerschlupflöcher ausnützen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
localpatriot 02.11.2015, 19:56
48. Deutschland - ein Land der Mieter

Mit beinahe 50% der Einwohner auf Mietwohnungen angewiesen, hat D den Größten Mieteranteil in der EU.
Es ist ein Zeichen dafür dass sich bisher die Anstrengung in die eigenen Wände zu kommen nicht gelohnt hat.

Plötzlich ändert sich das und mit vielen Flüchtlingen mit Familien und Kindern wird die Lage noch angespannter.

Eigentlich sollte die Regierung den Weg zum Eigenheim Wertmäßig und finanziell fördern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ein Dr. 02.11.2015, 20:02
49. München

4316 Euro pro Quadratmeter?

WO ist das Objekt? Ich wurde sofort 250 Quadratmeter zu diesem Schnaeppchenpreis kaufen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 5 von 15