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Miete, Wegstrecke, Fahrtkosten : In diesen Städten lohnt sich das Pendeln aus dem Uml
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Weil das Wohnen in Großstädten teurer wird, ziehen Menschen oft in die Peripherie und pendeln zur Arbeit. Aber ist das sinnvoll? Eine Auswertung für den SPIEGEL zeigt, in welchen Regionen sich Pendeln auszahlt - und wo nicht.

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Einhorn 08.01.2019, 18:52
180.

Zitat von stefanmargraf
Wenn aber der Arbeitsplatz in Frankfurt Niederrad liegt und man auch nicht im Bahnhof seines Heimatortes lebt, dann sieht die Sache komplett anders aus.
Das gleiche gilt für die Betrachtung Stuttgart und Umland. Ich habe 20 Kilometer zur Arbeit, die mit dem ÖPNV nicht unter einer Stunde zu bewältigen sind - 20 Minuten Fußweg inklusive. Das Netz ist sternförmig, die Chance, dass man erst einmal in die Innenstadt fährt um dort umzusteigen liegt wohl bei 90%. Die Innenstadt ist ein einziger Stau, daran wird auch das Dieselfahrverbot nichts ändern. Umfahren? Klar, übers Autobahnkreuz...

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solitaryway 08.01.2019, 20:09
181.

Am Beispiel Neustadt am Rübenberge kann man sehen, dass die Berechungen sehr optimistisch ausfallen. Es hat die 9. grösste Stadtfläche in Deutschland. Dementsprechend können noch zusätzliche Kosten für die Anfahrt anfallen und Zeit geht dafür auch drauf. Wenn man in der Kernstadt oder in einem der umliegenden Orte mit direkter Bahnanbindung wohnt, kann man auf das Auto verzichten. Für alle anderen Orte, die ebenso zum Stadtgebiet zählen, sieht schon wieder schlechter aus. Dort machen das dementsprechend auch sehr viele, dass sie mit dem Auto erst zur nächsten Bahnstation fahren, um von da aus nach Hannover zu kommen. Die Busse, die dort im Umland verkehren, können naturgemäss nicht die Taktung wie in einer echten Großstadt aufweisen. Eine knappe halbe Stunde kann da für eine Fahrt dennoch draufgehen, wenn man weiter aussen wohnt.

Ausserdem konnte ich bis zuletzt noch verfolgen, dass auch gerade in der dortigen Kernstadt die Preise angezogen sind.

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goggo64 09.01.2019, 13:03
182. Nicht nachvollziehbar

Bsp. HANNOVER
Wieso sind die KFz-Kosten aus Langenhagen höher als aus Barsinghausen, obwohl Langenhagen direkt an Hannover klebt, während Barsinghausen -zig Kilometer entfernt ist?

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Frau König 09.01.2019, 13:53
183. Freising/München?

darüber kann man nur lachen. Wer zur Hauptzeit pendeln muss, lässt an vielen Tagen im Jahr gerne eineinhalb Stunden seiner Zeit auf der Straße (einfach). nur b i s München ..wenn er denn eine Wohnung gefunden hat. Im Moment sind in FS ca. >950 kalt, für ca. 65m² gefragt. Preise nach oben offen

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Frau König 09.01.2019, 14:09
184. ganz toll

für die Augsburger. :-(
Für Pendler aus München mag die Miete in Augsburg noch günstig sein. Für die Augsburger dagegen ist die Nähe zu München im Wohnungsmarkt katastophal. Der Wohnungsmarkt ist leergefegt und die Preise steigen und steigen

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Frau König 09.01.2019, 14:20
185. Nahverkehr

Zitat von hans_schwarz
" Kilometerpauschale muss gestrichen werden und der Nahverkehr-so gut wie umsonst!!!- Dies wäre eine gerechte Alternative alles andere ist eine ungerechte Subvention!( keine Diskussion....
so gut wie umsonst?
wenn ich an den Arbeitsweg meines Mannes denke: Mit dem Auto 25 Min, mit den Öffentlichen mehr als eine Stunde. "Gute Idee"

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Dr. homo oeconomicus 17.04.2019, 09:48
186.

Zitat von Haarfoen
Es ist schon beachtlich, wie wenig der Artikel auf den gigantischen Energiebedarf eingeht, den das "Pendeln" bedingt. Ganze Autoschlangen - und in jedem Fahrzeug nur eine Person. In die Peripherie der Städte werden sinnlose Teppiche an Einfamilien- und Doppelhäusern gebaut - ein Meer an Energiefressern. Europa leistet sich - im Vergleich zu anderen Kontinenten exklusive USA - weiterhin die totale Energieschlacht und massive CO²- Emissionen. Abhilfe können nur radikale Änderungen schaffen. Zur Diskussion stehen Pendlerpauschale nur noch an Fahrgemeinschaften ab 3 Personen oder ÖNV, hohe Besteuerung von Flächenverschwendung an Wohnraum m² / pro Person in den Städten, Auslagerung von Arbeiten an den Wohnort, etc. Höchst vorsorglich an alle Klima- Leugner: Der Klimawandel ist nicht natürlich, die neuesten Klimamodelle gehen davon aus, dass ab ca. 2070 das Leben auf der Erde weitestgehend unmöglich wird. Wir alle bestehen aus Proteinen und es wird dann einfach zu heiß. Aber wie Kofi Annan schon sagte: Das globale Problem sind die Europäer und US- Amerikaner, die diese Realitäten im Rahmen einer psychischen Erkrankung hartnäckig ignorieren.
So ein Schwachsinn!
Selten so ein Kommentar mit so viel pseudo-ökologischen Schwachsinn gelesen. Milchmädchenrechnungen pur!
1. Beim Wohnen im Umland tauschen Transportkosten gegen Wohnkosten. Je mehr in der Stadt wohnen desto enger wird es, desto höher sind die Wohnkosten. Verdichtetes Wohnen ist auch umweltschädlich! Da sind die paar Tonnen CO2 ein Witz.
2. Nicht jeder der pendelt fährt auch mit dem Auto in die Stadt. Die meisten fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln, insbesondere dann wenn wie in den Innenstädten Parkraum Mangelware ist.
3. Die Pendlerpauschale ist keine Subvention, sondern ein für den Staat günstige Anrechnung von Kosten der Bürger, die zu Ihrem Arbeitsplatz kommen müssen, um so Geld zu verdienen damit Steuern erhoben werden können.
4. Ob man in der Stadt wohnt oder auf dem Land, Energieberauch zum Leben haben Sie überall.
5. Die Städter profitieren massiv von den Leuten, die imm Umland wohnen. Allein die Subeventionen des ÖPNV in den Städten wird nicht nur durch die Städter getragen sondern auch von den Landeiern. Gleiches gilt für die Kultur usw.
6. Der Klimawandel ist im Wesentlichen natürlich, den gab es früher den gibt es es heute. Sie müssen nicht jeden Mist glauben, den die Ökofaschisten verbreiten. Die verbreiten nur Angst. Und Angst ist ein schlechter Ratgeber, um Entscheidungen zu treffen.
7. Glauben Sie wirklich, dass der Ökofaschismus in D das Klima signifikant beeinflussen kann? Die Menscheit wächst in Asien und Afrika exorbitant, dort sind auch die Steigerungsraten des Co2-Ausstosses pro Kopf deutlich am steigen mit der Folge dass der CO2 Ausstoss dort alle Effekte bei mehgr als Überkompensiert. Wahrer Umweltschutz würde dort endlich einmal eine effektive Geburtenkontrolle einführen. Aber da kommt von den Ökoschwachmaten nichts.

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Dr. homo oeconomicus 17.04.2019, 09:53
187.

Zitat von oui
eine gravierende Sünde gegen die Natur und eine Rücksichtslosigkeit gegen die Anwohner, Tierwelt und oft auch Planzen auf der Strecke! Kraftstoff und Fahrzeugsteuer sind viel zu billig!
Aber vorher sollten so dumme Kommentare wie Ihre unter strenge Strafe gestellt werden. Wenn Sie wirklich so ökologisch wären, müsste Sie eigentlich Selbstmord begehen. Das wäre Umweltschutz extrem.

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