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Miete, Wegstrecke, Fahrtkosten : In diesen Städten lohnt sich das Pendeln aus dem Uml
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Weil das Wohnen in Großstädten teurer wird, ziehen Menschen oft in die Peripherie und pendeln zur Arbeit. Aber ist das sinnvoll? Eine Auswertung für den SPIEGEL zeigt, in welchen Regionen sich Pendeln auszahlt - und wo nicht.

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s.p.igel 02.01.2019, 13:56
50. Um so absurder ist es ...

Zitat von k70-ingo
Sie übersehen, daß es viele Menschen gibt, die absichtlich raus ins Grüne gezogen sind, der eigenen Entlastung wegen. Der Entlastung von der städtischen....
...wenn diejenigen, die zum eigenen Vorteil weit vom Arbeitsplatz fortziehen und andere mit Lärm und Abgasen belasten, dafür auch noch steuerlich belohnt werden.

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supergrobi123 02.01.2019, 13:56
51. Und:

Zitat von touri
Ich verstehe auch nicht, wo die Zahlen für die Fahrkosten herkommen. Selbst wenn ich Abnutzung und Versicherung/Steuer miteinrechne komme ich gerade mal bei meiner Strecke auf die Hälfte (eigentlich weniger). Gut vielleicht wird noch der Wertverlust des Autos .....
Den Wertverlust beim Auto mitzurechnen würde auch nur dan wirklich Sinn ergeben, wenn man alternativ ganz aufs Auto verzichten würde. Aber selbst wenn man mit den Öffis zur Arbeit pendelt, werden nur die wenigsten in ländlichen Gebieten komplett auf ein Auto verzichten wollen.

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Paddel2 02.01.2019, 13:57
52. Lösung der Wohnkostenproblematik

Die Gemeinden müssen umdenken. Die beste Lösung gegen punktuell steigende Mietpreise sind Investitionen in den Nahverkehr. Um Menschen besser an kulturelle Angebote, Arbeitplätze und Gesundheitsversorgung anzubinden, muss der Nahverkehr höher frequentiert werden und vor allem ganzjährig 24 Stunden am Tag zur Verfügung stehen. Wir brauchen mehr Busse, Züge und Fahrpersonal um das Angebot derart auszugestalten. Wem nützen Busse im 15-Minuten-Takt in die Peripherie Mittwochs um 14 Uhr wenn Samstags ab 20 Uhr kaum noch Verbindungen bereitstehen?

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manicmecanic 02.01.2019, 13:58
53. wirklichkeitsfremde Zahlen

Sowohl was die Fahrzeiten beim ÖPNV betrifft wie bei den Autokosten.Wer echt wenig Geld hat fährt Auto.Ich hatte in meinem Berufsleben immer in Minibetrieben genug solcher Kunden.Die hatten billigste Autos die nichts bekamen als was unbedingt nötig war bis es dann bei einem größeren Problem vom Fachmann wie mir den teuren KVA gab.Man rate was dann passiert.Die zu teure Reparatur wird natürlich nicht gemacht sondern in den Minikaufpreis für die nächste alte Minischleuder investiert.Auf die Art kann mit etwas Glück und vor allem bei richtiger KFZ Wahl für wenig Geld jahrelang Auto fahren.

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Nonvaio01 02.01.2019, 14:00
54. jeder muss s elber wissen was Ihm die STD wert ist

ich selber berechne fuer mich einen STD lohn von 40€. daraus ergibt sich dann ob die reisedauer sinn macht oder nicht.

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navalist 02.01.2019, 14:02
55.

Zitat von didel-m
Denn wenn ich da Wohne und ein Haus besitze pendle ich eben. Sowas wechselt man doch nicht wie die Hemdentasche. Außerdem wir das pendeln innerhalb des flächenmaßig sehr großen Berlins immer so herrlich ausgeblendet.
absolut d'accord, der Bürger ist schon intelligent genug, um selbst zu entscheiden, wie er sich fortbewegen will bzw. muss, aus Gründen, die 1. niemanden etwas angehen und 2. nicht pauschal auf irgendeine wie auch geartete Region eindeutig definiert werden könnten.

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Cascara LF 02.01.2019, 14:02
56. Sie schreiben es doch selbst...

Zitat von dgs
Leider werden die Allgemeinkosten der Pendler vergessen beispielsweise Umweltschäden (CO2, Feinstaub), Straßenschäden, immense Subventionen für Dienstwagen... Aber diese Kosten trägt ja die Allgemeinheit dürfen sie deshalb vergessen werden?
...die Kosten trägt die Allgemeinheit. Wollen Sie diese gesondert berechnet wissen, ist es schon schwierig und nur zu schätzen, diese dann auch noch pro Pendler auf die Strecke runterzubrechen ist ein Ratespiel und Sie könnten nur Annahmen treffen, die Glaskugellesen gleichkäme.

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augen-auf 02.01.2019, 14:03
57. Falsche Zahlen

Die Fahrtzeiten mit PKW für das Umland von Stuttgart sind unhaltbar! So wird als Fahrzeit von Herrenberg 42 Min. angegeben. Das stimmt - jetzt, in der Urlaubszeit, ohne Verkehr. Im Normalfall ist das völlig unhaltbar! Und das gilt für alle umliegenden Ziele in gleichem Maße.

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erlachma 02.01.2019, 14:03
58.

Zitat von olli0816
Selbst wenn es finanziell günstiger kommt, was meistens gar nicht der Fall ist. Zum Beispiel im S-Bahn-Bereich um München spart man sich so gut wie nichts ein, was Haus/ETW betrifft, bei den Mieten ist es marginal. Die Zusatzkosten für Fahrten zum Arbeitsplatz sowie dann die wesentlich weiteren Strecken.....
In München wohnen Sie aber schon quasi neben dem Büro, wenn Sie nur 45 Minuten mit dem ÖPVN unterwegs sind. Die Zeit ist also auch in der Stadt verloren. Öffentlich hatte ich noch nie weniger als 60 Minuten, trotz zentrumsnahem Büro und S-Bahn-naher Wohnung.
Ich habe keine Lust mehr auf Stadt, und bei der ersten Gelegenheit, etwas bezahlbares zu finden, ziehe ich aufs Land. An Pendelzeit verliere ich nichts, aber an Lebensqualität gewinne ich enorm. Endlich wieder schlafen ohne dass der Dieselbus im 5-Minuten-Takt vom Schlafzimmer im Leerlauf rüttelt...

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