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Mieten: Die meisten Nebenkostenabrechnungen sind fehlerhaft
DPA

Für viele spielt sie längst die Rolle einer zweiten Miete: Die Nebenkostenabrechnung. Jetzt haben Experten herausgefunden, dass sie sehr häufig gravierende Fehler enthalten.

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hol 28.02.2019, 10:41
1. fantastisch

Nach Mietpreisbremse und Verschärfung der Mietpreisbremse endlich eine Nachricht die viele Menschen motivieren wird, ihre Immobilie zu vermieten. Die Anforderungen an Nebenkostenabrechnungen sind bei weitem noch nicht kompliziert genug. Hier ist eindeutig der Gesetzgeber gefragt. Mach endlich mal was SPD!

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gartenkram 28.02.2019, 10:48
2. Das kommt

davon, wenn zuviele Verwaltungen den diversen Verwaltungsprogrammen blind vertrauen. Für einen Kunden habe ich gerade eines dieser Programme aufgesetzt und einen Jahrgang probehalber verbucht und abgerechnet. Fehler über Fehler, zum Glück nur im Testlauf. Abrechnungen für andere Objekte habe ich jüngst auch mehrfach geprüft: Fehler über Fehler. Mehrere Kunden haben auf mein Anraten hin genau das getan, was Eigentümer nicht wollen: wegen Fristverfehlung und falscher Abrechnung komplett zurückgefordert. und damit werden sie durchkommen.

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Nordstadtbewohner 28.02.2019, 10:55
3. Kommt auf den Vermieter an

Wer bei einem seriösen Unternehmen eine Wohnung mietet, der braucht sich keine Sorgen bei der Nebenkostenabrechnung machen, denn diese Unternehmen arbeiten sauber. Wer allerdings eine Wohnung mit zig Quadratmetern billigst mieten will und sich auf die Mietpreisbremse beruft, um den Vermieter bei den Einnahmen zu prellen, der wird natürlich das ein oder andere mittels der Nebenkosten draufzahlen. Das Hauptproblem der heutigen Mieter ist, dass sie viel wollen, aber nicht bereit sind, dafür auch entsprechende Mieten zu zahlen.

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trevorcolby 28.02.2019, 10:55
4. hmm

ich finde den Artikel insgesamt schwach. Das hilft mir als Mieter nicht weiter, wenn ich nicht weiß wonach ich suchen muss.

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andreasbln 28.02.2019, 11:03
5. Ist das jetzt ein Werbeportal für Firmen ?

Hier sollte man mal die Wettbewerbshüter auf den Plan rufen. Solche Aussagen wecken bei den Mietern Erwartungen, die ich aus 10-jähriger wöchentlicher Prüfpraxis in keiner !!! Weise bestätigen kann. Im Übrigen hat der Artikel über diese angeblichen Angaben keinen belastbaren Inhalt. Es mag sein, dass eine hohe Anzahl von Abrechnungen nicht korrekt sind - diese hohen Zahlen beinhalten aber auch Abrechnungen, die um 0.02 € falsch sind. Die hier behaupteten Einsparmöglichkeiten sind unseriös, hochgradig unseriös.

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madeinmz 28.02.2019, 11:06
6. Nichts anderes als Werbung

Dieser Bericht ist doch nichts anderes als Werbung für dieses Startup. Kein journalistischer Wert. Nicht mal ein Vergleich mit anderen gängigen Serviceangeboten, wie Beispielsweise des Mieterbundes, der auch Abrechnungen prüft.

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matthias111 28.02.2019, 11:07
7. @hol

Was bitte soll daran kompliziert sein nicht zu betrügen?

Die Betriebskostenverordnung ist ein Muster an Einfachheit.
https://www.gesetze-im-internet.de/betrkv/BetrKV.pdf

Wer das nicht versteht sollte auch nicht vermieten dürfen weil ihm selbst dafür die geistige Reife fehlt.

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matthias111 28.02.2019, 11:12
8. Ganz einfach

- Jeder Posten der nicht in der Betriebskostenverordnung steht hat auf Ihrer Nebenkostenabrechnung nicht zu suchen.
- Vergleichen Sie mit den Werten vom Vorjahr, auffällige Veränderungen hat der Vermieter zu erklären.
- Im Falle des Falles: Legen Sie Widerspruch ein und zahlen Sie die auffälligen Posten nicht oder unter Vorbehalt bis die Fragen geklärt sind

https://www.gesetze-im-internet.de/betrkv/BetrKV.pdf

https://www.nebenkostenabrechnung.com/nebenkostenabrechnung-ist-falsch/.

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IntelliGenz 28.02.2019, 11:16
9. dagegen hilft etwas

ich rechne die Nebenkosten mit meinem Mieter pauschal ab. wir haben uns am Anbeginn des Mietverhältnisses zusammen gesetzt und die Nebenkosten zu einer ECHTEN Pauschale zusammengefasst und bestätigt. In den Vertrag eingeflossen ist unsere Vereinbarung, dass ich die Nebenkosten erst dann angleichen darf, wenn eine Steigerung von mehr 15% eintritt. Solange diese Steigerung nicht eintritt oder unterhalb von 15% verbleibt, gilt weiterhin die Pauschale, und mit ihr gelten die Nebenkosten als beglichen. So spare ich mit die verflixte Rechnerei und der Mieter hat vollkommene Sicherheit

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