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Mieten und Kaufpreise: So machen Niedrigzinsen Immobilien teurer
DPA

Wohnen wird immer teurer. Gerade in den Metropolen steigen Mieten und Kaufpreise drastisch. Dabei sollten die niedrigen Zinsen die Lage doch eigentlich entspannen. Tatsächlich haben sie die Spekulation angeheizt.

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axel_roland 31.03.2019, 18:08
1. Wasn das für ne Überschrift?

Wie Niedrigzinsen die Immobilien teurer machen? Naja ganz einfach: Geld leihen = billig = mehr Wohnungskäufe = höhere Preise. Kthnxbye.

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Besserwissser 31.03.2019, 18:16
2. und vorher lagen die Zinsen bei 8 oder 9%

Da waren die Preise zwar billiger aber ohne Unterstützung hat man sich dennoch nichts kaufen können weil die Zinsen exorbitant hoch waren. Daher wurde zum Mieten geraten, und das sind jetzt diejenigen denen wegen wegen Eigenbedarf gekündigt wird. Gleichzeitig gibts bei SPON einen Artikel warum Mieten nix ist....

Fürs Wohnen im Eigentum hat man sich schon immer krum legen müssen

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Der_M 31.03.2019, 18:17
3. Eher nicht

Sehr geehrter Herr Müller,
vielen Dank für Ihren Artikel.

Leider verwechseln Sie eine Teuerung mit einer Inflation.

Vielleicht klappts ja beim nächsten Mal.
Grüße

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la1402 31.03.2019, 18:23
4. ENEV nicht vergessen

Diese Bundestegierung hat auch durch die ENEV das Bauen massiv verteuert. Und parallel die Rechte von Eigentümern und Vermietern massiv eingeschränkt. Da kann sich niemand wundern, dass zuwenig neuer Wohnraum entsteht. Knappes Gut wird teuer.

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flaffi 31.03.2019, 18:31
6. Klare Aussage

Eine Blase jagt die andere und irgendwann, bestimmt demnächst, kracht es gewaltig.

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Breakwater-Lodge 31.03.2019, 18:31
7. Und jetzt?

Interessanter Beitrag. Und jetzt? Welche der Blasen platzt denn demnächst? Was sind die Auswirkungen? Sind die akzeptabel oder dramatisch?

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tailspin 31.03.2019, 18:32
8. Vermutung bestaetigt

Niedrige Zinsren haben alle Asset Klassen befeuert, unabhaengig davon, ob die Leute Geld in der Tasche haben oder nicht. Kreditnahme reicht. Einfach auf eine Immobilie werfen, der Kredit zahlt sich durch die Wertsteigerung selber. Mit Ausnahme von Gold und Silber, die ueber den Futuresmarkt seit 7 Jahren kuenstlich unter Druck gehalten werden und erheblichen Nachholbedarf hat. Wenn Mueller glaubt, dass niedrige Zinsen die Lage entspannen und keine Spekulationsblase anheizen, dann ist weit weniger schlau als ich ohnehin vermutet hatte.

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crazy_swayze 31.03.2019, 18:33
9. Fehlanalyse

Bauinflation wäre ein Thema, wenn die Nachfrage an Wohnungen die ganzen Preissteigerungen nicht decken würde. Das ist jedoch nicht der Fall. Wir haben seit 2015 viele Neubürger in DE, die ein gesetzlich garantiertes Recht auf eine Wohnung haben.

Was sind nun die tatsächlichen Kostentreiber im Wohnungsbau?
Es ist die restriktive Politik bei der Baulandvergabe, es ist das Bieterverfahren beim Bauland-Kauf, wovon der Staat massiv profitiert, es sind Grunderwerbssteuern, mit denen sich klamme Kommunen zu sanieren versuchen, es sind die zigtausenden Regularien, die in den letzten 20 Jahren Bauen so massiv verteuert haben, dass es de facto nicht möglich ist, eine Neubauwohnung für unter 12 Euro/qm anzubieten.
Und in welcher Verantwortung liegen nun all diese Bereiche: In der Politik. Die Politik könnte mit einigen wenigen simplen Entscheidungen Druck aus dem Kessel nehmen.
Das tun sie aber nicht, weil sie daran mitverdienen. In Berlin gab es sogar einen Volksentscheid gegen die Bebauung des Tempelhofs - selbst Schuld würde ich hier sagen.

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