Forum: Wirtschaft
"Mietenmove" in Hamburg: Tausende demonstrieren gegen steigende Mietpreise
Markus Scholz/dpa

In Hamburg haben Tausende für bezahlbaren Wohnraum demonstriert. Die Mieten in der Hansestadt gehören zu den teuersten in Deutschland - und auch 2019 wird sich daran wohl nichts ändern.

Seite 6 von 8
VadidWyle 05.05.2019, 17:11
50. Oha!

Zitat von MissMorgan
Der einzelne Mieter kann durch seine Standortwahl, seinen Arbeitgeber durchaus ein Zeichen bei den Wohnungen setzen. das Argument "ich bekomme nur in der Stadt einen Job" mag ich nicht verstehen. Vielleicht gibt es nicht den genauso so tollen, gut bezahlten Job dort - das muss man für sich entscheiden. Aber dann halt auch nicht meckern.
Selten so einen Schwachsinn gelesen!
Was ist denn mit den Leuten, die für wenig Gehalt in der Stadt arbeiten?
Sollen die alle pendeln?
Und morgens um 4 Uhr aufstehen, um ihre Arbeit in der Innenstadt erreichen zu können?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
emil7685 05.05.2019, 17:36
51.

Zitat von VadidWyle
Selten so einen Schwachsinn gelesen! Was ist denn mit den Leuten, die für wenig Gehalt in der Stadt arbeiten? Sollen die alle pendeln? Und morgens um 4 Uhr aufstehen, um ihre Arbeit in der Innenstadt erreichen zu können?
Ja natürlich. Was denn sonst? Oder soll etwa eine Reinigungskraft im Hotel Atlantic dort in Alsternähe eine durch staatliche Maßnahmen verbilligte Wohnung erhalten die ich als Bewohner einer einfachen Wohnung auf dem Land ihr dann mit meinen Steuern anteilig sponsorn darf? Gehts noch?
Ich bin in meiner Studentenzeit auch stundenlang in die Uni gependelt weil ich mir keine Wohnung im Hochschulviertel leisten konnte. Wo ist das Problem? So ist nun mal das Leben!
Ich verstehe diese abartige Anspruchshaltung nicht die manche hier an den Tag legen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Franziskus 05.05.2019, 18:03
52. Soziale Gerechtigkeit ?

Zitat von Proggy
Dann ist PV Anlage entweder zu klein oder zu jung - Einige Jahre früher investiert und Erlöse des verkauften Stroms, würden die Ausgaben bei weitem übersteigen...
Das ist richtig. Wir haben 2017 ein Haus gebaut und haben 24 Module auf dem Dach. Wir erhalten 12,2 Cent je kW. Die Anlage kostete 11500 Euro. Vor 15 Jahren, sagte mir ein Bekannter, gab es 49 Cent je kW. Die Module waren damals erheblich teurer. Seine Anlage hatte sich nach 8 Jahren amortisiert. Er produziert ca. 20000 kW, d.h. fast 10000 Euro im Jahr. Wer das wohl bezahlt? Das ist praktizierte soziale Gerechtigkeit.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
haarer.15 05.05.2019, 18:08
53. Unsinn

Zitat von k70-ingo
Dann würden etliche der vier Millionen Privatvermieter nicht mehr vermieten. Und niemand würde neue Wohnungen bauen. Eher nicht so clever, die Idee.
Erklären Sie mal, warum sie dann nicht mehr vermieten würden ? Was machen die dann mit ihren leeren Häusern oder Wohnungen ? Viele Privatvermieter, meist sind es Ruheständler, leben doch von den Mieteinnahmen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Celegorm 05.05.2019, 18:13
54.

Zitat von emil7685
Ich bin in meiner Studentenzeit auch stundenlang in die Uni gependelt weil ich mir keine Wohnung im Hochschulviertel leisten konnte. Wo ist das Problem? So ist nun mal das Leben! Ich verstehe diese abartige Anspruchshaltung nicht die manche hier an den Tag legen.
So ist das Leben keineswegs oder muss es zumindest nicht sein. Ich hatte in meinem Leben bisher fast nie einen Arbeitsweg von mehr als einer halben Stunde, meist einfach machbar mit dem Fahrrad oder gar zu Fuss. Das liegt natürlich auch an der persönlichen Prioritätensetzung und dem Glück, überlaufene Grossstädte meiden zu können. Aber trotzdem, der Gewinn an Lebensqualität und -zeit ist enorm, was zur Erkenntnis führt, dass das durch sinnvolle Raumplanung möglichst vielen Menschen ermöglicht werden müsste.

Denn zur persönlichen Komponente kommt durchaus eine gesellschaftliche Notwendigkeit hinzu. Kurze Arbeitswege bedeuten schliesslich v.a. eines: Effizienz. Was konkret u.a. Ressourcen und die Umwelt schon, aber auch Stress reduziert, die Vereinbarkeit von Familie/Privatleben und Arbeit ermöglicht, die Gesundheit fördert. So gesehen trifft das Gegenteil von Ihrem etwas masochistischen Fatalismus zu: Die Gesellschaft kann es sich in Zukunft eigentlich gar nicht leisten, weiterhin einen Grossteil ihrer produktiven Mitglieder als Teile riesiger Pendlerströme täglich Stunden ihres Lebens in Autos, Bussen und Zügen verschwenden zu lassen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cave68 05.05.2019, 18:25
55.

Zitat von VadidWyle
Selten so einen Schwachsinn gelesen! Was ist denn mit den Leuten, die für wenig Gehalt in der Stadt arbeiten? Sollen die alle pendeln? Und morgens um 4 Uhr aufstehen, um ihre Arbeit in der Innenstadt erreichen zu können?
ich würde eher mal sagen,dass ihr Posting unsinnig ist.
Einen Job mit etwas geringerem Gehalt findet man auch fernab der Metropolen...also wie wenig (gedanklich)mobil sind wir Deutschen eigentlich geworden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Proggy 05.05.2019, 18:27
56. Sozial gerecht - natürlich

Zitat von Franziskus
Das ist richtig. Wir haben 2017 ein Haus gebaut und haben 24 Module auf dem Dach. Wir erhalten 12,2 Cent je kW. Die Anlage kostete 11500 Euro. Vor 15 Jahren, sagte mir ein Bekannter, gab es 49 Cent je kW. Die Module waren damals erheblich teurer. Seine Anlage hatte sich nach 8 Jahren amortisiert. Er produziert ca. 20000 kW, d.h. fast 10000 Euro im Jahr. Wer das wohl bezahlt? Das ist praktizierte soziale Gerechtigkeit.
Man muss sich schon entscheiden - Die EEG-Förderung war eine Glanzleistung von Rot-Grün (also die "Guten"...). Das kann per se nicht schlecht oder ungerecht sein.
Nur schade, dass unsere Förderung in zwei Jahren ausläuft (übrigens seit fast 18 Jahren ohne eine Reperatur oder Austausch). Bei den fast Null-Zinsen der Banken in den letzten Jahren - ein kleines Trostpflaster :-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Nonvaio01 05.05.2019, 18:29
57. ja

Zitat von VadidWyle
Selten so einen Schwachsinn gelesen! Was ist denn mit den Leuten, die für wenig Gehalt in der Stadt arbeiten? Sollen die alle pendeln? Und morgens um 4 Uhr aufstehen, um ihre Arbeit in der Innenstadt erreichen zu können?
ich muss auch 2 std frueher los weil der weg so weit ist, bzw die Busverbindungen so schlecht sind.

Ich arbeite in Dublin und lebe 60km davon entfernt weil wohnen in Dublin unbezahlbar ist fuer eine family mit 4. Um 6:20 den Bus und dann bin ich abends um 19:45 zuhause. Kurz gute nacht zu den Kids und das wars, in der woche sehe ich die kaum.

Jeden tag verbringe ich 4 std im Bus, das sind 20std im Monat, 240Std im jar macht 10 volle tage im jar die ich im Bus sitzte. (urlaub nicht eingerechnet)

So what?

Einige haben ein anspruchs denken unfassbar....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Nonvaio01 05.05.2019, 18:31
58. richtig

Zitat von Celegorm
So ist das Leben keineswegs oder muss es zumindest nicht sein. Ich hatte in meinem Leben bisher fast nie einen Arbeitsweg von mehr als einer halben Stunde, meist einfach machbar mit dem Fahrrad oder gar zu Fuss. Das liegt natürlich auch an der persönlichen Prioritätensetzung und dem Glück, überlaufene Grossstädte meiden zu können. Aber trotzdem, der Gewinn an Lebensqualität und -zeit ist enorm, was zur Erkenntnis führt, dass das durch sinnvolle Raumplanung möglichst vielen Menschen ermöglicht werden müsste. Denn zur persönlichen Komponente kommt durchaus eine gesellschaftliche Notwendigkeit hinzu. Kurze Arbeitswege bedeuten schliesslich v.a. eines: Effizienz. Was konkret u.a. Ressourcen und die Umwelt schon, aber auch Stress reduziert, die Vereinbarkeit von Familie/Privatleben und Arbeit ermöglicht, die Gesundheit fördert. So gesehen trifft das Gegenteil von Ihrem etwas masochistischen Fatalismus zu: Die Gesellschaft kann es sich in Zukunft eigentlich gar nicht leisten, weiterhin einen Grossteil ihrer produktiven Mitglieder als Teile riesiger Pendlerströme täglich Stunden ihres Lebens in Autos, Bussen und Zügen verschwenden zu lassen.
leider gibt es aber nicht immer den Job den man gerne machen will in der naehe, oder es gibt keine Jobs in der naehe.

Das liegt aber an der Politik und den Planern. Es nutzt nichts wenn man billiges bauland hat, dafuer aber keine infrastruktur, dazu zaehlt gutes Internet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
markus_wienken 05.05.2019, 18:51
59.

Zitat von haarer.15
Erklären Sie mal, warum sie dann nicht mehr vermieten würden ? Was machen die dann mit ihren leeren Häusern oder Wohnungen ? Viele Privatvermieter, meist sind es Ruheständler, leben doch von den Mieteinnahmen.
/einmisch
Wenn die Büchse der Pandora erst einmal geöffnet ist (nur 5 Wohnungen dürfen vermietet werden), wer garantiert denn dann, dass es irgendwann nicht nur noch 3 oder 1 sein wird?
Die privaten Vermieter werden sich von diesem Modell (Vermietung) verabschieden und ihr Geld anderweitig, ggf. sogar im Ausland anlegen.
Langfristige Rechtssicherheit ist ein hohes Gut, hat der Bürger das Gefühl dieses nicht mehr zu haben, wandert er mit seinem Geld woanders hin, zum Nachteil des Standortes Deutschland.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 6 von 8