Forum: Wirtschaft
Mietspiegel-Auswertung: So teuer ist Wohnen in Deutschland
imago/Joko

Hohe Mietpreise machen Großstädte für viele Menschen unbezahlbar, doch auch im Umland wird es teurer. Laut einer neuen Mietspiegel-Auswertung für 350 Städte steht erstmals seit 20 Jahren nicht mehr München ganz oben.

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Felix Blech 20.02.2019, 10:12
30. Sinnlose Zahlen ...neue Mieter zahlen das Doppelte und mehr

Was soll dieser Artikel, er ist keinerlei Entscheidungshilfe für irgendetwas wie Ortswahl, Miete vs Kaufen, ..aber schön, dass es alte Mietverträge gibt (geben muss) in denen seit 35 Jahren unter 10 Euro pro qm zu zahlen sind.
Wer erstellt diese Zahlen mit welcher Intention, wen soll das beruhigen ?

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Patenting 20.02.2019, 10:13
31. Logische Konsequenz der linken Politik gegen (alle) Eigentümer ...

... von Wohnimmobilien. Der Staat ist der grösste Preistreiber, nicht die Eigentümer; denn die Baukosten und Steuern sind hoch, die Mietrendite gering. Die privaten Kleinvermieter ziehen sich deshalb mehr und mehr vom Markt zurück und überlassen das Feld den grossen Wohnungsgesellschaften, die die Kompetenz und das Geld haben, sich mit den komplizierten Bauvorschriften und dem Mietrecht herumzuschlagen!

Wohnen in der eigenen Wohnung würde unabhängig machen und für das Alter vorsorgen. Politiker mögen aber keine unabhängigen Bürger ...

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odapiel 20.02.2019, 10:13
32.

Zitat von Sonnestrandundmeer
... scheint die Devise zu sein. Unberücksichtigt bleibt hier, dass im ländlichen Raum Wohnraum leer steht. Die steigenden Mieten in den Großstädten sind eine unmittelbare Folge davon, dass immer mehr Menschen vom ländlichen Raum in die Städte ziehen. Dies ist aber weder ökologisch noch ökonomisch sinnvoll. Auch der "Preis" für das Wohnen, die Miete, hat wie jeder Preis eine Lenkungsfunktion. Zum einen wirkt er mindernd auf die Nachfrage nach Wohnen in den Städten, zum anderen schafft er Anreize, dass neuer Wohnraum geschaffen wird, da Projekte in den Bereich der Profitabilität kommen. Beides ist sinnvoll. Ansonsten kann man nur sagen: Schnelles Internet im ländlichen Raum ausbauen und dort wohnen.
Na, zeigen Sie mir doch mal die preisgünstigen Wohnungen im ländlichen Raum (jenseits aller Arbeit)! Ich zahle im absolut ländlichen Raum 11,43 Euro kalt!

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In-Golf 20.02.2019, 10:14
33. "Soviel kosten Wohnungsmieten in Deutschland"

Das wäre der sprachlich präzisere Titel ohne diese Vorverurteilung, dass Wohnen in D. zu teuer ist.

Ihr Gejammere stimmt ja nicht. Gute Lagen kosten mehr, das ist in der ganzen Welt so. Die sind für Normalverdiener unerschwinglich. aber das war immer so. Sie hingegen meinen Sozialwohnungen. Und das ist keine Frage des Wohnungsmarktes, sondern der Allmende. Hütten für die Sozialbedürftigte gab es schon in den Dorfgemeinschaften Germaniens.

Als Spezialist für´s allgemeine Gejammere über jeden und alles sollten Sie sich auch mal um die Einkommen kümmern, die in Relation zu den Wohnungsmieten stehen. In keinem Industrieland verdienen die Arbeitnehmer so schlecht wie in Deutschland. Dieses Thema umgehen Sie -als Bertelsmann-Apologeten- auf weichen Pfoten grossräumig.

Also: was verdient ein mittlerer Angestellter in Japan und was kostet dem und dessen Familie dessen Wohnen. Oder in den USA. Oder England! Da gehen Sie nicht ran. Sondern betreiben mit solchen Titeln Dummenfang. Also ein Ländervergleich nach Kaufkraft der qualifizierte Arbeitnehmer und nicht für die Luschen und die, die auf Kosten der anderen leben. Die heute für Deutschland typisch sind.

Sie sollten endlich zur Kenntnis nehmen, dass die Arbeitseinkommen sich in Deutschland in der Kaufkraft seit 1980 nicht mehr erhöht haben, obwohl das BIP sich von 788,2 Mrd. Euro DM auf 3.386 Mrd. Euro vervierfacht hat (unbereinigt). Oder anders. Der mittlere Angestellte, der 1980 ein Bruttoeinkommen von 4.000 DM hatte, hat heute eine Rente von 1.400 Euro Brutto. Davon kann der und seine Frau sich nicht mehr die Wohnung in der Innenstadt leisten (die deren Standard war) sondern m u s s in die Zweizimmer-Wohnung auf´s Land. Die etwas andere Ausbürgerung, von der die berufsmässigen Meckerheinis und Willkommmensschreier nie Notiz nehmen.

Es sind die Löhne, stupid.

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geminiape 20.02.2019, 10:20
34. ?

Ich bin in der glücklichen Lage im Umland von München für 17,42€/m2 zu mieten! Alle Suchenden können sich auf 20-25€/m2 einstellen! Die Löhne steigen nicht annähernd genug um dies abzufrangen. Die Politik versagt dermaßen, dass es mich frage wann alles kollabiert.

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Spr. 20.02.2019, 10:21
35.

Zitat von jujo
Habe ich schon mal gepostet. Berlin-Marzahn, der Wucherwahnsinn. 32m2 560 Euro warm das sind 17,50 / m2. Zum 1.Februar vermietet. Nicht Berlin Mitte oder schönes Altbauquartier, nein tristeste Platte!
Was verstehen Sie unter "warm"? Tatsächlich Kaltmiete + Nebenkosten + Heizung? Dann ist der von Ihnen angegebene Wert nicht vergleichbar, weil es hier um reine Kaltmieten geht. Also ohne Nebenkosten und erst recht ohne Heizkosten.

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Axel Schön 20.02.2019, 10:21
36. Renten-Mietpreis-Spirale

Das Prinzip ist doch simpel: heute (über)-lebt kein Mensch gern von der Rente allein. Also kauft sich wer kann beizeiten günstig ein Mehrfamilienhaus, saniert es aufwändig und hat für den Lebensabend ausgesorgt. Mit allem Luxus auf Kosten der Durchschnittsbürger. Denn für diesen Standart braucht´s entsprechende Einkommensschichten als solvente Mieter, die sich die teuren Wohnungen überhaupt leisten können. Mal ganz abgesehen davon, dass es kartellrechtlich nach wie vor fragwürdig ist, warum eine Konzentration von Wohneigentum in Mega-Konsortien wie der VONOVIA Recht und billig sein kann...

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Dieter Koll 20.02.2019, 10:25
37.

Zitat von singlebunch
Noch einmal, in Berlin ist flächendeckend bei Neuvermietung nichts mehr unter 10EUR zu bekommen, auch im letzten Loch nicht. In besseren Lagen kommen noch einmal 30% bis 50% drauf.
Noch einmal??... dann schreiben Sie bitte keinen Unsinn. Ich habe jetzt einmal kurz bei einem Portal nachgeschaut. Marzahn - 75qm² = 540 Euro kalt. Könne Sie sofort haben. Weißensee - 63qm² 550 Euro kalt.
Leute hört auf zu jammern....

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Haarfoen 20.02.2019, 10:25
38. Neo-liberales Propagandapaket

Dem Artikel und den zugrunde gelegten Zahlen kann ich als Münchner nicht folgen. Bei 10,45 € würde sich hier niemand beklagen. Richtig ist, dass die Mieten derzeit bei 20.- € / m² angesiedelt sind, im Bereich von Appartements liegt München schon bei ca. 30.- €. Es ist bekannt, dass der Mietspiegel der Stadt nicht die Realität abbildet, sondern der Beruhigung des SPD- Oberbürgermeisters Dieter Reiter dient und das hässliche Erbe einer inkompetenten und verfehlten Wohnbaupolitik des Ex- OB Christian Ude verschleiern soll. Die Gentrifizierung ist weiterhin in vollem Gange, da brauche ich nur aus dem Fenster zu schauen. Alt- Eingesessene werden weiterhin durch Spekulation und Modernisierungsumlagen vertrieben und entwurzelt. Dass es auch anders geht, beweist Wien. Meines Erachtens ist der Artikel eine neo- liberale Mogelpackung. Der Autor möge eine Wohnung für 10.45 € / m² in mieser Lage organisieren, ich kenne ca. 100 Bewerber. Dies wird im nicht gelingen. Insoweit bildet der Artikel nicht die Realität ab.

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Sophiedo 20.02.2019, 10:30
39. Normale Miete in Weltstädten.

"Mietwahnsinn in München - 700 Euro für 40 Quadratmeter"

Sie übertreiben wie gewöhnlich. Das ist ein Zeichen von Wahnsinn.... Nicht die Miete. In Manhattan kostet ein Apartment gleicher Grösse ca. 2.000 Dollar Miete, in Kensington (aktuell bei Engel & Völkers) 3.141 Pound. Paris, 7 Arrondisement, 1.650 Euro.

Nun wärn Se nich noch wahnsinniger.

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