Forum: Wirtschaft
Milliarden-Minus: Länder machen noch mehr Schulden
DPA

Auf Bundesebene sprudeln die Steuereinnahmen, doch die Länder bekommen ihre Haushalte nicht in den Griff. Zuletzt gaben sie laut "Handelsblatt" sechs Milliarden Euro mehr aus, als sie einnahmen. Nur drei schreiben schwarze Zahlen.

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elbdampfer 26.06.2014, 09:14
20. Das sind keine Schulden!

Zitat von FrankDr
In einem gut recherchierten Artikel, würde jetzt stehen womit sich die gestiegenen Sozialausgaben begründen? Sind es die hunderte Asylbewerber, denen man Wohnungen, Rückflüge, Heimatgeld, etc finanziert oder mehr Kindergeld oder oder oder
Ihr Punkt mag in einigen Kommunen eine wichtige Rolle spielen - für die Landeshaushalte wohl kaum.

Da fällt mir eher die Argumentation der Lichtgestalt des linken SPD-Flügels, Frau Kraft, ein, dass das alles ja keine Schulden sind sondern "Investitionen in die Zukunft". So gesehen muss sich in NRW niemand Gedanken um die Verschuldung machen - in einigen (wieviel eigentlich?) Jahren fährt man dort eine richtig fette Rendite ein und schaut dann hämisch auf Bayern und Sachsen, die schwer an den Folgekosten der unterbliebenen "Investitionen" tragen.

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propagare 26.06.2014, 09:15
21. Zum Thema Geldsystem von BVerG Präsident Voßkuhle

Sprengkraft! In der "Festschrift für Wolfgang Frisch zum 70 Geburtstag" des Verlags Duncker & Humblot, in der akademische Juristen ihre Fachkollegen ehren gibt es einen Artikel:

Die Hauptüberschrft laute: "Humes Dilemma - oder Was ist Geld?". Und dann:
"Geldschöpfung der Banken als Vermögensrechtsverletzung"

Ich glaub ich sehe Licht, und es scheint diesmal erstmals nicht der Zug zu sein sondern das Bundesverfassungsgericht dessen Präsident Voßkuhle
der Mitherausgeber dieses Artikels ist!
Hier die Quelle:
https://static.squarespace.com/static/515eaee9e4b0daad6e7d3fac/t/5334475ee4b0dd151d449fc2/1395935070367/Humes Dilemma v Köhler.pdf

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schwabenstreich 26.06.2014, 09:18
22. Paar Jahre

und schon sind wir nicht mehr Geberland :)

Viele Grüße aus Baden-Würtemberg

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karlsiegfried 26.06.2014, 09:19
23. Der Staat muss ...

Zitat von ricson
Wenn sie schreiben das der staat keine schulden machen darf, dann bitte auch immer dazu schreiben wer die schulden dann machen soll. Ohne schulden bricht unsere wirtschaft zusammen, das wollen wir doch nicht oder?
... Schulden machen?! Sonst bricht unsere Wirtschaft zusammen!? Das ist ja ein Hammer. Heisst auf die Privatwirtschaft und normale Haushalte übertragen: Macht Schulden ohne Ende, damit die Wirtschaft oder die Haushaltskasse überlebt. Mal darüber nachgedacht, dass auch Schulden mal bezahlt werden müssen? Bei Hypothekenschulden wird die Hütte versteigert. Bei Ratenkredit- und ähnlichen Schulden gibt es die Privatinsolvenz. Bei Firmenschulden gibt es die Pleite. Ausnahme Bankschulden, weil die die Wirtschaft am laufen halten und durch neue Kredite eine Staatspleite verhindern. Staatsschulden werden nur gemacht um Wählerstimmen zu fischen, um den Wähler zu belügen und zu betrügen. Zum Wohle der Parteien und Politiker versteht sich. Fazit: Wer keine Schulden macht ist doof. Wer seine Schulden pünktlich bezahlt und abbezahlt ist noch doofer. Klug ist nur derjenige wer Schulden macht und eine Rückzahlung von Beginn an ausschliesst. Irgend jemand wird schon bezahlen. Im Zweifelsfall das blöde Volk welches keine Schulden hat. Aber auch die nächsten Generationen, die an Schulden von Staats wegen, wie die neueste mliliardenschwere Schuldenlawine Frühverrentung, noch ersticken werden. Frage zum Abschluss: Wie hoch dürfen die Staatschulden denn werden, damit die Wirtschaft nicht zusammen bricht? 2 Billionen und mehr sind schon überschritten. Dürfen es auch 4 oder 5 oder gar 10 Billlionen unbezahlbare Staatschulden sein? Oder was? Ich glaube ich spinne.

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RobinSeyin 26.06.2014, 09:20
24.

Zitat von war.ja.klar
... zu lösen. Länder haben einen bestimmten Betrag zur Verfügung. Kommen sie damit nicht zurecht muss eben gestrichen werden. Nur so lernen die Verantwortlichen mit Geld umzugehen und die anderen, wen sie gewählt haben. Aber das würde wohl in Deutschland in Massenprotesten Enden, die unbedingt vermieden......
Gut, da es Ihre Idee ist, streichen wir zuerst mal alle bei Ihnen zusammen, damit sollen Sie ja einverstanden sein, schließlich Ihre Idee, nicht?

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buerger2013 26.06.2014, 09:20
25. Ich

Zitat von sysop
Auf Bundesebene sprudeln die Steuereinnahmen, doch die Länder bekommen ihre Haushalte nicht in den Griff. Zuletzt gaben sie laut "Handelsblatt" sechs Milliarden Euro mehr aus, als sie einnahmen. Nur drei schreiben schwarze Zahlen.
hoffe, dass ich jetzt nicht gleich wieder in die rechte Ecke geschoben werde.
Aber Fakt ist doch auch, dass der Bundesaussenminister sich hinstellt und mal eben verkündet, dass wir 10000 Syrer mehr aufnehmen.
Nur, wo landet die finanzielle Belastung dafür?
Richtig, in den Städten und Kommunen.
Und so gibt es auch auf anderen gebieten Entscheidungen im Bund, die aber finanziell wie o.g. geschultert werden müssen.

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weltretter1 26.06.2014, 09:23
26. nein, nein

Zitat von Sotho
Sachsen erhält Geld aus vielen Fördertöpfen. Aufbau-Ost. Während Länder wie NRW und alle westlichen Kommunen dafür zahlen müssen. Ohne die Wiedervereinigung und die Armutsmigranten aus Osteuropa würden die meisten Länder zumindest eine Schwarze Null schreiben. Selbst bettelarme Städte wie Duisburg zahlen in den Topf für den Osten.
Sie meinen mit "Armutsmigranten" vermutlich die dringend erforderlichen Fach- und Führungskräfte, die wir (aber auch nur wir) in sehr großer Zahl in den Karpaten finden ....

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zynik 26.06.2014, 09:23
27.

Zitat von nickleby
Änderung der Ausgabenstruktur : Sparen im sozialen Bereich hilft, denn das meiste Geld fließt in den Bereich Soziales. Daher ist auch hier der größte Spielraum zur Verschlankungh der Ausgaben. Man denke z.B. an Kürzung von Zuschüssen, konsequente Sanktionen bei Verstößen gegen gesetzlich festgelegte Bestimmungen. usw. Die Anspruchsmentalität ist im unseren Land so sehr verbreitet, dass viele Leute, die arbeiten könnten, es nicht tun, weil die soziale Stütze, aufgebessert ducrh Schwarzarbeit, höher ist als der reguläre Verdienst durch das Nettogehalt.
Genau. Immer fest nach unten treten. Braves Bürgerchen.

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spatzenfüttererin 26.06.2014, 09:25
28. Was für ein Zufall,

dass gerade DIE Länder, die schwarz-gelb regiert werden oder vor kurzem wurden schwarze Zahlen schreiben.

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weltretter1 26.06.2014, 09:26
29. Bw ??

Zitat von sysop
Auf Bundesebene sprudeln die Steuereinnahmen, doch die Länder bekommen ihre Haushalte nicht in den Griff. Zuletzt gaben sie laut "Handelsblatt" sechs Milliarden Euro mehr aus, als sie einnahmen. Nur drei schreiben schwarze Zahlen.
Kann sich denn jetzt BW endlich bei ihrer grünen (Gleichverteilungs-Sozialisten) Führung bedanken ??

Hoffentlich ist das den Schwaben (und Badenern) eine Lehre für die Zukunft, denn mit "grün" führt der Weg langfristig in eine "neue" DDR (mit allen Nachteilen, denn Vorteile gab es außer Senfgurken und einer effektiven Arbeitszeit von 15 Std./Woche und natürlich Dauer-FKK keine!).

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