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Milliarden-Puffer der Arbeitslosenversicherung: Chef der Wirtschaftsweisen fordert st
DPA

Arbeitsminister Hubertus Heil will den Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung um 0,3 Prozent senken. Dem Vorsitzenden des Sachverständigenrates Christoph Schmidt ist das viel zu wenig.

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allessuper 27.07.2018, 22:35
10. Man könnte auch

ganz einfach die 1% bzw. 10% Reichen in diesem Land angemessen zur Kasse bitten. Punkt. Das hat Volker Pispers berechnet, und der Mann hat als Kabarettist über Jahre mehr Recht behalten als sämtliche Wirtschaftsweisen und sonstige authorisierte Glaskugelleser aus dem üblichen Verdächtigenkreis jemals prognostizieren konnten. Gesunder Menschenverstand gibt mehr her als das vielgepriesene Expertenwissen.

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wasistlosnix 27.07.2018, 23:27
11. Starke Entlastung

Was bitte ist da eine starke Entlastung? Für den einzelnen ist das nicht mehr als ein Glas Bier.

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geschneider 27.07.2018, 23:39
12. Mal wieder Wirtschaftsweisheit made by Professor.

Bevor diese Herren zu Wort kommen, sollte ein kurzer Absatz die Treffsicherheit der Prognosen und Vorschläge darstellen. Zumindest gefühlt liegen die Waisen entschieden häufiger daneben als richtig.
Ausserdem braucht man wirklich kein Pofresser zu sein um zu erkennen, dass dem Einzelnen 0,3 Prozent mehr nicht wirklich was bringen. Das gesammelte Kleinvieh hingegen kann durchaus sinnvoll einfesetzt werden.

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spmc-12355639674612 27.07.2018, 23:47
13. 0,3% oder 0,5%

Was sind denn das für geradezu lächerliche Vorschläge?
Besser wäre es, dafür zu sorgen, dass die Löhne in Deutschland sich denen in der Schweiz nähern, insbesondere in der unteren Hälfte der Lohnverteilung. Von 0,5% Absenkung der Arbeitslosenversicherung habe ich ebenso fast nichts wie von 0,3%.

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Thomas Schröter 28.07.2018, 01:15
14. Altersdiskriminierung und Zwangsverentung abschaffen

Das deutsche Rentensystem basiert nicht nur auf latent sozialdarwinistisch-faschistischen Konzepten sondern diskriminiert zudem ältere, noch arbeitswillige Menschen durch Zwangsverrentung.
Im Grunde durchdringen viele dieser faschistoiden Elemente das ganze, als "Sozialsystem" euphemistisch verschleierte Hamsterrad. So z,B, das für die Altersvorsorge funkrionsentscheidende Konzept des Nettobeitragszahlers, der sich selbstaufopfernd in das System einzahlt aber seine erworbenen Ansprüche durch sozialverträgliches Frühableben nicht realisieren kann und diese Ansprüche zugunsten der verbliebenen Versicherten verliert. Damit dieses System hinreichend viele Menschen vor der Altersgrenze ausspruchsverwirkend ausscheiden läßt ist nicht nur ein ineffizientes Gesundheitssystem notwendig sondern eine Arbeits- und Lebenswelt, die ausreichend viel Streß erzeugt. Im Ergebnis läuft das auf Vernichtung durch Arbeit und Streß hinaus.
Das Hartzsystem, daß entgegen der ursprünglichen Intention, tatsächlich mehr Menschen gefangen hält als aus der Abhängigkeit zu befreien, paßt sich konsistent ein.
Würden obige Systeme durch Aufhebung der Altersgrenze und durch Abschaffung der Dauerdiskriminierung des Hartzsystemes reformiert, könnten nicht nur die Arbeitslosenversicherung sondern auch die übrigen Sozialversicherungsbeiträge entlastend abgesenkt werden.

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Bibs1980 28.07.2018, 05:53
15. #3 Das ist eine Binsenweisheit

Zitat von a.knieling
Spare in der Zeit, dann hast du in der Not.
Das ist Unsinn. Wer "spart" denn diese Scherflein, die hier versprochen werden, für schlechte Zeiten auf, wenn man dem Bürger mehr netto lässt? Der Bürger legt sie sich sicher nicht auf's Sparbuch für schlechte Zeiten.
Nach ihrer Argumentation müsste der Wirtschaftswaise ja argumentieren, dass jetzt in der "Zeit" sogar die Beiträge steigen müssten, um noch größere Finanzpolster anzusparen.
Das ist aber so oder so in Umlagesystemen kompletter Unsinn. Nicht umsonst gibt es ja zumindest in der Rentenversicherung einen Automatismus zur Beitragssenkung, wenn die Kassen übervoll sind.
Das, was Sie meinen lässt sich in konjunkturell schwächeren Phasen anders lösen - siehe Kurzarbeit und Konjunkturprogramme in der Finanzkrise 2008/09.

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thequickeningishappening 28.07.2018, 06:53
16. Warum sind Die Sozialabgaben so hoch?

Weil Die Die Einzahlen Die Nichteinzahler quer subventionieren! Bei sozialversichungsfreien Arbeitsverhältnissen wird seitens Der Arbeitgeber beschissen bis zum geht nicht mehr. Hinzu kommen Staatsbedienstete. Die 0,2% weniger bei Der AL Versicherung machen Den Kohl nicht fett. Wiedereinführung Der unbefristeten Arbeitslosenhilfe! Das Geld fließt direkt zurück in Die Wirtschaft und Die Loehne im unteren Bereich werden anziehen!

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K:F 28.07.2018, 07:59
17. Leider eben nur "Weiterso"

Die CDU Mantra ist und bleibt, Angebotspolitik! Denn, nur die Reichen und Wirtschaftseliten wissen mit Geld umzugehen. Die Bürger wüssten gar nichts mit Geld anzufangen und würden nur die Sparquote anheben! Deswegen wird es mit der "Merkel" Reforemn nicht geben. Der kleine pseude "Schwarze Null" Finanzminister von der SPD ist da auch keinen Jota besser. Steuerreform geht anders. Die Kranken und Pflegkassen greifen ungeniert, von der politischen Elite tatkräftig unterstützt, seit Jahrzhenten, in die Geldbörsen der Menschen. Laut Merkel, geht es Deutschland so gut wie nie. Zumindest 60 Proznt der Deutschen betrifft das. Und solange es Pappnasen gibt, die diese "Marionettenpartei des Kapitals" wählen, solange wird der Bürger gemolken.

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schwarzerkaffee2 28.07.2018, 08:45
18. Besseren Betreuungsschlüssel statt 0,3 Prozent

Statt 3-4 Euro im Monat zu sparen würde ich mir einen besseren Betreuungsschlüssel, hochwertigere Qualifizierungsmöglichkeiten und insgesamt eine innovativeres Model für die ARGE/Arbeitssuchende wünschen. Andere Länder sind da bereits wesentlich weiter. Wir sparen uns doch seid Jahren in verschiedenen Bereichen kaputt (Schule/Studium, Infrastruktur, Gesundheit/Pflege), wo es nicht notwendig ist.

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pepe-b 28.07.2018, 09:10
19. @ allessuper

Kabarettisten haben mehr Ahnung als studierte Wirtschaftswissenschaftler? Sie sind scheinbar selbst Kabarettist. Wir haben ja auch 40 Millionen Bundestrainer.

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