Forum: Wirtschaft
Milliardeninvestment aus Taiwan: Foxconn baut Fabrik in den USA
REUTERS

Der taiwanesische Apple-Zulieferer Foxconn baut ein US-Werk. Donald Trump verbucht das als persönlichen Erfolg - doch sein Versprechen einer Apple-Fabrik erfüllt er mit dem Werk nicht.

twocent 27.07.2017, 13:06
1.

In englischsprachigen Medien kann man lesen, dass Foxcon schon vor Trumps Wahl mit den Vorbereitungen und den Verträgen über entsprechende Grundstücke begonnen hatte. Aber Politiker sind nie darum verlegen alle Erfolge für sich persönlich zu reklamieren.

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power.piefke 27.07.2017, 13:29
2. mal eben schnell

Ja, Foxconn hat mal eben schnell kurz nach trumps Wahl 10 Milliarden für ne Fabrik locker gemacht. Die sind da sicher schon seit Jahren am planen....

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isi-dor 27.07.2017, 14:04
3.

Diese Lügengeschichten von Trump sind unerträglich.

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Augustusrex 27.07.2017, 15:12
4. Der Dealmaker

Kann der "größte Dealmaker" endlich mal wieder so tun, als hätte er etwas zustande gebracht. "Politiker" mag ich nicht schreiben, denn das ist der Mann wirklich nicht.

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hasselblad 27.07.2017, 15:52
5.

Make America broke again... $3 Mrd. Steuererleichterung für 3.000 Jobs bedeuten $1 Mio. Subvention für jeden Arbeitsplatz. Zum allergrößten Teil Mindestlöhner, mutmaßlich, man muss keine hochbezahlte Management-Koryphäe sein, um Fernseher zusammenzulöten. Wenn man zugrundelegt, dass die Federal Income Tax im Niedriglohnsektor bei 10% liegt, müsste jeder der 3.000 Prekären über die Zeit $10 Mio. brutto verdienen, nur damit die Haushaltsposition irgendwann wieder genullt wird. Und das ist sehr vereinfacht gerechnet, ohne Inflations-, Zins- und sonstige Negativeffekte und weitere Steueranreize für US-Niedriglohnarbeiter wie EITC oder W-2 zu berücksichtigen. De facto ist der Steueranteil, der pro Job erwirtschaftet werden muss, um die Ausgaben auszugleichen, also noch deutlich höher und somit deutlich untealistischer zu erzielen. Um es auf den Punkt zu bringen: die fiskalpolitischen Amateure um Ryan und Trump verbraten das Geld der Allgemeinheit, um sich damit zu brüsten, 3.000 Jobs zu schaffen, die dieses Geld über den Steuerfaktor selbst bei großzügigster Rechnung niemals wieder einspielen werden. Aber ich bin mir sicher, der Rest der Bürger von Wisconsin hat kein Problem damit, auf $3 Mrd. für Infrastruktur, Schulen und öffentlichen Dienst zu verzichten, damit 3.000 Trumpies TV-Displays künftig zusammendengeln dürfen...

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sanchopansa 27.07.2017, 15:56
6.

Zitat von Augustusrex
Kann der "größte Dealmaker" endlich mal wieder so tun, als hätte er etwas zustande gebracht. "Politiker" mag ich nicht schreiben, denn das ist der Mann wirklich nicht.
Nö, hat er nicht.
Schon Obama hat sich für manufakturelle Arbeitsplätze eingesetzt und war bereits im Gespräch mit Foxconn. Foxconn selbst ist schon lange am Standort USA interessiert, weil die Energiekosten sehr niedrig sind und man mit einem Überseewerk näher am Kunden sein würde.

Das Problem ist allerdings, dass Foxconn nur wenige herkömmliche Arbeitsplätze in der IT-Zulieferindustrie und der Montage von Mobilfunktgeräten anvisiert, sondern primär Roboter einsetzen will.

Was Montagearbeitsplätze betrifft, ist man von Foxconn sowieso Übles gewohnt, ich erinnere nur an die noch nicht lang zurückliegenden Meldungen über Selbstmorde Werksangehöriger aufgrund von unzumutbaren Arbeitsbedingungen.

Also soll Trump den Mund mal nicht so voll nehmen, der weiß vermutlich noch nicht einmal, wie die Planungen von Foxconn aussehen.

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