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Milliardenplus der AOKen: Minus-Krankenkassen drängen auf Finanzreform
DPA

Vor der Bundestagswahl fordern viele Krankenkassen eine Reform des Risikostrukturausgleichs der gesetzlichen Krankenversicherung. Sie stört das Milliardenplus der AOKen.

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Chefcook 19.06.2017, 10:26
10. Wofür überhaupt 113 Kassen und Pseudo-Wettbewerb?

Was soll da überhaupt für ein Wettbewerb stattfinden, wir sprechen hier von Kassen mit gesetzlich festgelegten Beitragssätzen. Dass da überhaupt 113 einzelne Betriebe geführt werden, mit 113 Verwaltungen und dementsprechend 113 mal Verwaltungs- und Gemeinkosten ist absoluter Irrsinn. Es sollte eine einzige Kasse geben, dann gäbe es weder die hier diskutierten Probleme noch die völlig hirnrissige Vorstellung der Krankenkassen, dass sie Marketing betreiben müssten - was natürlich wieder vom Beitragszahler finanzierte Marketingbudgets braucht.

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krankerpfleger 19.06.2017, 10:36
11. Sinnloses Geld hin und her Geschiebe

Dieser Beitrag zeigt, dass das System vollkommen überholt ist! Umverteilung für defizitäre KKs ist der vollkommen falsche Weg! Entweder müssen die defizitären abgeschafft werden, oder wir entschließen uns endlich für ein neues vernünftiges System! Es sei nur die Bürgerversicherung erwähnt. Alles in einen Topf, egal wer! Dann ist dieses hin und her Geschiebe endlich vorbei!

PS: KEIN GENOSSE!

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Crom 19.06.2017, 10:37
12.

Zitat von florafauna
So, wie es derzeit läuft, sind so viele Krankenkassen in Deutschland überflüssig. Mein Vorschlag: eine Krankenkasse für alle. Spart: Vorstände, Verwaltungskosten, Miete etc.
Ach, das geht ganz einfach. Dafür müssten alle einfach aus ihren Krankenkassen austreten und in einer eintreten.

Offenbar wollen das die Menschen aber nicht und sie haben es lieber, wenn sie in einer kleinen Krankenkasse sind. Denn je größer die Krankenkasse desto größer ist auch der Wasserkopf.

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spon_2937981 19.06.2017, 10:37
13. Verwaltungskosten überschätzt

Viele glauben, die Verwaltungskosten (Gehälter, Mieten etc.) würden die Kosten hochtreiben.
Dabei machen ALLE Verwaltungskosten lediglich ca. 6% der Ausgaben aus.
D.h. wenn nur noch kostenlose Roboter bei der dann einzigen KK arbeiten würden, keine Miete gezahlt, keine Gehälter, keine Werbung, kein Porto, alles für lau...
dann würde der durchschnittliche Beitragszahler ca. 20 EUR im Monat sparen...

Nicht viel, oder?

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Crom 19.06.2017, 10:38
14.

Zitat von hadriani
Und damit stellt sich für mich überhaupt die Frage, wozu die ca. 200 Krankenkassen in Deutschland???
Artikel überhaupt gelesen? Wenn ja wüssten Sie, dass wir mittlerweile schon weit weniger als 200 Krankenkassen haben.

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Berliner42 19.06.2017, 10:40
15.

Zitat von st.esser
Der verteilt das Geld dann nach bestimmten Kriterien an die einzelnen Kassen. Dieses Verfahren sollte u.a. den AOKs helfen, die früher unter einem durchschnittlich geringerem EInkommen der Mitglieder und dadurch geringeren Beiträgen litten.
Dabei wäre die Lösung so einfach gewesen: die AOKen pleitegehen lassen und die Versicherten auf andere Versicherungen verteilen. Schließlich dürfen die niemanden ablehnen.

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Crom 19.06.2017, 10:41
16.

Zitat von Chefcook
Was soll da überhaupt für ein Wettbewerb stattfinden, wir sprechen hier von Kassen mit gesetzlich festgelegten Beitragssätzen. Dass da überhaupt 113 einzelne Betriebe geführt werden, mit 113 Verwaltungen und dementsprechend 113 mal Verwaltungs- und Gemeinkosten ist absoluter Irrsinn. Es sollte eine einzige Kasse geben, dann gäbe es weder die hier diskutierten Probleme noch die völlig hirnrissige Vorstellung der Krankenkassen, dass sie Marketing betreiben müssten - was natürlich wieder vom Beitragszahler finanzierte Marketingbudgets braucht.
Dann treten Sie doch aus Ihrer Kasse aus und wählen die aktuell größte und bundesweit tätige Kasse. Wenn das alle machen, dann gibt's nur noch eine Kasse.

Offenbar wollen das die Menschen aber nicht. Wer gibt Ihnen also das Recht, anderen vorzuschreiben welche Krankenkasse für sie am besten ist. Eine Einheitskasse wäre ein Moloch und bekanntlich ist der Wasserkopf dann auch nicht kleiner.

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g_bec 19.06.2017, 10:42
17. Hallohoh!

Zitat von frankfurtbeat
auf den Beitrag von Forist Walther Kempinski könnte man eine seitenlange Antwort mit Medikamenten erstellen welche hinsichtlich Kosten/Wirkung fragwürdig sind und ebenso immense direkte Kosten und aufgrund von Nebenwirkungen hohe Folgekosten kreieren. Besser Homöopathie mit Placeboeffekt als irgendein Chemieschrott mit extremen Nebenwirkungen. Zwecks Kostensituation der Kassen könnte man an folgenden Schrauben drehen: - weniger Kassen - weniger regionale Vorstände - weniger Marketing - weniger Glaspaläste in Spitzenlagen oder gleich ein ähnlich der Kfz-Versicherung aufgebautes System anbieten mit Grundversorgung oder Premiumversorgung - das funktioniert nicht nur in der Schweiz. Damit kann man das Thema Homöopathie oder Schönheit deckeln ...
Jaja, die böse Chemie. Dass allerdings alles, was Sie so täglich zu sich nehmen Chemie ist, also auch die Saccharose Ihrer Globuli, blenden Sie mal eben aus, nicht wahr? Weil, Chemie ist ja nicht Bio, oder? Dann lieber Chemie MIT Effekt als Homöodings mit ausschließlich geldsaugendem Effekt.

Zum Artikel selbst: Die defizitären Kassen pleite gehen lassen, dann haben wir bald eine Einheitskasse, in die alle einzahlen. Damit entstünde ein Gigant, der genügend Macht hätte, den Homöodings-Quatsch sein zu lassen und auch gegenüber der Pillenindustrie und den Ärztelobbies durchsetzungsfähig zu sein. Allerdings wäre so eine Kasse auch angreifbarer durch die Politik. Schwierig.

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keine-#-ahnung 19.06.2017, 10:42
18. Ja, da steckt viel ...

Zitat von burgundy
Die Lösung ist recht einfach: Eine einzige Krankenkasse genügt, der Rest muss weg.
... gesammeltes Wissen, angestrengtes Denken - kurz Genie - hinter dieser einfachen Lösung. Als Arzt wie als Versicherter gleichermassen würde ich solches Monopol jubelnd begrüssen :-).
Eigentlich reicht auch ein PKW-Hersteller, eine Agrarunternehmung und eine Friseurkette für Deutschland aus ...

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seb.mazur@googlemail.com 19.06.2017, 10:43
19. AOKs, ....

hier wird viel eingesammelt, aber wenig geht an die Versicherten wieder raus. D.h. in diversen medizinischen Unternehmen, werden AOK-Patienten bzw. "Kunden" erst gar nicht aufgenommen, sprich behandelt.

Es gibt schlicht zu viele Krankenkassen. Zwei Kassen, eine für Nord- und eine für Süddeutschland, sollte doch reichen, das spart erhebliche Verwaltungskosten.

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