Forum: Wirtschaft
Milliardenprojekt: Bahn muss Notreserve von Stuttgart 21 anzapfen
Marijan Murat / DPA

Weil Baufirmen immer höhere Preise verlangen, muss die Bahn nach SPIEGEL-Informationen für ihr Milliardenprojekt Stuttgart 21 die Finanzreserve angreifen. Der Vorstand gibt trotzdem Durchhalteparolen aus.

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ddcoe 08.06.2019, 08:23
10. Die Bahn sollte

in Zukunft ganz auf Prestigeprojekte verzichten und statt dessen für einen reibungslosen Ablauf im Tagesgeschäft sorgen. Hier ist das Geld deutlich besser angelegt.

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gluonball 08.06.2019, 08:25
11. Kein Generalunternehmen

Dieses ständige Auschreiben von jeden winzigen Gewerk macht nur Probleme. Statt einfach wie dann zuletzt bei der Elbphilharmonie ein Generalunternehmen machen zu lassen...

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dasfred 08.06.2019, 08:25
12. Es gibt nur ein Gebäude, das dringend gebraucht wird!

Wir brauchen einen Schuldturm, in den alle eingesperrt werden, die Bauprojekte genehmigen, deren Kosten bewusst zu niedrig angesetzt werden, um die Bevölkerung hinters Licht zu führen. Hätte man im Vorfeld die Kosten gekannt, gäbe es kein Stuttgart 21, keine Elbphilharmonie für eine knappe Milliarde, statt 78 Millionen Euro und noch viel mehr "Leuchtturm" Projekte. Schon damals wurde gewarnt, dass die Kosten von 4,5 Millionen Euro in Stuttgart nie zu halten sind, aber mit diesen gefälschten Zahlen wurde dann die Volksabstimmung gewonnen.

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kommentator24de 08.06.2019, 08:25
13. Die Gesellschaft hat noch Potential

Mappus (mit Vornamen Stefan) lässt grüßen. Seinerzeit Ministerpräsident von Baden-Württemberg und der Polizei recht nahe stehend. Wenn Dummheit regiert, ist der Bürger der Angeschissene. Was sich offenbar in den Reihen der Volksvertreter auch schon rumgesprochen hat: wenn die Folgen eintreten, sind wir ja längst nach oben gefallen. Wann, wann hört dieser Wahnsinn endlich auf?
Dies ist nur ein Beispielprojekt bei dem irrsinnige Entscheidungen - wider besseren Wissens! - getroffen und durchgeboxt werden. Ist eine Gesellschaft, in der es einen solchen Wahnsinn nicht gibt - oder sagen wir mal deutlich weniger gibt - vorstellbar? Wäre es vorstellbar, dass Milliarden mehr für sinnvolle Projekte verfügbar sind? Friedensforschung, Bildung, nachhaltige Energie, Steuererleichterung für geringe Einkommen - um nur ein paar Punkte zu nennen? Lernen, liebe Freunde. Lernen. Das wärs.

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Objectives 08.06.2019, 08:26
14. S21 der neue BER?

Stuttgart 21 wird noch ein Milliardengrab werden. Und alle haben es kommen sehen. Wirklich alle?

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Der einfache Bürger 08.06.2019, 08:27
15. Hätte der Hund nicht ..........

Nun ja, der Hase ist weg.
Aber nun sollte man umgehend aufhören, weiteres unnötiges Geld in diese Projekte (Stuttgart-Berlin, etc.) zu stecken.
Das Geld wird für die Bildung benötigt!

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meinung2013 08.06.2019, 08:27
16. Stuttgart 21 - Die ganze Wahrheit!

Die Anstalt vom 29.01.2019
https://www.youtube.com/watch?v=V49b13fYFik
Inzwischen recherchieren Satiresendungen und veröffentlichen Hintergründe, was Nachrichten und Presse nicht mehr erledigen.

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zia-zaruba 08.06.2019, 08:28
17. schon vor Jahren

Hatte ich mal erwähnt, dass der Neue Bahnhof, direkt am Flugplatz gebaut werden müssen. NEIN, jemand hatte den alten Standort im Kessel erdacht und welche ECHTE Verbesserung wird es sein ? Weniger Gleiße, wieder da unten im Loch, der bald absaufen wird, beim nächsten Starkregen und von den Fluchtwegen erst gar nicht geredet.

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sandnetzwerk 08.06.2019, 08:30
18. Was wundert das?

In D funktioniert kein einziges Großprojekt. Korruption, Unfähigkeit und Ignoranz zeigen immer, was intelligente Kritiker vorab schon prophezeit haben. Aber auf die hört keiner, weil es wichtiger ist sich als Politiker und Manager selbst zu bereichern. Der Steuerzahler darf zahlen. Der beste Weg Geld der Bürger in die eigene Tasche zu Baggern. Politiker haben seit Jahren keine anderen Ziele. Wohlgemerkt alle. Ohne Ausnahme. Und wenn ich Profalla lese, dann kann ich nur noch kotzen. Dieser Mann gehört eingesperrt.

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burlei 08.06.2019, 08:34
19. Ist das nicht völlig normal?

Der Staat/ein staatliches Unternehmen will etwas bauen und die Konzerne sind bereit "für'n Appel und 'n Ei" den Bau hin zu stellen. Mit Beginn des Baus steigen die Preise. Erst moderat, dann, wenn es kein Zurück mehr gibt, enorm. Zum Schluss kostet der Bau das drei- bis vierfache des zuvor veranschlagten Preises. Auch bei "S21" wird man sehen, dass die Kosten für den Bau eher die 12 bis 14 Milliarden Euro kosten, also etwa das Doppelte, womit der Bundesrechnungshof und Beamte des Landes Baden-Württemberg schon 2008 und im Herbst 2009 gerechnet hatten.Damals durften diese Zahlen auf Anweisung des Ministerpräsidenten des Landes BaWü, G. Oettinger, CDU nicht veröffentlicht werden, weil diese Zahlen "in der Öffentlichkeit schwer kommunizierbar" seien. (Quelle: https://www.spiegel.de/politik/deutschland/stuttgart-21-regierung-oettinger-verheimlichte-berechnungen-a-796112.html) Hätte er ruhig machen können, denn diese läppischen Beträge von 5,3 Mrd. bzw. 6,5 Mrd Euro sind ja schon längst Geschichte. Selbst die 8,2 Milliarden Höchstbetrag laut DB-Konzern sind nur ein kleiner Meilenstein in der Geschichte der Baukosten für "S21" und garantiert nicht zu halten. Wenn "S21" endlich fertig ist, hat man einen kleinen, unterirdischen Provinzbahnhof, viel zu klein für die Menge an Zügen und zudem ein Nadelöhr im Netz der DB. So klein und eng, dass man außerhalb Stuttgarts einen neuen Durchgangsbahnhof bauen muss. "S21" wird dann die teuerste U-Bahn-Haltestelle der Geschichte.

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