Forum: Wirtschaft
Milliardenprojekt: China baut riesige Eisenbahnstrecke in Afrika
AFP

In Afrika nimmt ein gewaltiges Bauprojekt Form an: eine Eisenbahnstrecke für 13,8 Milliarden Dollar - gebaut und finanziert von chinesischen Konzernen.

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veritas31 17.05.2016, 15:21
40. EU - Dummheit im Quadrat

Der Chinamann hat schon vor Jahren erkannt, dass Afrika DER Hotspot in den nächsten Jahren und Jahrzehnten sein wird...die momentane Lage auf dem Kontinent lässt vielleicht anderes vermuten aber wenn man strategisch denkt, wird Afrika alles und jeden in den Sack stecken...
Aber die dummen und einfältigen EU Bürokraten verstehen unter Strategie einen Zeithorizont von max 10 Jahren und rennen auch immer wieder mit der gleichen Story von wegen "Menschenrechte und Demokratie" zu den (leider) wichtigen Despoten Afrikas. Der Chinamann kommt mit dem Geldkoffer und einem Kugelschreiber für die Verrtagsunterzeichnung.
Zaster für China - Flüchtlinge für die EU...

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muellerthomas 17.05.2016, 15:23
41.

Zitat von grumpfl
Die Chinesen sind bei ihren Geschäften und Investitionen immer an einer Win- Win- Situation interessiert. Deshalb sind sie ja auch auf dem Globus so erfolgreich. Das verhält sich diametral zur ausbeuterischen und destruktiven Wirtschaftspolitik des Westens.
Aha, woran machen Sie denn den Erfolg rund um den Globus fest und woran den dem entgegengesetzten Misserfolg des Westens?

Sicherlich holt China auf, aber ganz offenkundig ist doch der Westen derzeit noch erfolgreicher.

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helmut.alt 17.05.2016, 15:24
42.

China verhält sich sehr geschickt: Bald werden die amerikanischen Bonds nicht mehr viel wert sein und da ist die Investition in Sachwerte und ausländische Beteiligungen sehr weise.

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AxelSchudak 17.05.2016, 15:25
43.

Zitat von hansw
Man nennt das heute politisch correct: Befriedung, siehe Bundeswehr in Mali.
Sie sehen also die Beteiligung der Bundeswehr in Mali als Mitursache für das Elend in Afrika? Oder wie soll man das ursprüngliche Posting der "ständigen Kriege des Westens in Afrika" sonst verstehen?

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purzel1950 17.05.2016, 15:26
44. Hallo DJ Bob

Zu Ihrem letzten Satz fällt mir doch glatt ein Witzwieder ein.
Geschichtsunterricht in Asien 2080. Fragt die Lehrerindie Schüler. Was waren die Deutschen? Meldet sich
Einer und sagt: ein eigenartiges Völkchen im Westendes Russisch-indisch-chinesischen Reiches, welchessich als bisher Einziges selbst ausgelöscht hat.
Weil es stets unzufrieden war und die Welt rettenwollte. Ganz allein.
Richtig, sagt sie. Eins, setzen. In diesem Sinne

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tomymind 17.05.2016, 15:26
45.

Zitat von festuca
Die Verkehrswege in Afrika südlich der Sahara, sieht man mal vom Kap ab, stammen doch noch aus der Kolonialzeit, oft vor 1914. Man hat ein ganzes Jahrhundert verschlafen, was man nicht unbedingt allein den Afrikanern anlasten soll. Obwohl die vielen Milliarden "Entwicklungshilfe" bisher in den Taschen korrupter Kleptokraten versickert sind. Vielleicht braucht China diese "Erfahrung" im Umgang mit Afrika noch...
ne,die Chinsen sind nicht so blöd wie unsere Politiker. Da bauen chin. Firmen, mit chin. Mitarbeitern das was chin.Firmen brauchen. Ein bisschen Korruptionund los geht es. Unsere Politikerhaben Blankoschecks ausgestellt.

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neanderspezi 17.05.2016, 15:27
46. Im Bericht werden wenigstens nicht zu den Gewinnmöglichkeiten der chinesischen Finanziers Überlegungen angestellt

Ein altruistisches Moment sollte bei der 90prozentigen Beteiligung Chinas am Bahnstreckenausbau ausgehend von Mombasa über Nairobi in Kenia, weiter über Uganda bis nach Ruanda und Burundi und nordwärts in den Südsudan nicht zu hoch angesetzt werden. Hier sind mit Sicherheit knallharte wirtschaftliche Überlegungen im Rohstoffsektor auf der chinesischen Seite und dazugehörig ein beherrschendes Zugriffsrecht auf die zur Exploration unter chinesischer Aufsicht vorgesehenen Bodenschätze einkalkuliert worden. China hat mit diesem Bahnprojekt in postkolonialistischer Transportverbesserungsmaßnahme den betroffenen Regierungen in Afrika eine simple Win-Situation vorgerechnet, die dem chinesischen Export-Import Finanzier eine multiplikative Win-Möglichkeit ohne ausführliche Darlegung bieten soll, was den afrikanischen Beteiligten, wenn die ihnen zugeteilten Gewinne den vorgeschriebenen Weg gehen, wenig Kopfzerbrechen bereiten dürfte.

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hansw 17.05.2016, 15:28
47. Die Chinesen in Afrika

Zitat von Peter Eckes
Was für eine Selbstkasteiung hier im Forum. Die guten Chinesen beglücken die armen Afrikaner die von nun an nicht den bösen Europäern ausgeliefert sind. Wie plemplem muß man eigentlich sein um so ein Weltbild zu haben. Wird China diese Strecke.....
Bitte die Kirche im Dorf lassen. In Schwarzafrika erzählten mir die Einwohner mit erstklassigem Schulabschluss:

Wie hassen zwei Dinge, einmal die kasernierten Chinesen, die aber wirklich etwas bauen. Zum anderen hassen wir die deutschen Entwicklungshelfer, weil die ausser dem hochnäsigen Herumfahren mit brandneuen Daimler SUV nichts zuwege bringen.

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berlin-steffen 17.05.2016, 15:28
48. nun mal nicht überschwenglich werden

Zitat von nano-thermit
Können sie es nicht so halten wie immer? Man kolonisiert ein Land, beutet es aus. Dann gibt man ihm seine "Freiheit" und finanziert alle neuen Player. Beim baldigen Krieg, verkauft man seine Waffen an alle Seiten und finanziert den bis zu seinem Sieg, der uns für wenig Geld.....
Die Chinesen machen auch nichts für lau. Für die ist das eine gigantische Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, aber hauptsächlich nur für Chinesen. Die Afrikaner sind dort die Kulis. Das kommt übrigens dort nicht so gut an, dazumal die Chinesen auch nicht allzu menschenfreundlich zu ihren afrikanischen Partnern sind. Desweiteren bekommen sie dafür Lizenzen für Bergbau, Energieerzeugung etc. Dieses ganze Geld holen sie mit viel Gewinn wieder aus dem Land. Die Bahn dient nur zum schnelleren Abtransport der Rohstoffe für den chinesischen Markt. Man kann nur hoffen, das das eine Anschubinvestition ist und drumherum sich eine afrikanische Wirtschaft entwickelt, wovon die Afrikaner selber auch was haben.

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muellerthomas 17.05.2016, 15:29
49.

Zitat von veritas31
und rennen auch immer wieder mit der gleichen Story von wegen "Menschenrechte und Demokratie" zu den (leider) wichtigen Despoten Afrikas. Der Chinamann kommt mit dem Geldkoffer und einem Kugelschreiber für die Verrtagsunterzeichnung. Zaster für China - Flüchtlinge für die EU...
ja und wenn der Westen diese "Story" ignoriert, schreien die gleichen Leute, dass man sich selbst nicht an seine moralischen Grundsätze halte und im Grunde auch nicht besser sei als die Diktaturen und Autokratien im Rest der Welt.

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