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Milliardenschwere Entlastungen: Finanzministerium plant Steuersenkungen - falls die R
DPA

Die Konjunktur lahmt, im Wochentakt korrigieren Wirtschaftsforschungsinstitute derzeit ihre Wachstumsprognose für 2019 nach unten. Nach SPIEGEL-Informationen bereitet das Finanzministerium für den Ernstfall ein Konjunkturprogramm vor.

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mirage122 05.01.2019, 13:39
90. Nun aber los, Herr Merz!

In dieser Situation ist doch jemand wie Friedrich Merz der Retter in der Not. Der hat doch schon vor 10 Jahren versprochen, dass jeder seine Steuererklärung auf einen Bierdeckel machen kann. Diesem Wunsch steht allerdings im Wege, dass unsere zukünftige Bundeskanzlerin auf diese Kompetenzen wohl nicht zurück greifen wird. Schließlich hat sie doch das Saarland regiert und eine Unmenge an Erfahrungen auf allen Gebieten. Nur wundert mich die herauf beschwörte Krise, wo wir doch gerade erfahren haben, dass es kaum noch Arbeitslose und Hartz-IV-Empfänger gibt. Dann sollten die paar Verbliebenen mehr Geld bekommen, denn die werden mit Sicherheit den Konsum ankurbeln. Ich glaube, die Journalisten suchen Hände ringend nach Themen!

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three-horses 05.01.2019, 13:39
91. Erzählungen aus 1000 und...

Zitat von muellerthomas
DIe Staatsschuldenquote wurde seit 2010 massiv gesenkt. Wie - wenn nicht so - sollte der Staat denn Rücklagen bilden? Soll Scholz etwa italienische Staatsanleihen kaufen oder Bayer-Aktien?
"DIe Staatsschuldenquote wurde seit 2010 massiv gesenkt"... nein...weil die Steuerlast so echt wahnsinnig gestiegen ist.
Die Einnahmen von 350 Milliarden auf über 800 Milliarden. Gleichzeitig sind die Löhne um über 100% gestiegen...schön wäre es.
Die Pläne von Scholz Olaf sind nichts Wert. Die Fixkosten von Germany sind einmal 800+ Milliarden. Plus Vorsteuer. Aus den gehackten e-Mails von SO...Jeder Rentner bekommt ein Zelt, Ticket in eine warme Gegend und je 100 Mann/Frau eine Gulaschkanone..zum Abschied geschenkt. Die Notfall Pläne der Regierung, G0d. Im Auftrag von Scholz Olaf.

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Spiegelleserin57 05.01.2019, 13:40
92. es wäre mir neu....

Zitat von theanalyzer
Die Senkung der Staatsschuldenquote ist aber in der 10-Jahres-Betrachtung nicht grade beeindruckend: von 64,9 %, im Jahre 2008 auf 64,1% Ende 2017.
wenn unser Staat unter 2 Billionen Schulden hätte, dann könnte wir die Sektkorken knallen lassen, wäre doch mal eine gute Nachricht ...aber die vermisse ich wieder seit dem Neujahrstag :)

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zack34 05.01.2019, 13:42
93. Gestern hieß es noch alles brummt...

... volle Auftragsbücher, usw.

Ich glaube es einfach nicht, dass die Konjunktur auf einmal "lahmt". Es sei denn die vorherigen Berichte waren falsch.

Diese Angsttreiberei nach witschaftlichem Maßstab ist einfach nur öde und falsch, selbst wenn die wirtschaftlichen Kennzahlen eine neue Tendenz andeuten.

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KlausRutschki 05.01.2019, 13:43
94. ich bin gespannt...

Mal schauen, ob meine Leistung dann wieder mehr gewürdigt wird... Zahle monatlich ca 3,6k an Abgaben bei Steuerklasse 3 mit Kindern, etc. Klar, ich habe ein sehr gutes Gehalt, aber es macht einfach keinen Spaß, sich den A. aufzureißen, um immer mehr Abgaben zu zahlen.

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rabode 05.01.2019, 13:43
95. die Konjunktur brummt...

seit Jahren auf hohen Nivea und wenn mal irgendwer das jammern anfängt, dann bricht Panik aus.
Was ist mit den solzial schwachen die warten seit Jahren darauf dass sie etwas von der guten Konjunktur abbekommen.
Das ist wieder Lobby Politik nichts anderes, verpackt in Konjunkturprogrammen.

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ingo.adlung 05.01.2019, 13:43
96. Die Sozialromantiker ...

Zitat von böseronkel
Die Sozialromantiker können durchaus erkennen, dass die Einkommen der billigen Leihsklaven überdimensional mit indirekten Steuern belastet werden. Die Bezieher nur noch mit astronomischen Maßeinheiten darstellbarer Einkommen werden dagegen viel zu knapp an der Finanzierung staatlicher Aufgaben heran gezogen. Diese allzu offensichtliche Gerechtigkeitslücke können die Sozialromantiker durchaus erkennen.
... irren, wenn sie glauben, es gäbe genug Zetzsches (nur als Beispiel dienend) in unserer Gesellschaft um mit einer höheren Besteuerung ihrer Einkommen die sozialen Ungleichgewichte auszugleichen. Ich stimme ihnen ja unumwunden zu, dass Zetzsches Gehalt in keiner Relation zu seiner persönlichen Leistung zu stehen scheint, auch wenn man ihm und seinen Vorgängern durchaus zugute halten muss, Hunderttausende von Arbeitspläzen erhalten und mittel- und unmittelbar geschaffen zu haben. Es gibt also auch positives zu vermelden. Und bei den Einkommen von Daimler unter dem Tarifvertrag der IG Metall reden wir sicherlich nicht von billigen Leihsklaven. Aber selbst wenn sie Zetzsche sein Einkommen höher besteuern, wird es in der Fläche nicht ankommen. Dafür gibt es einfach nicht genügend viele Einkommensmillionäre, bzw. in der Folge vermutliich sogar noch weniger. Nein, sie werden die Schere von oben absenken, ohne dass es einen Hartz iV Empfänger weniger gibt. Das heißt im Umkehrschluß nicht, dass man sich mit solchen Einkommen abfinden muss, aber das hat mehr mit Sozialromantik zu tun, als mit Verbesserung der Lebensverhältnisse derer, die unter prekären Einkommensverhältnissen leben.

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freizeitverkaeufer 05.01.2019, 13:46
97. Damit Unternehmen hierzulande (!) investieren...

...gilt es hierfür geeignete steuerliche Anreize zu setzen. Nachdem unsere Unternehmen aber ohnehin bereits steuerlich in jede Richtung verhätschelt sind, wäre es am wirkungsvollsten zuerst Abschreibemöglichkeiten für Investitionen abzuschaffen, die nicht in Deutschland stattfinden. Ja genau! Hierzulande würde die Abschaffung bestimmter Unternehmensabschreibungen erst den Druck aufbauen wieder in Deutschland zu investieren. Und das wäre auch alleine im Interesse des deutschen Steuerzahlers, der das gegenfinanzieren muss. Wenn sogenannte Besserverdiener- Durchschnittsarbeitnehmer in Deutschland mehr Einkommenssteuer bezahlen als ein steuerlich gut beratenes mittelständisches Unternehmen insgesamt, ist etwas faul im Staate Dänemark! Der deutsche Unternehmer hat sich an so viele steuerliche Benefits gewöhnt, dass er darüber sein Unternehmertum schon fast verlernt hat. Moderne Klageweiber, die auf allen Lobbykanälen immer noch unverschämtere Forderungen stellen: Den Export- Euro zahlt bereits der Durchschnittsbürger. Lohnkosten setzt der Unternehmer ab und vergisst sogar, dass nicht er sondern der Arbeitnehmer Lohnsteuer bezahlt. Aufstocker senken das breite Lohnniveau der Steuerzahler . Investitionen und Betriebsmittel auf der ganzen Welt zahlt der deutsche Steuerzahler, sogenannter Fachkräfteimport, Sozialkosten dafür übernimmt der Steuerzahler ...weitere Beispiele sind Legion. Das ist nicht mehr unternehmerische Rafinesse. Das deutsche Steuersystem ist ein Raubtier das das ganze Gemeinwesen auspresst und das ohne entsprechende Gegenleistung der Nutznießer. Zuerst müsste mal der Soli weg. Dann müssten die Verbrauchssteuern und sonstige Doppel- und Dreifachsteuern weg, Stromsteuern, Mineralölsteuer etc. pp.. Woher gegenfinanzieren? Kapital und Umsatz besteuern! Marktzugang und Umsatz besteuern! Transport besteuern! Gewerbegrund nicht begünstigen....etc.

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maxuli 05.01.2019, 13:47
98. Wozu noch mehr Konsum?

Dieser zusätzliche Konsum sind größtenteils Güter und Dienstleistungen, die man nicht wirklich braucht. Nachhaltigkeit ist in diesem Sinne nicht erwünscht. D. h. der auch von der Politik beschworene Umweltschutz bleibt mal wieder zum größten Teil unberücksichtigt.
Was soll das?

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kalim.karemi 05.01.2019, 13:50
99. Fähige Regierung die wir da haben

Da wird in zweite der Konjunktur mit den Steuermilliarden nur so umsich geworfen als gäbe es kein Morgen, wenn es abwärts geht ist kein Geld mehr da. Dieses system ist nicht in der Lage in guten Zeiten seine horrenden Ausgaben in den Griff zu bekommen und möchte uns erklären, dass es in schlechten Zeiten spart? Einfach lächerlich. Mir graut vor der Zukunft mit diesem Personal.

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