Forum: Wirtschaft
Milliardenverlust: Die Lebenslüge von der profitablen Deutschen Bahn
DPA

Erstmals seit Jahren steht die Deutsche Bahn vor einem Verlust - zumindest offiziell. Denn in Wahrheit ist die Lage schlimmer: Der Konzern ist schon lange unprofitabel - das Minus wird nur von den Zuschüssen der Steuerzahler verdeckt.

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ackergold 02.12.2015, 13:07
1.

Die Bahn kann man nirgendwo auf der Welt rein ökonomisch betrachten, denn es gibt keine Bahnen, die wirklich Gewinn machen und gleichzeitig eine soziale Funktion einnehmen.

Die Bahn trägt z. B. viel dazu bei,...

...dass der Straßenverkehr nicht komplett kollabiert
...dass Reisen halbwegs bezahlbar bleibt
...dass weniger Abgase in die Luft gepustet werden
...dass Massengüter überhaupt transportiert werden können

etc.

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cvdheyden 02.12.2015, 13:10
2. Verlust???

Das ist gut investiertes Geld. Wenn ich mir anschaue wie die privaten Bahnen woanders laufen oder eben nicht laufen wird mir sehr schlecht.

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Fliggx 02.12.2015, 13:15
3. Die Bahn muass auch nicht profitabel sein!

Die Bahn muss auch nicht profitabel sein, sie soll ein Grundrecht auf Mobilität sichern und einer breiten Masse an Bürgern das reisen ermöglichen. Nichts anderes!

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mimas101 02.12.2015, 13:15
4. So so

und dann sündhaft teure Prestige-Objekte, schön eines nach dem anderen, in die Gegend stellen und so tun als ob das internationale Publikum...

Die Bahn hat verabsäumt in der Breite zu bleiben (was nicht unbedingt nur Schiene bedeutet, auch DB-Ruftaxen zu Sonderkonditionen, Buslinien pp sollten dazugehören) oder keine konkurrenzfähigen Kombipakete bereitgestellt. z.B. mit dem Zug schnell von Ffm nach Bielefeld und dort in das bereits bereitstehende Mietauto (natürlich preislich ermäßigt) oder ein DB-Taxi oder ähnliches zu steigen.

Allerdings fehlt es wohl beim Bund auch an aktiver Unterstützung. Da ist wohl mittlerweile der Dauerausbau von Autobahnen für LKWs, die die Umwelt ziemlich belasten, eher angesagt.

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bembel71 02.12.2015, 13:18
5. Warum soll die Bahn denn

Was ist das denn für eine verquere Sichtweise? Warum soll denn die Eisenbahn "profitabel" sein? Die Bahn war mal dafür da, dass man von A nach B kommt, und zwar schnell, pünktlich, bequem und im ganzen Land, nicht nur zwischen den Großstädten. Warum soll das "profitabel" sein?

Fragt etwa irgendjemand, ob die Autobahnen in Deutschland "profitabel" sind? Straßen sind ja wohl auch eher ein "Zuschussgeschäft" - bzw. natürlich überhaupt kein Geschäft, sondern notwendige Infrastruktur, die vom Staat bereit gestellt wird.

Warum muss das bei der Bahn anders sein?

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muckenflugplatz 02.12.2015, 13:20
6. Hauptsache die Boni stimmt

Herr Grube wird sich sicher bei soviel Erfolg eine anständige Bonifikation gönnen, ein Schelm wer böses dabei denkt

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32deins 02.12.2015, 13:20
7. *gähn*

Pünktlich zu Anfang Dezember wird es auch dieses Jahr mal wieder Zeit für die Anpassung der Ticketpreise.

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romanpg 02.12.2015, 13:21
8.

Wann löst man endlich das Schienennetz von der Deutschen Bahn? Die Infrastruktur sollte unabhängig verwaltet und unterhalten werden. Dann würde auch endlich das Wirtschaftlichkeitsprinzip im Bahnverkehr einsetzten.

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bafibo 02.12.2015, 13:22
9.

Der Bahn die Verluste anzuhängen, die über den Unterhalt des Schienennetzes erzeugt werden, ist unfair. Schließlich zahlt die Gesamtheit der Steuerzahler auch für Straßen und Wasserwege, nicht nur die Betreiber der dort benutzten Transportmittel. Insofern ist die Trennung von Schienennetz und Transportunternehmen bei der Bahn schon lange überfällig. Nicht daß man sicher sein kann, daß die Bahn dann profitabel wäre ...

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