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Milliardenvermögen des Erzbistums Köln: Zu reich für diese Welt
DPA

Das Erzbistum Köln legt sein Vermögen offen: 3,35 Milliarden Euro - angelegt in Immobilien und Wertpapieren. Das ist schlicht zu viel. Die Kirche sollte mehr Geld an die geben, die es nötig haben.

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Untertainer 18.02.2015, 17:18
1. Populistisch

In einer Gesellschaft des Kommerzes soll das Unternehmen Kirche seinen Gewinn verschenken? Das ist eine populistische Forderung!

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fliegender-robert 18.02.2015, 17:22
2. unlautere Besitz-Aneignung

Hm, wodurch hat sich die Kirche in den zweitausend Jahren überhaupt an diesen Besitz gebracht?

Also mir fallen da hauptsächlich Begriffe wie Raub, Betrug, Erpressung, Diebstahl, Ausbeutung, Mord, Folter usw. ein...

P.S. Und in der heutigen Zeit? Fragt mal nach, wie es auf dem Lande zugeht, wenn es an's Sterben geht und plötzlich der Priester Druck macht und erben möchte!

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wonderhalou 18.02.2015, 17:26
3.

Die Forderung ist richtig und gesellschaftsfördernd. Ebenso sollte diese Forderung auf die Reichen im Land und auf der Welt ausgeweitet werden, damit der Reichtum der gesamten Gesellschaft zu Gute kommt.

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euridice 18.02.2015, 17:28
4. Oder Oder Oder..

Zitat: "Insgesamt also etwa 90 Millionen Euro - mit denen man zum Beispiel dafür hätte sorgen können, dass Flüchtlinge rund um Köln menschenwürdig untergebracht und betreut werden."
Oooder: Man könnte es den Obdachlosen zukommen lassen, die direkt nebenan am und hinter dem Hauptbahnhof "menschenunwürdig" leben.
Oooder: Man kann eine Rückerstattung der Kirchensteuer einführen, für die "armen Arbeitenden" welche diese von Ihren 1300€ Brutto-Lohn abgezogen bekommen und anschließend die 3,50€ beim Amt wieder aufstocken lassen müssen.
Ooder: Man investiert in die katholischen Pflege- und Seniorenheime, auch die dort wohnhaften Rentner würden sich darüber freuen, denn nicht jedes katholische Heim ist auch heimelig.

Warum immer in diev(Flüchtlings-)Ferne schweifen, wenn das Traurige liegt so nah..

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KPKoch 18.02.2015, 17:29
5. Wer Geld hat, möchte es behalten

Ich kann dem Kommentar nicht zustimmen. Natürlich ist es so, daß - sofern Geld vorhanden ist - das Vermögen auch gehalten und möglichst vermehrt werden soll. Das ist ein Ur-Instinkt, und das ist auch völlig richtig so. Jeder gute Schatzmeister eines Kegelvereins ist auf der Suche nach einer sicheren und gewinnbringenden Anlagemöglichkeit. Flüchtlinge zu unterstützen ist Sache des Staates, denn nur der entscheidet überhaupt darüber, ob diese Flüchtlinge in das Land hineingelassen werden. Also soll er auch dafür finanziell geradestehen.

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futolapi 18.02.2015, 17:29
6. die brauchen das Geld noch!

Anwälte machen schon Ahnenforschung,
Schadensersatzforderungen in ungeahnter Höhe kommen auf die Kirche zu! Schließlich erbte sie das Vermögen der auf dem Scheiterhaufen verbrannten Ketzer! Und dann die ganzen Erbschleichereien nach dem Motto, du gibst mir dein Erbe, das wird Gott dir danken, im nächsten Leben!

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hammelbein84 18.02.2015, 17:30
7. na und?

1,6 Milliarden bei wahrscheinlich 4-5 stelligen Mitarbeiterzahlen?

Ja, auf jeden Fall!
FAST jede Kita, Krankenhaus, Pflege......etc läuft über die Kirche.
So wenig ich mit der Institution anfangen kann, mann muss nicht alles bashen!
Wir erwarten ein handeln wie bei einem Konzern in vielen Bereichen, ja...dann muss die Kirche aber auch arbeiten dürfen wie ein Konzern.
Über die Summen lacht jeder Dax-Konzern.

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jomiller 18.02.2015, 17:32
8. Wie klingt

Ob das Bistum Köln tatsächlich ein solches Vermögen benötigt, mag man diskutieren. Ich denke aber ebenso wie der Autor, dass es verwerflich ist, zumindest einen Teil des Gewinns (!) nicht für karitative Zwecke einzusetzen - hier sollte das Bistum auf keinen Fall hinter einer gewöhnlichen, weltlichen Stiftung zurückbleiben.

Geradezu obszön wird es, wenn das deutsche Bistum Köln den Staat und unsere Gesellschaft um Steuereinnahmen prellt, indem Zweckgesellschaften nach Holland ausgelagert werden. Man könnte es auch schärfer formulieren: Kardinal Meisner war immer ganz vorne dabei, wenn es darum ging, gegen Menschen zu hetzen, die nicht in sein limitiertes Weltbild passten. Die moralischen Maßstäbe für ihn und sein Bistum waren da offenbar etwas elastischer.

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h-i-2224 18.02.2015, 17:32
9. Immer wieder wird vergessen, dass die Kirchen, vornehmlich

die Katholischen im Jahr 1985 laut Amtsgericht Bochum als Verbrecherorganisation, in dem Urteil sogar als die "größte" aller Zeiten bezeichnet werden darf.

Nur wer unter diesem Motto Kirche betrachtet, muss die lobbyhaft zustande gekommenen staatlichen Zuschüsse ebenfalls als Erweiterung staatlich legimentierten Betruges werten.

Allein der tagtägliche Leistungsbetrug in sozialen Einrichtungen wie Altenheimen, Krankenhäusern etc. müsste es den Medien wert sein, darüber zu berichten. Z.B. warum Staatsanwaltschaften sich nicht um entsprechende Strafanzeigen kümmern.

Und wenn Richter beim Amtseid "so wahr mir Gott helfe" bekunden müssen, stellt sich die frage, ob hiermit das Kirchenrecht in Deutschland höher gestellt wird als unser Grundgesetz.

Wenn in Deutschland entgegen aller Regeln der Kunst sich die Kirchen am Volk bereichern dürfen, ohne dass diese durch den gestzgeber aufgehalten werden, dann muss man davon ausgehen, dass Kirche und Politik so verfilzt sind, dass nicht einmal die Filzlaus mehr durchblicken kann.

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