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Milliardenversprechen: Scheuer will private E-Auto-Säulen massiv fördern
DPA

Verkehrsminister Scheuer will den Anteil von Elektroautos durch ein Förderprogramm für private Ladestationen erhöhen - und fordert dazu für den Haushalt 2020 eine Milliarde Euro zusätzlich.

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mr.bohne 31.03.2019, 12:17
1.

Warum gibt es eigentlich nicht die Möglichkeit diese privaten „Säulen“ auch für andere anzubieten so das wenn der Besitzer/Mieter des Hauses nicht da ist, vor dem Haus eine Möglichkeit besteht diesen Strom für andere Fahrzeuge anzubieten ? Wovon der Hausbesitzer/Mieter auch profitieren kann durch Kosteneinsparungen..
In Städten wäre das doch in neben Straßen wo quasi nie Säulen hinkommen würden attraktiv..

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monotrom 31.03.2019, 12:36
2. Häuslehaber-Subventionierung

Ich befinde mich zwar in der glücklichen Lage, in genau 3 Monaten meine eigenen 4 Wände plus Garten&Garage zu beziehen und nicht mehr den Launen eines Vermieters ausgesetzt zu sein (größter Pluspunkt überhaupt).
Aber genau wie bei Solardächern auf die man als Mieter auch keinen Einfluss hat, kommt diese Subventionierung doch auch nur denen zugute, die Haus&Hof ihr eigen nennen.

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det42 31.03.2019, 12:37
3. Vorschlag...

wie wäre es mit der Förderung überdachter Photovoltaik -Lade- unjd Parkplätze am Arbeitsplatz ?
Das sollte grunsätzlich auch im Interesse des Arbeitgebers sein, das kostet nicht so viel, brächte aber einen enormen Schub an die richtige Stelle. Die Parkplätze sind ja bereits da, es ist keine neue Fläche ist erforderlich und es müsste nur ausgebaut werden. Am Arbeitsplatz hält man sich stehend am meisten auf. Wenn die bidirektionale Technik so weit ist, könnten diese Parkplätze zu bidirektionalen Energielieferanten ausgebaut werden... auch im Sinne des Unternehmens, das kurze Lastspitzen lokal für größere Unternehmen z.B. beim Anfahren von Induktionsöfen abfangen könnte. Der Arbeitnehmer kann dafür kostenlos voll laden, den Strom mit nach Hause nehmen und bidirektional im Haus nutzen... win Infrastrukur win Energiewende win Klima und nicht zuletzt win Geldbeutel würde ich sagen...

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haig 31.03.2019, 12:43
4. Sehr gut, die Richtung stimmt, Andi: Baurecht-Reform nicht vergessen!

Ein sehr wichtige Meldung da es nun richtig losgehen kann...Verbrenner werden drastisch einbrechen denek ich!
BEVs werden sicherlich extern zu uns reindrängen, aber: VW rettet sich gerade, hoffentlich ist das noch nicht zu spät! Und vor allem BMW und DB sollten zügig nachziehen und nicht die Fertigung kleiner/mittlerer Autos nach China verlegen. Das nutzt UNS nicht sondern nur den jeweiligen Vorständen!
Deutsche Ingenieurkunst wurde schon immer durch rechtliche Schranken behindert...die BEVs sind nur ein Beispiel; Überlandleitungen zum Transport von "Windenergie" von N nach S sind ein Weiteres.
Bei den BEVs muss die Förderung nicht blind 50% betragen sondern gestaffelt nach eingebauten Features und Wertigkeit festgelegt werden, finde ich. Sonst besteht die Gefahr das mit Billig-Geräten zu überhöhten Preisen unser aller Steuergelder abfasst werden. Wichtig erscheint mir ebenfalls, dass das Baurecht geändert wird und eine einfache Mehrheit zur Freigabe genügt (zum Beispiel in Tiefgaragenanlagen). Die Nichtteilnehmer müssen natürlich mit einem Vertragswerk geschützt werden so dass ihnen keinerlei Kosten entstehen. Dann dürfen sie ruhig weiter "verbrennen" bis die Einsicht dereift ist dass wir nur eine Athmosphäre haben die wir irreversibel versauen dürfen.

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zausi 31.03.2019, 12:57
5. Grundbesitzer wieder mal besser gestellt....

Will auch ein Strom Auto, möchte aber gerne sehen wie die Straße aussieht wenn, alleine in meiner Umgebung, ca 57 Autos von Mietern und auch Hausbesitzer alle ein Kabel über die Gehwege und meist 50 bis 100m vom Haus entfernt ziehen um die von Umwelt bewussten, Menschenrechts beachtenden, hergestellten China Speicher auf zu laden.....

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noalk 31.03.2019, 13:05
6. Zur Hälfte fördern

Was heißt das? Der Staat übernimmt 50% der Kosten? Das wäre der falsche Weg. BaFöG ist auch nur ein Kredit und muss zum Teil zurückgezahlt werden. Kitas und Kindergärten gibt's auch oft nicht für lau, vom Geldmangel in den Schulen ganz zu schweigen. Mit einem kostenlosen Kredit in Höhe des halben Preises, oder meinetwegen bezogen auf die installierte Ladeleistung, wäre ich einverstanden. Aber mit einem Geschenk? Nein!

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haresu 31.03.2019, 13:07
7. Privat. Na klar.

Eigentlich ist das meist angeführte Argument gegen Elektromobilität ja, dass diese nicht genug Reichweite hätten, dass es also ein Netz öffentlich zugänglicher Ladestationen geben müsse. Und die Förderung des Auf- und Ausbaus eines solchen Netzes kann man auch tatsächlich für eine staatliche Aufgabe halten. Die Subventionierung von privaten Ladestationen eher weniger. Und übrigens muss man der Automobilindustrie jetzt auch keine Milliarden hinterherwerfen um den Absatz von E- Autos zu fördern. Da helfen viel einfachere Mittel: kostenloses Parken zum Beispiel.

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28zwei27 31.03.2019, 13:07
8.

Es war nur eine Frage der Zeit bis der erste Lobbyist auf die Bühne tritt.
Während die Mitbewerber der deutsche Automobilindustrie über Jahre eine gute Infrastruktur aufbauten und auch für den priv. Huashalt Lösungen anboten - setzten die Deutschen weiter auf Verbrennungstechnik.
Jetzt wird man sogar von Koreanern und Chinesen abgehängt - da muss dann die Lobby helfen. Mit Steuergeldern! Toll!

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IchbinDu 31.03.2019, 13:23
9. Klientel-Politik der Union!

Typische Klientel-Politik der Union, private E-Auto-Säulen mit Steurgeld massiv zu fördern.
Meine Töchter können sich nicht einmal E-Autos anschaffen.
Herr Scheuer, was haben meine Töchter von Ihrer Politik?
Nichts - aber sie zahlen mit ihren Steuern für die Ladesäulen ihrer Vermieter. Toll!
Folge = der Vermieter wählt Union, meine Töchter wählen Union NICHT.

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