Forum: Wirtschaft
Millionen Zuwanderer: Wie die Flüchtlingskrise den Arbeitsmarkt unter Druck setzt
AFP

Bis Ende 2017 könnten drei Millionen Flüchtlinge im arbeitsfähigen Alter nach Deutschland strömen. Die illegale Beschäftigung unter der Mindestlohngrenze würde dann steigen. Das ist das Letzte, was wir in Zeiten von Mini-Inflation brauchen.

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sponls 22.01.2016, 14:52
1. Jawohl!

Auf den Punkt.
Mal schauen, wer was dagegen vorzutragen hat.

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manni.baum 22.01.2016, 14:57
2. das Letzte was wir brauchen

"wir" gibt es nicht, Arbeitgeber, Vermieter und Einzelhändler, etc sind von solchen Aussichten begeistert.

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bbbbb 22.01.2016, 14:58
3. Seltsam

Bisher waren Sie doch immer pro Flüchtlingspolitik a la Merkel. Obwohl es eigentlich schon immer klar war, dass mehrere Millionen Einwanderer auf einmal für jeden Arbeitsmarkt der Welt nicht ohne Weiteres zu verkraften wären. Woher kommt der plötzliche Sinneswandel? Insbesondere jetzt, wo über eine Million schon da sind. Die Gedanken hätte man sich als guter Journalist vorher schon machen können...

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sapereaude! 22.01.2016, 14:59
4. Kapier' ich nicht!

Bis vor kurzem wurde mir immer - auch von SpOn - erklärt, dass die Zuwanderunge unsere einzige Chance sei, den Fachkräftemangel und die demographische Katastrophe zu überwinden. Und jetzt wird sie zum Problem?
Und warum sollten illegal Beschäftigte und unter dem Mindestlohne Beschäftigte der Wirtschaft schaden? Den Sozialsystem und dem Fiskus ganz bestimmt. Aber der Wirtschaft ganz bestimmt nicht.
Ich freue mich schon darauf: Für zehn €uro am Tag kann ich mir endlich auch einen Gärtner leisten.

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Jetfighter81 22.01.2016, 15:02
5. Glaskugelstoßen

"Wir wissen einfach nicht, was passiert, wenn wir einen Arbeitsmarkt, selbst einen relativ gesunden, derart unter Druck setzen."

Dieser Satz ist der einzige mit verwertbarem Inhalt. Der Rest ist Raunen ohne eine Spur von konstruktiver Kritik.

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sapereaude! 22.01.2016, 15:02
6.

Zitat von
Ein Blick auf die Asylanträge zeigt, dass rund drei Viertel von den Antragstellern im Alter von 18 bis 65 Jahre sind.
Na, Her Münchau, wenn Sie das Intervall noch etwas ausdehnen kriegen Sie auch 99% hin.

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magic88wand 22.01.2016, 15:03
7. Nette Analyse, aber keine Lösungsvorschläge

Ohnehin ist die Zahl der Zuwanderer völlig offen. Herr Münchau geht von 4 Millionen aus von 2015-2017. Wenn sich aber die Merkel-Kritiker durchsetzen, werden es vielleicht nur eineinhalb Millionen. Umgekehrt, wenn sich die Politik fortsetzt wahllos jeden aufzunehmen und immer mehr vom indischen Subkontinent und aus Afrika kommen, könnten es durchaus auch 15 Millionen werden. Aber eins ist sicher richtig: Ein paar Hunderttausend kann man integrieren. Die übrigen wandern wohl in die Schattenwirtschaft und die sozialen Sicherungssysteme ab.

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Transparenz mal anders 22.01.2016, 15:03
8. Der Lack ist ab

Die Magie und Illusionskünstlerin ist entzaubert. Das Taktieren, Vermerkeln und Aussitzten hilft nicht mehr.
Europa und Deutschland stehen vor einem Scherbenhaufen. Bitte nach Chile da ist die Margot.

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zeichenkette 22.01.2016, 15:05
9. Stimmt schon

Es sieht mittlerweile sehr danach aus, als sei alle Politik nur noch Reagieren auf Dinge, wenn man diese beim besten Willen nicht mehr totschweigen kann. Politik scheint ausschließlich auf die tägliche Selbstbehauptung auf der politischen Bühne reduziert zu sein, von Strategie und zukunftsfähigem Lenken ist sehr wenig zu sehen.

Ich bin immer noch der Meinung, dass das frühzeitige Abschotten der Grenzen zu einer Katastrophe in Österreich, Ungarn etc. geführt hätte, von daher war es erstmal richtig, die Flüchtlinge aufzunehmen. Aber sowohl das völlig fehlende Management dieser ankommenden Flüchtlingsströme als auch fehlende Ansätze zum Bremsen der Fluchtbewegungen sieht eher nach völliger Hilflosigkeit aus. Und noch drei Millionen Flüchtlinge mehr, davon mindestens 2 Millionen junge Männer? Dann bin ich weg, bevor zig Millionen Deutsche auf dieselbe Idee kommen und alle Grenzen für alle dicht sind. Dann gehe ich lieber nach Amerika, Russland oder Australien, die werden sich noch etwas länger halten...

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