Forum: Wirtschaft
Mindestlohn: Geringverdiener müssen an den Stadtrand
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el_realist 23.07.2014, 08:34
20. Wo ist das Problem?

Auf einem freien Markt bestimmt die Nachfrage die Preise. Wenn ich es mir nicht leisten kann, muss ich halt woanders wohnen. Oder gibt es jetzt auch noch das gesetzlich verankerte Recht auf wohnen in In-Vierten? Dann will ich das auch für Autos und einen Porsche....

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notbehelf 23.07.2014, 08:35
21.

Langsam nimmt diese Diskussion ja unglaubliche Ausmaße an. In den zentralen oder beliebten Vierteln deutscher Großstädte wie Berlin oder Hamburg ist es auch für "Normalverdiener" schwierig, für eine "erschwingliche Miete" eine Wohnung zu mieten. Gibt es demnächst eine Mietobergrenze oder Stadtviertelquoten?

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jupp78 23.07.2014, 08:37
22.

Der Artikel hat erstens ein falsches Anspruchsdenken und zweitens sucht er natürlich die Extreme heraus.
Zum Anspruchsdenken: Nein, es liegt in der Natur der Sache, dass nicht jeder im angesagten Innenstadtviertel wohnen kann. Da das nicht möglich ist, regelt das der Markt über den Preis.
Ansonsten reden wir bei Hamburg, München und Frankfurt natürlich über Deutschlands Extreme. Warum sind nicht Rostock oder Leipzig dabei? Natürlich, weil das keine Schlagzeile gibt. Wobei man mit diesem Vergleich durchaus eine draus machen könnte, nämlich in die Richtung, zu hinterfragen ob ein einheitlicher Mindestlohn in diesem Land der Situation tatsächlich gerecht wird?

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C.Färber 23.07.2014, 08:38
23.

An den Stadtrand? - Nein die armen. Das grenzt ja schon an eine Menschenrechtsverletzung, am Stadtrand zu wohnen. Man sollte dringend Hilfpakete schnüren, wer will denn schon am Stadtrand leben?

Man könnte auch schreiben: "Trotz steigender Mieten können selbst Arme noch in der Stadt wohnen".

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lucas 23.07.2014, 08:42
24.

Mindestlohn an den Stadtrand und Rentner unter die Brücke..Hamburg hat viele davon

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pom_muc 23.07.2014, 08:42
25.

"Vom Mindestlohn soll man leben können. Egal wo."

Wieder mal typische SPON-Propaganda. Natürlich könnte man recherchieren. Zum Beispiel in den Schuldnerberatungsstellen in München nach Bestandsmieten fragen. Diese liegen dort vor und könnten anonyme Durchschnittswerte liefern.

Man könnte vielleicht auch mal NACHDENKEN.

Weder Genossenschaftswohnungen noch die subventionierten Sozialwohnungen erscheinen bei ImmoScout.

Vielleicht sollte man auch mal fragen ob 40qm für den alleinstehenden Mindestlöhner nicht etwas hoch angesetzt ist. 45qm war 2013 der Durchschnitt.

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hikari36 23.07.2014, 08:44
26.

Zitat: "Ein Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde soll vor allem eines bewirken: Wer gemäß dieser Lohnuntergrenze bezahlt wird, soll von seinem Gehalt leben können. Er soll davon eine Wohnung zahlen können, Lebensmittel, Versicherungen, Freizeitausgaben und vielleicht auch einen Urlaub. "

Zwanghaft in das Volk gepumptes Geld wird von der freien Wirtschaft abgeschöpft. Alles obenstehende wird teurer werden. Am Ende kommt man mit 8,50 genau so weit wie vorher mit 6,50. Die Taxifahrer machen es vor. Schon jetzt laufen die ersten Verhandlungen zur Anhebung der Preise. Taxifahren wird teurer, wegen des Mindestlohns. Ein Mindestlohnempfänger wird sich also auch in Zukunft keine Fahrt leisten können und für die die jetzt schon mehr verdienen, wird es einfach nur teurer. Dieses wird sich in allen Bereichen durchsetzen und eben auch bei der Miete.
Davor wurde vorher ausreichend gewarnt und von den illusionistischen Mindestlohnverfechtern ignoriert.

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Giotti 23.07.2014, 08:44
27.

Ich wohne in München und bin nun wirklich nicht geringverdiener. Trotzdem muss ich feststellen, dass ich froh sein kann vor so langer Zeit meine Wohnung gemietet zu haben. Heute gehen die Mieten in dieser wunderschönen Stadt leider in Richtung der Unbezahlbarkeit...

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patrick6 23.07.2014, 08:45
28.

Wo finde ich in dem Artikel etwas Neues? Dass Leute mit geringem Einkommen nicht gerade in Hamburg-Winterhude wohnen können, ist ja nun kalter Kaffee. Erschreckender finde ich, dass es auch Menschen mit höherem Einkommen zunehmend schwerer fällt, in den schöneren Stadtteilen zu wohnen - mir geht das z.B. so. Ich dachte vor ca. 2 Jahren: "Schau mal nach einer grösseren Wohnung für weniger Geld, weil die 60qm-Klitsche auf der Uhlenhorst völlig überteuert ist." Ich war entsetzt, als ich feststellte, dass ich mittlerweile vergleichsweise günstig wohnte...

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usuk 23.07.2014, 08:47
29.

Gibt es neuerdings ein Grundrecht auf Wohnraum in einer bestimmten beliebten Gegend, obwohl man sich diesen finanziell nicht leisten kann?!?

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