Forum: Wirtschaft
Mindestlohn - sinnvoll oder Aktionismus?

Ein Gericht hat den Mindestlohn im Briefsektor für unrechtmäßig erklärt. Ist das Gesetz nur schlecht gemacht, aber sinnvoll - oder reiner Aktionismus, der jetzt ganz gestoppt gehört?

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Petra Raab 20.08.2009, 15:09
1940.

Zitat von Fred Heine
So ist das eben mit dem Wohlstand, man muss ihn sich täglich erkämpfen.
Zumindest in der Tierwelt.
Es wird jedoch Zeit, dass die Menschheit in eine
neue Ära hinübergleitet, vom Tier zum Menschen, in
der das Kämpfen nicht mehr zum Lebensnotwendigen
dazugehört.
Mit ein bisschen Geist und Esprit, wäre dies mit
Sicherheit zu bewerkstelligen, zum Beispiel durch
ein Grundeinkommen.

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Rainer Eichberg 20.08.2009, 15:10
1941.

Zitat von Petra Raab
Doch, durch Hortung der Ressourcen der Allgemeinheit.
Sie haben schon ein etwas merkwürdiges Bild von der Realität auf dieser Welt.

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Rainer Eichberg 20.08.2009, 15:13
1942.

Zitat von raess2007
Selten so gelacht. Bei ihnen ist auch alles über Stammtischniveau Perlen vor die Säue.
Sie bezweifeln also, daß Jobs zunächstmal intern angeboten werden, und wenn sich dann nichts findet, sucht man extern? Das bezweifeln Sie ernsthaft? Es ist überall so - wer "Vitamin B" hat, der kommt auch dahin, wo er hin will.

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stirnrunzler 20.08.2009, 15:14
1943.

Zitat von Gast100100
Laut heutigem Stern sind H4-Empfänger die gesellschaftliche Gruppe, die sich am wenigsten Zeit für ihre Kinder nehmen.
Den Stern lese ich seit 2 Jahren nicht mehr, da sich die Artikel während der letzten Jahre auf viele BILDer, Lifestyle-Nonsens, Weinproben sowie tendenziellen Nullinformationswert der auch noch schlecht recherchierten Beiträge beschränkten.

Aber gut, wer Hitler-Tagebücher "entdeckt", der wird sich auch sonst nicht grade außerordentlichen Scharfsinnes verdächtig machen.

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Rainer Eichberg 20.08.2009, 15:14
1944.

Zitat von richie
??? Mag das vieleicht daran liegen, dass ich einen sehr guten Job habe und gar nicht auf der Suche bin?
Wieso quaken Sie dann hier rum?

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uwp-berlin 20.08.2009, 15:14
1945. Sülzwurst

Zitat von Fred Heine
So ist das eben mit dem Wohlstand, man muss ihn sich täglich erkämpfen. Die Hungrigen von morgen sind die Kinder der Satten von heute.
... mit Ihrem Namensvetter haben Sie nicht viel gemein.

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Knippi2006 20.08.2009, 15:15
1946.

Zitat von richie
Natürlich tun sie das. Was glauben Sie, wer das Einkommen aus deren geerbten Vermögen erwirtschaftet? Der heilige Bimbam?
Solche Argumente kommen meist von jenen, die tatsächlich glauben, Geld arbeite.

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richie 20.08.2009, 15:16
1947.

Zitat von ecua
Es kommt ganz darauf an, wie weit man sein Aufgabengebiet fasst. Sie können sich vielleicht den Luxus leisten auf die richtige Stelle zu warten
Warten musste ich bisher noch nie.
Zitat von
aber für mich würde es bedeuten, das ich mich auf alles was Bio oder Chemie beinhaltet bewerben würde/müsste.
Selbst dann käme man bei weitem nicht auf die 300 Stellen für promovierte Biochemiker, ganz abgesehen davon, dass eine Bewerbung völlig ohne jeglichen Bezug zur eigenen Schwerpunktsetzung in meiner Branche ziemlich geringe Erfolgsaussichten hätte. Da müsste dann schon eher ein kompletter Branchenwechsel vollzogen werden, z.B. zum wissenschaftlichen Journalismus etc. Aber aktuell bin ich ja ganz gut aufgehoben. Mal sehen wie die Situation in 3-6 Jahren aussieht
Zitat von
Ich bin gelernter Verwaltungsfachangestellter, habe neun Jahre bei einer Versicherung im Innendienst gearbeitet, habe Projekte in Afrika und Süd-Amerika geleitet und habe ein sehr erfolgreiches Restaurant in Brasilien geführt und habe Erfahrungen als Landwirt durch meinen Vater gesammelt. Es gibt genügend Stellen auf die ich mich bewerben kann.
Da haben Sie natürlich recht, aber die 300 Bewerbungen nehme ich Ihnen dennoch nicht ab.

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raess2007 20.08.2009, 15:18
1948.

Zitat von ecua
Ich habe die Angewohnheit morgens um spätesten 6:00 Uhr aufzustehen. Dann habe ich mich an den Rechner gesetzt und vier Stellenbörsen durchgearbeitet. Wenn eine Arbeit auch nur einwenig in mein Profil passte, gab es eine Bewerbung. Gegen 7:00 Uhr hatte ich alle Stellenbörsen durch. Da ich mir an einem lustigen Wochenende 10 Bewerbungsvorlagen für verschiedene Tätigkeiten erstellt hatte, konnte ich durch Ausfüllen einer kleinen Maske die Bewerbungen.....
Bei all ihren Ausführungen würde es ungemein helfen zu wissen auf was für eine Stelle sie sich beworben haben. Und Bewerbungsmappen für 1 Euro das Stück machen bei 100 Bewerbungen auch schon 100 Euro. Ohne Porto. Und wenn sie alle ihre Bewerbungen mit dem Fahrrad weggebracht haben, dann haben sie sich wohl ausschließlich ortsnah beworben oder wollen sie uns nun weismachen, das sie von Hamburg nach Berlin geradelt sind...

Es ist doch schön für sie, dass sie so schnell eine Arbeit gefunden haben, aber einige ihrer im ersten Post gemachten Aussagen sind definitiv falsch.

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Rainer Eichberg 20.08.2009, 15:18
1949.

Zitat von richie
Natürlich tun sie das. Was glauben Sie, wer das Einkommen aus deren geerbten Vermögen erwirtschaftet? Der heilige Bimbam?
Wer sagt denn, daß die Erben das Geld irgendwo anlegen? Sehr viele Erben werden sich lieber etwas gönnen, ein neues Auto kaufen, das elterliche Haus übernehmen oder sonstige Dinge damit tun.

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