Forum: Wirtschaft
Ministerkandidaten: Trump holt die Wall Street ins Weiße Haus
DPA

Im Wahlkampf schimpfte Donald Trump auf die Eliten und versprach, den Lobby-Sumpf auszutrocknen. Für die Finanzposten im Kabinett wird er nun aber wohl doch auf Wall-Street-Veteranen zurückgreifen.

Seite 3 von 12
laufwumf 21.11.2016, 20:32
20.

Ja, das ist die Wahrheit, die bitter zu schlucken ist: Das im Wahlkampf gegebene Versprechen (z.B. jetzt mal endlich aufzuräumen in der Mischpoke der Ausbeuter und ungerechten Vorteilsnehmer) wird eiskalt gebrochen. Machtbeladene, lukrative Posten werden bedenkenlos an verdiente Parteigänger der eigenen Gesinnung vergeben; sogar um den Preis, dass Millionen Menschen sich gründlich verarscht fühlen. Ich jedenfalls fühle mich erinnert an den Totengräber der Sozialdemokratie in Deutschland, Gerhard Schröder. Und was kommt jetzt?

Beitrag melden
elizar 21.11.2016, 20:37
21.

Zitat von Kurbelradio
"Auch wenn viele Banken während des Präsidentschaftswahlkampfs mehr oder weniger entschlossen Hillary Clinton unterstützten, schöpfen sie jetzt offenbar Hoffnung. Die Wall Street erwartet von einem Präsidenten Trump weniger lästige Regeln und Gesetze. Die Aktienkurse reagierten so positiv auf den Wahlausgang wie auf keinen anderen Sieger in den vergangenen 100 Jahren." da will man sich spontan übergeben. Was werden die, die ihn gewählt haben, denn dann tun, wenn sie feststellen, dass er genauso zum Establishment gehört, wie die anderen auch?
Was denn schon? Die werden bei breitbart lesen, wie unglaublich toll das für den Mittelständler ist und den Blödsinn auch noch glauben.
Ach und wenn das nicht mehr zieht, werden sie es bestimmt den illegalen Einwanderern in die Schuhe schieben.
Wäre ja auch zu anstrengend, wenn man sich dann mal auf Faktensuche begeben würde. Wozu gibt´s denn Gefühle? Die haben doch schon immer Recht gehabt !!!

Beitrag melden
nofreemen 21.11.2016, 20:38
22. Kommaregeln auf die Bankart

Banker gehen dahin wo Geld zu machen ist, dauf welcher Seite auch immer. Die Branche ist seit jeher nicht vertikal sondern horizontal ausgerichtet. Man ist flexibel und immer offen für neues. Ob die von Goldman Sachs oder sonst einer Bank kommen ist zwar interessant aber letztlich bleibt es beim Bankster. Ein Hochschullehrer hat da nichts verloren.

Beitrag melden
andyc4s 21.11.2016, 20:38
23.

Wie versprochen: jetzt wird der darbenden Mittelklasse andlich und ordentlich unter die Arme gegriffen !
Wir freuen uns drauf.

Beitrag melden
adieu2000 21.11.2016, 20:40
24. Die Ablehnung sitzt tief

und da wird redaktionell keine Gelegenheit ausgelassen Trump in einem schlechten Licht erscheinen zu lassen, in dem er wütend mit offenem Mund im Aufmacher gezeigt wird.
Da fragt man sich,
ist das eine Nachricht
oder eine Suggestion?

Worum geht es denn im Kern,
die Nachricht,
Aufklärung,
Bekehrung?
Was spricht dagegen sich mit seinen Zielen und Inhalten auseinander zu setzen, anstatt an Verschwörungstheorien zu schmieden?
Ich mag Trump nicht,
aber ich mag auch keinen derartig
oberflächlichen Journalismus,
man kann Trump nicht klein reden oder als rechten Populisten abtun,
dann würde man die uns bevor stehenden Herausforderungen ignorieren.

Beitrag melden
Baal 21.11.2016, 20:43
25. Der Beste

Zitat von Bueckstueck
Trump trocknet den Sumpf aus und findet am Grund sein Kabinett!
seit Wochen.
Ohne Ausnahme Typen denen Alles am Wohl der verarmten Bevölkerung liegt.
Schon immer würde ich vermuten.
Wer hätte das gedacht.

Beitrag melden
de_populist 21.11.2016, 20:49
26. Muss nicht viel heißen

Trump muss 4000 Stellen neu besetzen, da kann er nicht nur auf Leute vertrauen die sich durch Loyalität auszeichnen. Soros ist wütend, dass einer seiner Ex-Mitarbeiter für Trump arbeiten will.

Nicht zu vergessen: Bannon sein Chefstratege ist sehr anti-Wall Str/Bankers, ein Gesetzesentwurf zur Zerschlagung der Großen Banken wurde Teil der republikanischen Plattform.

Beitrag melden
Baal 21.11.2016, 20:52
27. Trump holt die Wall Street ins Weiße Haus

Oder die Wall Street holt Trump ins Weiße Haus.
Für die die sich was von ihm erhoffen ist dies sch....egal.
Das irrationale Zeitalter hat begonnen.

Beitrag melden
markus.v 21.11.2016, 20:55
28. Wichtig ist doch,

was hinten rauskommt. Also die Politik die tatsächlich umgesetzt wird.
Sanierer, Praktiker werden gebraucht,die was vom Geschäft verstehen, keine reinen Theoretiker.

Beitrag melden
larsmach 21.11.2016, 20:58
29. Keine Köpfe aus der echten Industrie? Wieder einmal Finanz-

Immerhin wissen Vertreter der Finanz-"industrie", wie man ohne Produktivität und Wertschöpfung spekulative Gewinne erzielt. Das ist gut für Menschen, die das auch gerne betreiben wollen - man kann Milliarden gewinnen ohne auch nur eine Maschine zu entwickleln, zu produzieren und zu verkaufen. Man muss dazu nie eine Fabrik von innen gesehen haben.

Ein großes Industrieland hat allerdings eine ganz hübsche Menge von Menschen, die lieber an Maschinen arbeiten - und davon sind viele von Arbeitslosigkeit bedroht oder schon betroffen.

Doch wie sagte ein Diskutant auf der Washington Post-Onlineausgabe es so schön: "Innovative Industrieprodukte könnnen wir dann ja importieren."

Beitrag melden
Seite 3 von 12
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!