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Minus 15 Prozent bei Erzeugung: Ökostrom-Rekord senkt CO2-Ausstoß deutlich
DPA

Der Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch ist 2019 so hoch wie nie - das macht sich beim CO2-Ausstoß in der Erzeugung bemerkbar. Zum drastischen Rückgang tragen aber noch weitere Faktoren bei.

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Manto 04.07.2019, 07:40
1. Gesamte Ökobilanz

Mich würde mal interessieren, wie die Ökobilanz insgesamt aussieht.
Um die Leistung von einem AKW (ca. 3500MW) aus reiner Windkraft zu erzeugen braucht man Pi mal Daumen 230 Windkraftwerke (ca. 6MW / Windrad).
Wie viel CO2 wird bei Herstellung und Bau der Kraftwerke verbraucht?
Wie viel Material wird verbraucht und wie wird es gewonnen?

Wäre mal interessant zu wissen.

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b-blog 04.07.2019, 07:40
2. Bei den Erwachsenen machten Fridays einfach zu Future

Die allermeisten Fridays for Futuristen waren noch garnicht gezeugt, da haben wir schon erneuerbare Energie gebaut. Noch viele weitere Jahre davor hatte die amtierende Politik Gesetze geschaffen, die den Boden für erneuerbare Energie dann ebnete, das EEG, die finanziellen Anreize für Investoren, die massive Förderung der Wind-, Solar- und Biogasindustrie. Allein in unserem Betrieb haben wir über 20 ha Fläche zu Photovolatik umfunktioniert, wir haben einen Biogasgenerator zur Produktion von Prozeßwärme eingebaut, das war damals Pionierarbeit, spart aber seither sehr viel fossile Energie. Wenn wir heute lesen, dass 50% der Verbrauchten Energie aus erneuerbaren Quellen kommen, dann haben Politik, begabte Ingenieure und mutige Unternehmer in den letzten gut 20 Jahren das Richtige getan. Wie Erwachsenen demonstrieren nicht, wir machen.

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dulcineadeltoboso 04.07.2019, 07:52
3.

So werden Kohlekraftwerke von allein obsolet. Ganz ohne Politiker, ganz ohne "Aktivisten". Einfach die erneuerbaren konsequent weiter ausbauen.

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penie 04.07.2019, 08:00
4. Die Frage ist doch, welche Steuern im Gegenzug gesenkt werden

Zugegeb nur ein Nebenaspekt. Aber offensichtlich denken Politiker nur darüber nach, wo sie qua Steuererhöhung eine Lenkungswirkung erzielen können. Trotz aller Beteuerungen kommt unter dem Strich immer eine höhere Bleastung raus. Also: Wo meine Damen und Herren Politiker werden im Gegenzug für eine CO2-Steuer die Steuern gesenkt? Anscheinend wissen die Herrschaften auch nicht, dass es z.B. für Heizöl bereits eine Energiesteuer gibt. Von der Mineralölsteuer auf Benzin und Diesel will ich gar nicht reden.

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zappomat 04.07.2019, 08:00
5. Überschrift

Die Union ist schon immer gegen alles gewesen und das exakt so lange, bis es der Kernwählee der CDU/CSU begriffen hat. Dann war man plötzlich dafür. Es stellt sich also nur die Frage, wieviele Kernwählee die Uniin noch hat und wie langsam der Schwarm denkt.

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otto_extremverbraucher 04.07.2019, 08:05
6. Ich bin pro CO2-Steuer

weil die Kosten eines Produkts oder einer Dienstleistung nicht nur durch Material-, Herstellungs- und Lohnkosten sondern auch durch Umweltkosten definiert werden müssen. Alles andere ist Augenwischerei! Schluss mit den unechten Preisen für die Dinge die wir benutzen, den Preis bezahlt die Welt sonst später!

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vfleischhauer 04.07.2019, 08:24
7. Zertifikate funktionieren

deshalb darf es auch keine neue, nur auf nationaler Ebene funktionierende Steuer geben. Es muss jede Anstrengungen unternommen werden um den Zertifikatehandel auch auf die anderen Gebiete auszudehnen. Nur so kommen wir vorwärts. Das wäre jetzt mal interessant zu sehen wie hoch der Anteil durch die Zertifikate am niedrigeren CO2 Ausstoß tatsächlich ist. Vielleicht gibt's da ne Überraschung.

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d3rb 04.07.2019, 08:29
8.

Zitat von Manto
Mich würde mal interessieren, wie die Ökobilanz insgesamt aussieht. Um die Leistung von einem AKW (ca. 3500MW) aus reiner Windkraft zu erzeugen braucht man Pi mal Daumen 230 Windkraftwerke (ca. 6MW / Windrad). Wie viel CO2 wird bei Herstellung und Bau der Kraftwerke verbraucht? Wie viel Material wird verbraucht und wie wird es gewonnen? Wäre mal interessant zu wissen.
Bitte erst die Grundlagen verstehen und dann nach Zahlen fordern.
Um eine Leistung von einem AKW in Windkraftwerke umzurechnen reicht nicht ein Pi mal Dauen.
1. die Nennleistung eines AKW kann unabhänig vom Ort und der Zeit abgerufen werden.
2. die Nennleistung einer Windkraftanlage wird nur bei Normbedigungen abgerufen... je nach Ort und nach Windaufkommen, kann die Leistung höher oder niedriger sein.
3. Um beides Umzurechnen zu können müsste man ein Energiemenge pro Jahr ausrechnen können (kWh/a) und eben annhemen dass man die Enegrie speichen könnte.

Die Zahlen zur Herstellung findet man in Massen im Internet.... je nach politischer Färbung oder eigener Rosaroten Brille.

Schön ist da beispielsweise:
https://www.energy-charts.de/power_de.htm
Da hat man ein paar mehr Fakten ohne irgend ne Färbung :-)

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observerlbg 04.07.2019, 08:29
9. Dann aber Konsequent!

Zitat von Manto
Mich würde mal interessieren, wie die Ökobilanz insgesamt aussieht. Um die Leistung von einem AKW (ca. 3500MW) aus reiner Windkraft zu erzeugen braucht man Pi mal Daumen 230 Windkraftwerke (ca. 6MW / Windrad). Wie viel CO2 wird bei Herstellung und Bau der Kraftwerke verbraucht? Wie viel Material wird verbraucht und wie wird es gewonnen? Wäre mal interessant zu wissen.
Wieviel CO2 wird gebraucht, um ein Kernkraftwerk zu errichten (viiiel Beton!)? Wieviel CO2 wird erzeugt, um Uranpallets zu den Wiederaufbreitungsanlagen sicher hin und her zu transportieren? Wieviel Energie wird verbraucht, um ein Kernkraft zurück zu bauen? Welcher Aufwand muss betrieben werden, um die radioaktiven Komponenten sicher zu "beerdigen"? Was kostet das alles uns Bürgern? Und wenn so richtig konsequent: wann fangen wir an richtig Energie zu sparen?

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