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Minus 15 Prozent bei Erzeugung: Ökostrom-Rekord senkt CO2-Ausstoß deutlich
DPA

Der Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch ist 2019 so hoch wie nie - das macht sich beim CO2-Ausstoß in der Erzeugung bemerkbar. Zum drastischen Rückgang tragen aber noch weitere Faktoren bei.

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gangnamstyle 05.07.2019, 14:06
370. Beispiele aus Schweiz, Schweden und Großbritanien

Die Beispiele aus Schweiz, Schweden und Gorßbritanien, wo schon länger CO2-Steuer gibt, zeigen, dass CO2-Steuer zwar eine Wirkung zeigt, aber diese Wirkung nicht so groß ist, wie erhofft. Das liegt daran, dass die CO2-Steuer in den genannten Staaten nur halbherzig oder mit vielen Ausnahmen eingeführt wurde.
Für uns bedeutet das, dass man für alle Sektoren und ohne Ausnahmen durchsetzen müsste, was aber wegen starken Lobbygruppen kaum möglich sein wird. Ich schätze leider, dass wir noch einige sehr heiße Dürresommer und Flutkatastrophen hinter uns bringen müssen, damit die Gesellschaft endlich aufwacht.

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hru 05.07.2019, 14:08
371.

Zitat von einerkeiner
Danke. Wo haben Sie denn den Diesel mit 780PS her, ist das ein 40-Tonner Lastwagen oder was? Mein Diesel verbraucht jedenfalls 5,8 Liter im realen Betrieb (gemittelt über die letzten 6 Jahre). Bitte nochmal die Rechnung dahingehend korrigieren, und ausrechnen bei wie viel Kilometern Gleichstand ist. ;)
780 PS hat er zwar vermutlich nicht aber einen 7er BMW fahren Sie auch nicht mit 5,8l. Und der dürfte etwa einem Tesla entsprechen.

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thomas_linz 05.07.2019, 14:08
372. Tja

Zitat von Flari
Vor 7 bzw. 8 Jahren lag die EE-Nettostromerzeugung in DE bei 25,9% bzw. 23,3% des Nettostromverbrauchs, in NO erheblich über 95%. Da haben Sie wirklich einen komischen Gesprächspartner gehabt.
da koennen Sie mal sehen.

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thomas_linz 05.07.2019, 14:10
373. Zum Beispiel

Zitat von wjb27
Wo sind die Netze?
in Australien, Samoa, USA. Regional, aber ueberaus erfolgreich.

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Byrne 05.07.2019, 14:11
374. Nun mal Butter bei die Fische!

Zitat von syracusa
Was soll denn dagegen sprechen? Nichts von dem, was Sie hier auflisten, spricht auch nur ansatzweise gegen eine Beheizung mit Wärmepumpe. Könnte es vielleicht doch sein, dass Sie erheblich weniger Ahnung haben, als Sie uns hier vorgaukeln wollen?
Habe ich schon mehrmals geschrieben: in verdichteten städtischen Altbaubeständen Wärmepumpen mit entsprechenden neuen Heizungen einzubauen ist wirtschaftlich eine Katastrophe für die Bewohner. Können Sie mal Beispiele aufzeigen, wo sowas im größeren Stil schon geschehen ist? Bitte nicht irgendein "Leuchtturmprojekt benennen!

Könnte es sein, dass Sie darauf vertrauen darauf, dass niemand die Diskussionsfäden rückverfolgt?

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hru 05.07.2019, 14:19
375.

Zitat von wjb27
haben recht. Die Versorger haben die falschen Ingenieure in den Lastverteilungen sitzen. Es müßten dort die Intelligenz ihrer Sorte sitzen. denn Sie wissen exakt genau wann und wieviel Erneuerbare Energie am nächsten Tag zur Verfügung steht.
Diese Diskussion geht in die falsche Richtung. Es gab bisher nur wenig bis keinen Zeitpunkt, wo der Verbrauch niedriger war als die EE. Allerding ist schon vorher jede Menge Strom über weil man weder AKW noch Braunkohle auf 0 runterfahren kann. 8-9 GW erzeugen die in jedem Fall.
Es gibt schon auch noch weitere Zeitpunkte wo EE übrig wären. Ich fahre an ein paar Windrädern vorbei, die Sonntag mittag regelmäßig stehen.

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knuty 05.07.2019, 14:27
376.

Zitat von Byrne
Habe ich schon mehrmals geschrieben: in verdichteten städtischen Altbaubeständen Wärmepumpen mit entsprechenden neuen Heizungen einzubauen ist wirtschaftlich eine Katastrophe für die Bewohner. Können Sie mal Beispiele aufzeigen, wo sowas im größeren Stil schon geschehen ist? Bitte nicht irgendein "Leuchtturmprojekt benennen! Könnte es sein, dass Sie darauf vertrauen darauf, dass niemand die Diskussionsfäden rückverfolgt?
Die Wärmepumpen sind nicht das Problem, die können ihre Wärme auch über Nahwärmeleitungen in die Gebäude bringen.
Einen Umbau zu Flächenheizungen in Bestandsgebäuden ist da viel aufwändiger. Der kann aber wiederum bei sowieso fälligen Renovierungen problemlos erfolgen. Und um da keine Gelegenheit zu verpassen, sollte es jetzt schon entsprechende Programme für Wärmepumpenheizungen geben.

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hru 05.07.2019, 14:36
377.

Zitat von bammy
Der Strommix ist theoretisch und hat Nichts mit dem Alltag im Lastverteiler zu tun. Schauen Sie sich die Volllaststunden an. Die bringt Kohle nun mal das dreifache von Wind und das sechsfache wie Photovoltaik. Diese Prozente sind uninteressant und nur dafür den Ahnungslosen eine schöne Geschichte zu erzählen. Entscheidend ist nun mal die Verfügbarkeit und die Planbarkeit in Kwh. Wenn an Sonn- oder Feiertagen der Komet brennt und gleichzeitig Wind weht, sind theoretisch irrsinnige Leistungen erzeugt worden, ohne das die Jemand brauchte. Und die zählen dann in das Jahressaldo dieses Strommixes.
Tun sie nicht weil sie dann ja nicht verbraucht werden können und jede Menge Windräder abgeschaltet werden.

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thomas_linz 05.07.2019, 14:43
378. Byrne

Zitat von Byrne
Habe ich schon mehrmals geschrieben: in verdichteten städtischen Altbaubeständen Wärmepumpen mit entsprechenden neuen Heizungen einzubauen ist wirtschaftlich eine Katastrophe für die Bewohner. Können Sie mal Beispiele aufzeigen, wo sowas im größeren Stil schon geschehen ist? Bitte nicht irgendein "Leuchtturmprojekt benennen! Könnte es sein, dass Sie darauf vertrauen darauf, dass niemand die Diskussionsfäden rückverfolgt?
ich muss mal was zur Waermepumpe loswerden. Wir haben in Europa ein großes, gut isoliertes Haus mit Waermepumpe. Ich kann jedem nur empfehlen, ob Neu oder Altbau, sich so eine Anlage vom Fachmann durchrechnen zu lassen. Die Energiekosten sind ein Witz. Es wird sich nicht immer lohnen, aber oefter als man denkt. Inwieweit man sowas innerstädtisch hinbekommt, gut, da muss ich passen.

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Ökofred 05.07.2019, 14:45
379. Bitte ausführen. ..

Zitat von bammy
Der Strommix ist theoretisch und hat Nichts mit dem Alltag im Lastverteiler zu tun. Schauen Sie sich die Volllaststunden an. Die bringt Kohle nun mal das dreifache von Wind und das sechsfache wie Photovoltaik. Diese Prozente sind uninteressant und nur dafür den Ahnungslosen eine schöne Geschichte zu erzählen. Entscheidend ist nun mal die Verfügbarkeit und die Planbarkeit in Kwh. Wenn an Sonn- oder Feiertagen der Komet brennt und gleichzeitig Wind weht, sind theoretisch irrsinnige Leistungen erzeugt worden, ohne das die Jemand brauchte. Und die zählen dann in das Jahressaldo dieses Strommixes.
Können Sie das bitte nochmal genau ausführen? Es gibt also eine klare Trennung zwischen dem guten, planbaren Strom und dem, ich sag mal anderem Strom, der aufgrund völlig unvorhersehbarer witterungsverhältnisse über uns einbricht. Der taucht auch nur in den prozenten auf, leistet aber keine echte Arbeit im System. Das ist nur für dummdödel wie mich.
Warum beschäftige ich mich seit 30 Jahren damit, wo Sie mir in wenigen Worten die ganze Sinnlosigkeit klarmachen?
Mehr davon bitte.

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