Forum: Wirtschaft
Missstände beim Staatskonzern: Ramsauers Chaos-Bahn
Getty Images

Seit dem Chaos in Mainz ist Bahn-Chef Rüdiger Grube der Buhmann der Nation; Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer dagegen ist fein raus. Doch ist er tatsächlich so unschuldig? Viele Beispiele zeigen: Der politische Einfluss ist weit größer ist, als die Regierung glauben machen will.

Seite 6 von 13
lövgren 15.08.2013, 22:19
50.

Zitat von WernerS
Der allergrößte Fehler sind die Ansichten der Grünen, in Deutschland könne der Versuch unternommen werden, steigende Wirtschaftsleistung ohne Ausbau der Infrastruktur zuerreichen. Soll irgendwie mit Mülltrennen, Radfahren und Komposthaufen gehen.
Häää? Was ist los? Können Sie das in deutsch wiederholen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
clubzwei 15.08.2013, 22:20
51. Es ist nicht

Ramsauers Chaos Bahn, sondern grobes Chaos Bahn! Herr Kröger, Sie als Autor dieses Hetzartikels Wollen ausschließlich und vorsätzlich der CDU/CSU Koalition schaden! Ihre offensichtliche Wahlkampfhilfe ist nicht zu übersehen! Sie sollten sich schämen! Und ich bin sicher kein Anhänger der CSU, oder der CDU! Hoffentlich werden solche Überschriften von Spiegel-Verantwortlichen noch diskutiert!!!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hansi195 15.08.2013, 22:23
52. Angriff ist beste Verteidigung

Bahn-Personalvorstand Weber nennt die Mainzer Ereignisse ein "Debakel", das nicht hätte passieren dürfen. Und er stellt sich an die Spitze bei der Suche nach Lösungen für den Personalmangel im ganzen Konzern. Hallo Herr Weber, wer ist denn verantwortlich für das Personal, für die richtigen Qualifizierungen. Sie, Herr Weber oder wofür bekommen Sie Ihr Geld. Nach dem Motto "Angriff ist die beste Verteidigung" stellt sich Weber an die Spitze des Problems, das er mit verursacht hat und ruft lautet: Haltet den Dieb...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Guru 15.08.2013, 22:35
53. Nicht nur bei dem Volk!

Zitat von spon-facebook-1261351808
ramsauer, merkel und co ducken sich bei allen Angelegenheiten... und dafür werden sie wiedergewählt... wäre ich politiker, würde ich auch niemals klare kante zeigen, bei dem volk...
Jeder zeigt mit dem Finger auf einen anderen als Schuldigen bzw. Mitschuldigen. Wäre nicht Wahlkampf könnte man sich die Sache auch einfacher machen. Ich plädiere dafür, weil ich ein ganz großer “Politikerfan“ bin, egal welcher Partei, erklärt die Eisenbahnergewerkschaft EVG oder jeden einzelnen Fahrdienstleiter zu den Schuldigen. Mal Ernsthaft wer braucht so eine Arbeitnehmervertretung die über Jahre dabei zuschaut das nicht genügend Nachwuchs ausgebildet wird und das Durchschnittsalter der aktiven Fahrtdienstleiter so im Durchschnitt auf 55 Jahre steigen konnte. Ja, wer zahlt für so einen Schnarchverein, der seine Vertretervollmacht und sein “Sorgerecht“ für seine Mitglieder offensichtlich an der Garderobe der Vorstandssekretärin abgibt und gegenüber dem Vorstand alle personellen Dummheiten stets abnickt, noch seinen Mitgliedsbeitrag. Wer nimmt den stetig weiter steigenden Stress und Arbeitsbelastung stoisch und ohne Protest hin. Erhebt sich hier doch die Frage, sind die Lokführer, die haben eine knallharte Interessenvertretung, die Lokführergewerkschaft GDL, intelligenter und durchsetzungsfähiger als Fahrdienstleiter?! Es soll ca. 12.000 von ihnen bei der Bahn geben, fast drei mal so viele Lokführer gibt es, beide für sich genommen könnten den kompletten Bahnbetrieb lahm legen, die Fahrdienstleiter allerdings viel effektiver. Wenn man dann noch hört, dass diese “Zuglotsen“ nicht besonders gut bezahlt werden, kommt man ins Grübeln. Diese derzeitigen Bedingungen schrecken potentielle Bewerber ab, so kann es mit Sicherheit nicht besser werden.

Beruf Fahrdienstleiter: Fluglotsen auf Schienen | ZEIT ONLINE

Beitrag melden Antworten / Zitieren
paula-eva 15.08.2013, 22:36
54. Die Bahn investiert

aber nur ins Auslandsgeschäft
http://www.nachdenkseiten.de/?p=18280
Während sie bei uns alles verrotten lässt, investiert sie im Ausland um so heftiger - mit den Geldern, die sie von den Bahnreisenden hier erhält
"Die Deutsche Bahn AG gehört, was kaum jemand weiß, zu den investitionsfreudigsten Unternehmen des Landes. In Saudi-Arabien beteiligt man sich beispielsweise am Bau einer Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Mekka und Medina. Hierzulande schließt man derweil Bahnhöfe in der Region. "
Das ist der Skandal und die Politik als einziger Aktionär mischt da feste mit.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jasager25 15.08.2013, 22:38
55. kollektive Verantwortungslosigkeit...

Diese Handlungsweisen sind kollektive Verantwortungslosigkeit ! Hatten wir schon mal, Geschichte wiederholt sich...Was fuer eine Vorbildfunktion fuer die deutsche Bevoelkerung !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mit66jahren 15.08.2013, 22:43
56. Begeisterung nur für akkubetriebene Autos

Die Elektromobilität soll in Deutschland wachsen. Aber nur, wenn Motoren über Akkus angetrieben werden. Kanzlerin Merkel möchte bis 2020 eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen sehen und Ramsauer fordert "Begeisterung" für diese Fahrzeuge. Die Nationale Plattform Elektromobilität möchte öffentliche Beschaffungsprogramme und Sonderabschreibungen für batteriebetriebene Autos. Geld für die 'Schwäbsche Eisebahna' soll offensichtlich nur für die Tunnel des neuen Stuttgarter Bahnhofs aufgewendet werden. Elektromobilität auf Schienen funktioniert im Gegensatz zu elektrisch betriebenen Autos vorzüglich. Allerdings nur mit ausreichend Personal. Die Begeisterung für elektrisch betriebene Züge darf nicht zum Erliegen kommen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bildreflektor 15.08.2013, 22:58
57. Untragbar

Flughafen Berlin Brandenburg International, Mietrechtsreform, marode Infrastruktur und jetzt noch das Bahn Dilemma. Interessant das immer die anderen Schuld sind.Da gönne ich mir doch lieber nen Schummle Doc, als so eine Lobbymarionette. Die Handlungsfreiheit voll auskosten und Pflichten abwälzen, ein Politiker ohne Moral. Ich hoffe, er ist ab der nächsten Legislatur weg.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Langkieler 15.08.2013, 23:08
58. Das Grundproblem ist die Eisenbahn selbst

Es ist Zeit, die Eisenbahn insgesamt als Verkehrsmittel in Frage zu stellen. Eine Erfindung aus dem 18. Jahrhundert, damals und lange Zeit sicher nützlich und den Bedürfnissen angemessen, hat nun aber ausgedient. Eine kontrollierte Abwicklung und der Aufbau eines modernen, vernetzten, bedarfsgerechten, wachstumsfähigen Verkehrssystems (z.B. ein rechnergeführter Straßenverkehr mit anforderungsgerechter Angebotsfächerung) sind dringend notwendig. Ideen, Methoden und Konzepte gibt es mehr als genug.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
h.hass 15.08.2013, 23:09
59.

Übrigens trägt Frau Merkel auch am Bahn-Desaster nicht die geringste Schuld und ist mehr als überrascht davon (und ehrlich empört darüber), dass plötzlich kein vernünftiger Zugverkehr mehr möglich ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 6 von 13