Forum: Wirtschaft
Mitten im Handelsstreit: VW steckt 340 Millionen Dollar in US-Werk
DPA

Donald Trump droht europäischen Autoherstellern mit Strafzöllen - genau in dieser Situation verkündet Volkswagen eine umfangreiche Investition in Tennessee.

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marcaurel1957 19.03.2018, 23:34
10.

Zitat von herumnöler
... wie sich Donald Trumps Politik langsam auszuzahlen beginnt: Alle kommen sie gelaufen und schaffen Arbeitsplätze!
Glauben Sie das wirklich?

Solche Investitionen sind nun wirklich nichts besonderes....jeder Anlauf eines neuen Modell kostet soviel oder mehr

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wallabyxxxx 19.03.2018, 23:44
11. Peanuts

270 Mio. Euro sind im Automobilbau Peanuts. Die Investition war wahrscheinlich im Zuge des Aufbau des Werkes sowieso geplant und hat nichts mit der politischen Lage zu tun

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birdie 20.03.2018, 00:08
12. So erkauft man sich ...

quasi mühelos Zollbefreiungen. Und am Ende gibt es dafür noch höhere Boni für die Vorstände. Denn sie haben ein Problem elegant gelöst.

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tiggowich 20.03.2018, 00:09
13. Nochmal.

Für all die Dummen und Unaufgeklärten hier in Europa und Deutschland: Die USA erheben auf Autos aus der EU lediglich eine Einfuhrumsatzsteuer von 2,5%, die EU stattdessen bei US-Autos einen Satz von 10%. Immer wird davon geredet, Trump sei ein Feind des globalen Freihandels. Das ist absoluter Unsinn und reine Propaganda der europaweiten Medien und Industrien zum reinen Selbstzweck. Die EU ist diejenige Institution welche hohe Steuern bzw. Zölle aus Drittländern, insbesondere bei Autos und Agrarprodukten erhebt um die Preise für die dummen Verbraucher in Europa künstlich hochzuhalten und vor US Produkten zu schützen. Dass die USA dieses Ungleichgewicht nicht länger hinnehmen ist kein Beweis dafür, dass Trump den Freihandel einschränkt und auf Protektionismus setzt, er gleicht die Steuer- bzw. Zollsätze lediglich an EU Verhältnisse an, zurecht!

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J.Corey 20.03.2018, 00:24
14.

Stiefellecker - ich verstehe wirklich nicht warum sich Altmaier & Co. immer wieder nach Lust und Laune vorführen lassen. Wäre es wirklich so schwer auch mal selbstbewusst und mit Rückgrat aufzutreten?
Und das die Politik jetzt ausgerechnet mit VW - "Wir begehen Betrug in Serie" den Schulterschluss übt um dem Trump die Füße zu küssen, das ist ebenso erbärmlich wie erklärend.

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fixik 20.03.2018, 01:40
15.

Deutschland wird in diesem Artikel als Exporteuropameister bezeichnet. Endlich nicht mehr Exportweltmeister. Bis auf Wenige Ausnahmen war Deutschland auch nie Exportweltmeister. Auch in letzten Jahren nicht. Kaum hatte man aber mal diesen Titel errungen, hat man in deutschen Medien Deutschland immer als Exportweltmeister bezeichnet. Das war für kurze Zeit richtig. Deutschland ist diesen Titel aber längst wieder los, das Label Exportweltmeister hat man lange, lange weiter verwendet. Obwohl ja nicht richtig war.
Zur Zeit ist Deutschland stabil auf dem Dritten Platz. Das ist immer noch guter Wert, aber eben kein Exportweltmeister.

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ernstmoritzarndt 20.03.2018, 01:59
16. Antizyklische ....

.... Verhaltensweisen hat schon Prof. Karl Schiller, damals zusammen mit Franz Josef Strauss, anempfohlen, wobei ihm der Erfolg Recht gegeben hat. VW verhält sich also unter wirtschaftswissenschaftlichen Aspekten genau richtig.

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stadtmusikant123 20.03.2018, 02:38
17. xxx

Zitat von henne.k
Das war ja wohl von langer Hand geplant. Solche Entscheidungen trifft man doch nicht von gestern auf heute?! Nur, weil der Pavian alias US-amerikanischer Präsident mal wieder verrückt spielt, werden doch nicht ad hoc alle in den Vormonaten geplanten und vorbereiteten Strategien eines Wirtschaftsunternehmens überhauf geworfen. Wer das glaubt, ist ziemlich grün hinter den Ohren. Zudem ist der Absatzmarkt der USA für VW ein äußerst wichtiger. Den umkämpft man solange wie es geht.
Die Pläne der Steuerreform waren lange hinlänglich bekannt.

Von daher ist es keine Überraschung. Der Handelsstreit forciert das Ganze nur noch ein bisschen.

Noch ein paar Wochen und die Kommentare über Trump werden sich schlagartig ändern.

Die Steuerreform war auf jeden Fall der Grundstein für seine Wiederwahl.

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holjanger 20.03.2018, 03:29
18. Etwas Kontext wünschenswert

Der Atlas, oder intern BSUV, wird nur in USA und China hergestellt. Insofern gibt es für VW gar keine andere Möglichkeit, als eine Variante ebenfalls dort herzustellen. Alles andere wäre mit unverhältnismäßigen Mehrkosten verbunden. Diesen Kontext vermisst man im Artikel, der als Tag auch noch Trump enthält... Wenn VW das nun als Zugeständnis an die Trump Admin hinstellt, dann ist das clever, oder anbiedernd, aber hat mit der Realität nichts zu tun.

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querdenker1964 20.03.2018, 04:59
19. In den USA -

wird das Primat der Politik wieder entdeckt - Konservative Wirtschaftspolitik gewinnt gegenüber der Kungelmelange aus links liberalem Ostküstenestablishment und Big Money an Boden zurück - hoffentlich bald auch in Deutschland :) Doch ein Donald Trump wäre hier in Merkelland schon abgeschossen, bevor er sein erstes Interview gegeben hätte.......

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