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Mobileye, Nvidia und Co.: Diese Start-ups erfinden die Zukunft des Autos

Die Autoindustrie steckt in der Klemme: Das Zeitalter des Verbrenners geht schneller zu Ende als gedacht - und die die Alternativen kommen eher von Start-ups. Wie können Daimler, BMW und Co. überleben?

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hausfeen 15.02.2018, 10:02
1. Sie überleben dank Marktmacht, Markenwert und ihrem Kapital.

Auf letzteres spekulieren doch die Startups, die hoffen gewinnbringend aufgekauft zu werden.

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philemajo 15.02.2018, 10:07
2. Nvidia ein Start-up?

Ein Unternehmen, dass es seit vielen Jahren gibt und dessen Marktkapitalisierung fast so hoch ist, wie die von BMW und Daimler zusammen genommen, als Start-up zu bezeichnen, halte ich für recht gewagt...

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##1984## 15.02.2018, 10:12
3. Start-up

Gilt ein 25 Jahre altes und etabliertes Unternehmen wie Nvidia in der deutschen Autoindustrie noch als Start-up?

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EinzHeinz 15.02.2018, 10:12
4. Totgesagte leben länger...

Bis die Elektromobilität flächendeckend, bezahlbar und effizient ist werden noch viele Verbrenner nachgefragt werden. In urbanen Metropolen und Metropolregionen kann das sicher schneller gehen aber in der Fläche sehe ich da doch Schwierigkeiten. Oder der Staat kümmert sich um ein eigenes Stromtankstellennetz das nicht gewinnorientiert ist um auch das letzte Dorf in der Provinz zu versorgen. Aber zu was der Staat in der Lage ist oder auch nicht, sieht man ja am Breitbandausbau.

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ptb29 15.02.2018, 10:13
5. SPON hat die Deutungshoheit zur Zukunft des Automobils

Soso, wer glaubt, das E-Auto ist die Zukunft lehnt sich weit aus dem Fenster. Ersetzen Sie einmal alle Verbrenner in Deutschland durch E-Autos! Die Zukunft sollte eher bei ganz anderen Verkehrskonzepten liegen, bei denen der Individualverkehr abnimmt.

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Oberleerer 15.02.2018, 10:17
6.

So wichtig selbstfahrende Autos mal sein werden, es bleibt in Ausstattungsmerkmal. Offenbar entwickelt und produziert von 2-3 Zulieferern.

Es hat also nichts mit "Daimler, BMW und Co " zu tun. Diese Firmen koordinieren fast nur noch. Dazu müssen sie den Markt lesen und alle Komponenten rechtzeitig in ein neues Modell einplanen. Von Autopilot bis Zuheizer wird ja alles eingekauft.

Beim teuren Antrieb versucht man noch Teile selber zu wuppen. Allerdings: ich habe nach einem BMW-Hybrid-Kombi gesucht. Sowas gibt es aber einfach nicht.

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bernhard.geisser 15.02.2018, 10:18
7.

Ich sehe keine Gefahren für die grossen Autohersteller, die Ablösung des Verbrennungsmotors wird langsamer kommen als gedacht, vom gegenwärtigen Hype sollte man sich nicht täuschen lassen. Die drei wichtigsten Dinge für kontinuierlichen Erfolg werden weiterhin sein: Zuverlässigkeit, Zuverlässigkeit und Zuverlässigkeit. Den E-Autos wird erst selbstfahrend die Verdrängung des Verbrenners gelingen - und selbstfahrend geht erst wenn die Zuverlässigkeit auch bei frostiger Nacht mit Schnee vorhanden ist, sonnige Tage in Kalifornien sind keine Referenz.

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fischfreund1 15.02.2018, 10:19
8. Gebrauchswert ist entscheidend

Auto ist ein Gebrauchsgegenstand zur Erreichung von individueller Mobilität. Reichweite, zeitliche Verfügbarkeit, Kosten und persönliches Befinden während der Ortsveränderung sind die wesentlichen Parameter. Solange die Alternativen zum gegenwärtigen Verbrenner einen so dramatisch schlechteren Gebrauchswert haben, bleiben sie chancenlos. Was bisher an Elektromobilitätskonzepten erkennbar ist, wird im Ergebnis nur Freiheitsberaubung für die weniger Wohlhabenden bringen. Bequeme individuelle Mobilität auf heutigem Niveau ist dann nur noch für Reiche möglich. Warum sollte eine demokratische Mehrheitsgesellschaft das akzeptieren? Alles in Richtung autonomes Fahren bringt demgegenüber einen echten Fortschritt (Beschäftigungsmöglichkeit während der Ortsveränderung) und wird sich durchsetzen, wenn es funktioniert.

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laberbacke08/15 15.02.2018, 10:20
9.

Was hier unausgesprochen bleibt: keine dieser Innovationen bracuht zwangslauefig den E-Motor, das ginge alles auch mit Verbrennungsmotoren. In meinen Augen ist das eigentliche Problem, dass sich die komplette Diskussion um den Motor dreht, was die deutsche Industrie aber wirklich verschlafen hat ist nicht der Motor sondern die digitalisierung des Autos. Wobei sich das gerade aendert, man gucke sich die neue A-Klasse an etc.
Hinzukommt, dass alle diese Dinge selber natuerlich energiefresser sind und damit die Reichweite senken. Ich glaube nicht, dass der Verbrenner komplett tot ist, Hybriden werden die Gewinner sein.

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