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Mobilfunkfrequenz 5G: Industrie hält flächendeckenden Ausbau für "technisch Unsinn"
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Wenn die Bundesregierung im Frühjahr die Lizenzen für die neue Handyfrequenz 5G versteigert, hoffen Kunden und Verbraucherschützer auf den Aufbau eines möglichst lückenlosen Netzes. Das hält der BDI für nicht sinnvoll.

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renker2001 04.01.2019, 08:54
1.

Man fragt sich so langsam, ob da nur noch unfähige Kretins am Werken sind

Bereits 2015 wollte man beginnen
2015 trompetete der Totalversagermnister Verkehrs und Digitalminister Dobrint, es werde 2018 keine Funklöcher mehr geben
Nun ist 2019
Hätte man die Lizenzen verschenkt und sogar noch 5 Milliarden für den Ausbau hinterhergeschmissen, dann hätte das den dt Steuerzahler in Summe etwa 7 Milliarden gekostet

Demgegenüber steht die Nichterzielung von etwa 150 Milliarden Wertschöpfung bisher! durch die verpasste digitalisierung Deutschlands, zumindest wenn man den durchaus seriösen Angabend er diversen Verbände glauben schenken will.
Denn dank fehlender sinniger Digitalisierung wurden hochqualifizierte Arbeitsplätze im Digitalbereich eben eher in den USA , Frankreich und dem rest Europas gegründet aber nicht hierzulande
Und dank dieser Politik fehlt und auch der passende Nachwuchs, denn unser Nachwuchs ist gemessen an anderen Nationen zu wenig "digitalisiert".

Arbeitet endlich
nicht nur "schnacken"

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derplip 04.01.2019, 08:56
2. Nein Danke

Was ist eigentlich mit den Rechten derer, die überhaupt keinen Mobilfunkausbau in ihrer Nähe wollen?

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swagi666 04.01.2019, 09:05
3. Inzwischen fragt man sich, warum privat?

In der Tat muss die Frage erlaubt sein, warum die Infrastruktur für 5G nicht staatlich aufgestellt wird. Wer dann als Mobilfunkbetreiber Daten verschicken will, darf einen festen Obulus an den Staat entrichten.

So ist Wirtschaftlichkeit der Infrastruktur erst mal zweitrangig und jeder kann versorgt werden. Und ja...das Argument mit den Frequenzen sticht. Wenn es also noch 1 Jahr dauert, bis Kuhdörfer 5G haben, ist das ja o.K. Das Problem sind doch eher Städte und Gemeinden an der 50.000er-Grenze. Da investiert doch kein TelKo-Gigant.

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Oberleerer 04.01.2019, 09:09
4.

Zitat von derplip
Was ist eigentlich mit den Rechten derer, die überhaupt keinen Mobilfunkausbau in ihrer Nähe wollen?
Die sind gewahrt. Der Kauf eines Mobiltelefons ist immer noch freiwillig, außer beim Kauf eines Autos ( eCall ).

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mr.pixel 04.01.2019, 09:09
5. @2 derplip

Die Menschen, die mit moderner Kommuninationstechnik nichts anfangen können und sie anderen vorenthalten möchten, können sich in ihrer Höhle weiterhin am Feuerchen wärmen. Man muss ja nur ab und zu mal raus um ein Mammut zu erlegen, zwecks Nahrungsversorgung.

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renker2001 04.01.2019, 09:10
6.

Zitat von derplip
Was ist eigentlich mit den Rechten derer, die überhaupt keinen Mobilfunkausbau in ihrer Nähe wollen?
Die haben schlicht pech gehabt

Stellen sie sich vor es würden sich in München 500 Menschen finden, die keinen Ausbau wollen
Oder 500 Menschen, von China und Co bezahlt

Das würde reichen, um ganz München zu einem Funkloch zu machen

Daher: Wenn einer es nicht will soll er auswandern

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muellerthomas 04.01.2019, 09:10
7.

Zitat von derplip
Was ist eigentlich mit den Rechten derer, die überhaupt keinen Mobilfunkausbau in ihrer Nähe wollen?
Es mag auch Leute geben, die auf fliessendes Wasser, Strom und Heizung verzichten möchten - die müssen dann auf eine einsame Insel auswandern (kann man etwa vor der kanadischen Küste günstig erwerben).

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renker2001 04.01.2019, 09:11
8.

Zitat von derplip
Was ist eigentlich mit den Rechten derer, die überhaupt keinen Mobilfunkausbau in ihrer Nähe wollen?
Was wäre denn, wenn Ihr Nachbar gegen eine Wasserleitung wäre?
Und Ihr anderer Nachmar gegen Elektroleitungen wegen Elektrosmog?

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berthold.kogge 04.01.2019, 09:12
9. Kommt darauf an, was man will.

Davon abgesehen, dass sogar Länder, die doch entwirklungstechnisch eher hinter Deutschland stehen (zumindest sieht Deutschland das so) auch ein dichteres Mobilnetz aufweisen, stellt sich bei der neuen Technik die Frage, wa man will.

Sollten wir wirklich schon bald damit anfangen, mit selbstfahrenden Autos, sozusagen nur noch als Passagier, durch die Gegend zu kutschieren, wäre es sicher kritisch, wenn an einer etwas einsameren Landstraße, neben einer Milchkanne, wie es so schön heißt, die Verbindung abbricht.

Außerdem kann gerade in entlegenden Gegenden so eine Verbindung, z.B. zur Überwachung von chronisch Kranken, vielleicht eine ganz neue Option werden.

Auch in der Landwirtschaft ist da wohl einiges zu machen. Der Acker wird gepflügt, während der Bauer was ganz anderes macht.

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