Forum: Wirtschaft
Mobilität: Wie sich Elektroautos auf dem Land lohnen
Martin Schutt/ DPA

Deutschland braucht eine Mobilitätswende - doch die muss auf dem Land anders aussehen als in der Stadt. Während man in den Metropolen eher aufs Rad umsteigt, ist die Provinz wie geschaffen für E-Autos.

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wjb27 03.08.2019, 13:55
100. Soisses

Zitat von gedankensucher
Für Pendler, die bis 20 km Fahrstrecke haben, tut es auch ein E-bike (besser: S-Pedelec), ich bin nicht sehr sportlich, aber seit einem Jahr brauche ich das Auto für den Weg zu Arbeit kaum noch. Kann man problemlos zuhause oder an der Arbeitsstelle aufladen, verbraucht wenig Ressourcen, ist nur überteuert. Und an alle Bedenkenträger: Man muss anfangen, sonst ändert sich nichts. Die Batterietechnik steuert auf mehr Reichweite und weniger Herstellungsumweltschäden zu, ich hoffe, in 5 Jahren ist das kein Problem mehr.
Noch besser wäre verzicht aufs E-Bike. Man verbraucht sehr wenige Ressourcen. Muskelkraft tut es auch. Fördert die Gesundheit und stärkt das Herz. Für die Ersparnisse (Stromkosten, Accus) darf man sogar ein Kottelet mehr essen. Fleisch ist gut fürs Blut, rote Blutkörperchen für den Sauerstofftransport.

Man muss anfangen, sonst ändert sich nichts!

Übrigens ich bin und bleibe ein Umweltsünder. Habe den Diesel verkauft und fahre jetzt eine CO² Schleuder, einen Benziner. Fährt immer, auch wenn kein Wind weht und keine Sonne scheint. Kritisch wird es erst wenn es die Klimagurus geschafft haben die konventionellen Kraftwerke abzuschalten. Dann gibt es wegen Blackout auch kein Benzin mehr an den Tankstellen. Aber dann brauche ich auch kein Auto. Es steht ja sowieso alles still.

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det42 03.08.2019, 13:56
101.

Zitat von labellen
zu den immensen Mehrkosten für ein dubioses E-Auto soll man gleich noch erhebliche Summen für Solardach plus E-Auto-Stromanschluss locker machen. Mehr Illusion geht nun wirklich nicht mehr.
haben Sie irgendwie verstanden, worum es überhaupt geht ?
man muss gar nichts, es ist nur empfehlenswert, das in den nächsten Jahren zu machen. Heute ist es möglicherweise für viele noch zu teuer, aber selbst heute rechnet sich das bereits für Intensiv-Pendler. Die anderen können ja noch etwas warten, bis es günstiger wird.. und das wird es! ... es geht ja darum, sich so etwas bei der nächsten großen Investition für das nächste Auto vorzunehmen. In Zeiten von Niedrig-Zins ist es eigentlich empfehlenswert, so etwas möglicherweise noch kfw gefördert zu finanzieren und so früh wie möglich zu machen.
Genau darum geht es bei der Energiewende, dass möglichst viele Menschen auf elektrischen Antrieb umstellen und Photovoltaik nutzen. Natürlich muss man für so etwas erst einmal Geld hineinstecken, wie man es auch für eine neue Heizung oder eine neue Terrasse machen muss. Das Investment ist aber doch nicht umsonst, Sie erhalten dafür extrem preiswerten und preisstabilen Treibstoff über Jahrzehnte, Ihre Kinder und sogar Enkelkinder werden Ihnen danken, dass sie ökologisch und billig dauerhaft tanken können.
Ein besseres Invest kann ich mir eigentlich gar nicht vorstellen... man tut der Umwelt und dem eigenen Geldbeutel gutes...

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hdh54 03.08.2019, 14:00
102. Wie wäre es mit einem ...

Zitat von tzoumaz
und mir ein Solardach mit Batteriespeicher und ein E-Auto incl. Ladestation zulegen. Kosten: ca. 80000 €. Da denke ich mit 70 nicht mehr drüber nach getreu dem Motto: "Lebe den Tag". Ich wohne hier auf dem tiefsten Land. Jede Autobahnauffahrt ist eine Stunde entfernt. Das hat auch Vorteile. Einer davon heißt Entschleunigung. Mein nächstes Auto wird also ein kleiner schnuckliger Benziner aus Korea mit 7-JahresWerksgarantie sein. Kosten: 12000 €. Das reicht für meine Kurzstrecken allemal und ein Kasten Bier paßt auch noch rein. Ich habe gelesen, die CO2 Bilanz wäre beim E-Auto erst ab 150000 km besser als beim Diesel oder Benziner.
e.GO Life:
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/e-mobilitaet/fahrbericht-test/elektro-kleinwagen-e-go-life-deutschlands-guenstigstes-e-mobil/

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kraftmeier2000 03.08.2019, 14:01
103. Dann

Zitat von Crom
Ich kauf mir doch nicht nur ein Auto um zur Arbeit zu fahren sondern auch für die Urlaubsreise oder um Verwandte zu besuchen. Auf der Langstrecke versagen die E-Autos und sind deswegen für mich keine Alternative, die Bahn übrigens auch nicht, denn mit der dauert es doppelt so lange und man kann kaum Gepäck mitnehmen oder nur sehr umständlich.
frage ich mich doch, wie es die Norweger im Urlaub machen mit Ihren E-Autos (Tesla & Co.), denn diese fahren hier in Berlin des Öfteren herum, und wenn man diese fragt wie das funktioniert, wird man erstaunt angeschaut, und die Antwort ist dann, das dieses kein Problem darstelle, da es dafür schon genügend Ladestationen gibt.
Sicher stimmt das mit den Ladestationen nur so lange wie so wenige E-Autos unterwegs sind, aber daran kann man ja was ändern. Soviel zum Versagen von E-Autos, das nächste mal einfach mal vorher Informieren, bevor man solchen Quark schreibt.

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cucaracho_enojado 03.08.2019, 14:03
104. @24guidomoc: "Und E-Autos sind ...

unwirtschaftlich und untauglich für die durchschnittlichen Zwecke der Menschen oder einfach zu umständlich"?! 1. Zur - derzeitigen - Wirtschaftlichkeit ist hier alles gesagt: neben 'contra' auch eine Menge 'pro'. 2. 'untauglich für die durchschnittlichen Zwecke' - DAS ja genau NICHT, siehe ebenfalls hier! 3. 'einfach zu umständlich'? Im Gegenteil: Die Dinger sind so einfach! So 'einfach' zu bauen, daß die Hersteller der Verbrenner-Technik ja schon Klagen, daß eine Menge Arbeit unnötig wird. Und die 'halten' auch einfach Mal vielfach so lang wie ein 'umständlich' durch (Verbrennungs-) Motor und Getriebe angetriebenes Fahrzeug: Einfach nur Reifen, Bremsen und gelegentlich Mal Akku wechseln (macht Ihr bei anderem ja auch) und das Ding 'läuft, und läuft, und ...'. Und das 'Fahren' ist einfacher als bei einem eScooter! Also: 'Umständlich' zu Hause an die Steckdose - ist ja so viel 'umständlicher' als erst extra tanken zu fahren (und ich kenne Menschen, die für jedes Tanken freiwillig 45 min anstehen, weil 'da' der Sprit heute 2 Cent günstiger ist) und dann einfach FAHREN. :-D

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awu 03.08.2019, 14:04
105.

Zitat von peter-11
Hier in Deutschland wird das E-Auto gehypt. Dabei ist es global gesehen alles andere als umweltfreundlich. Die Stoffe zur Produktion der Batterien werden in z.B. Chile unter menschenverachtende Bedingungen abgebaut, von der Entsorgung ganz zu schweigen. Aber das wird von den hiesigen, alles wissenden Klimagurus ignoriert. Sicher muss viel getan werden, aber dich nicht zulasten anderer Menschen. Ich denke, dass viele Menschen sich nicht diesem Hype anschließen werden, auch wenn sie natürlich von den "Allwissenden" an den Pranger gestellt werden.
Jahrelang wurde uns eingebläut, dass Öl endlich ist und wir von den fossilen Brennstoffen Abschied nehmen müssen. Inzwischen wird auf Teufel komm raus "gefrackt" und es stell sich die Frage, ob Lithium, Kobalt etc. nicht evtl. endlicher sind als Öl und Gas.

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don_spon 03.08.2019, 14:17
106. unrealistisch

Der Beitrag ist sauber neben der Realität geschrieben. Ich fahre 5 mal die Woche 2 mal 55km zur Arbeit. Sicher nicht weil ich das gerne tue. Dabei fahre ich durch die Stadt und über Land. Eine Möglichkeit mir eine Ladebuchse zuhause zu verbauen habe ich nicht. Öffentliche Verkehrsmittel schon ganz gut ausgebaut und günstig. Sicher nicht. Eine Bekannte würde gerne eine Monatskarte für die Strassenbahn für die Fahrt zur Arbeit nutzen, aber die ist teurer als ein konservativ gerechnerter Kleinwagewagen. Wo das so ist? In Köln. Emobilität ist doch eigentlich eh schon wieder vom Tisch als umweltfreundliche Alternative. In Deutschland gibt es keine regenerative Energie und die Herstellung der Akkus ist eine Riesensauerei. Ganz nebenbei kann ich mir in meiner Einfalt nicht vorstellen, dass das was täglich auf dem kölner Ring abgeht elektrisch machbar sein soll.
An sich finde ich saubere Luft weniger CO2 gut und richtig, aber ich bin recht sicher , dass die Menschheit den Planeten in 50 Jahren an die Wand gefahren hat. Die entwickelten Länder , weil sie nicht im Stande sind gewonnene Erkenntnisse umzusetzen, die nicht entwickelten Länder, weil sie es wirtschaftlich nicht können. In Indien gibt es noch in den meisten Haushalten offene Feuerstellen und hier die Dieseldiskussion. Der Artikel ist zu sehr aus der Sicht eines wohlhabenden Redakteurs geschrieben, bei dem es eher Hobby ist ein E-Auto zu fahren, einfach weil er die Zeit und das Geld dafür hat.

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Beruhigend 03.08.2019, 14:19
107. das soviel Vernünftiges in den Beiträgen geschrieben wird, aber

die Überlegungen nicht in die praktische Politik einfließen.
Es ist doch viel nachhaltiger im Sinnne von Resourcenschonung einen PKW zu reparieren,
als ihn zu Verschrotten. 850 kg Kleindiesel gegen eine 2,5 Tonnen Elektro-SUV eintauschen.
Diesen Wahnsinn in der Argumentationskette der "Umweltretter" würde ich gerne mal fachlich
diskutieren. Gefährliche Spitzengeschwindigkeiten, Beschleunigung wie Rennwagen und
eine Aufprallenergie, die die Verkehrsplaner in D als straßenzulassungsfähig bewerten.

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wjb27 03.08.2019, 14:20
108.

Zitat von kraftmeier2000
frage ich mich doch, wie es die Norweger im Urlaub machen mit Ihren E-Autos (Tesla & Co.), denn diese fahren hier in Berlin des Öfteren herum, und wenn man diese fragt wie das funktioniert, wird man erstaunt angeschaut, und die Antwort ist dann, das dieses kein Problem darstelle, da es dafür schon genügend Ladestationen gibt. Sicher stimmt das mit den Ladestationen nur so lange wie so wenige E-Autos unterwegs sind, aber daran kann man ja was ändern. Soviel zum Versagen von E-Autos, das nächste mal einfach mal vorher Informieren, bevor man solchen Quark schreibt.
Wenn sie sich norwegische Verhältnisse wünschen müssen Sie Deutschland fast entvölkern, riesige Berge bauen um die Wasserkraft zu nutzen. Übrigens die Norweger fahren mit einem Diesel oder Benziner in ganz gering bevölkerte Gegenden, denn auch dort gibt es keine Lademöglichkeiten.

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cum infamia 03.08.2019, 14:25
109. E- Autos

Schlager dazu : " wer kann das bezahlen, wer hat das bestellt..." : ich n i c h t !

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