Forum: Wirtschaft
Mobilität: Wie sich Elektroautos auf dem Land lohnen
Martin Schutt/ DPA

Deutschland braucht eine Mobilitätswende - doch die muss auf dem Land anders aussehen als in der Stadt. Während man in den Metropolen eher aufs Rad umsteigt, ist die Provinz wie geschaffen für E-Autos.

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gwwolpert 03.08.2019, 12:08
20.

Zitat von aprior
Lieber Herr Tenhagen in welcher Traumwelt leben Sie? Ökobilanz auf dem Land stärken? Hier werden die größten Subventionen verballert und es wohnen hier die wenigsten Menschen - weil abgehängt von der Politik und Infrastruktur. Wenn es auf der ganzen Welt so aussehen würde wie auf dem Land, dann bräuchten wir keine "Energiewende", da genug Platz für weniger Bevolkerung da ist. Abgesehen davon sind E-Autos nicht umweltfreundlicher als normale Autos. Man schaue sich mal an wo das ganze Zeug für diese Autos herkommen soll. Aus Ländern die die Menschrechte mißachten, aus Klimazonen die sehr kalt oder sehr heiß sind. Wo Menschen verfolgt und Kinder arbeiten sollen. Die E-Automobilität ist eine Elitenvorstellung und ist inhuman, da die Ausbeutung von Menschen in anderen Ländern. Ja, das gilt auch für Öl und Gas, aber das ist ja auch immer schon ein Grund für Krieg, Vertreibung und Hunger gewesen. Was der Welt hilft ist mehr Verteilungsgerechtigkeit und weniger Menschen. Deutschland ist übrigens seit langer Zeit Exportweltmeister von Wolkenkuckucksheimen der geistigen Art. Dies ist in den letzten 2 Jahrhunderten schon mehrfach schief gelaufen. Am Ende der "Energiewende" wird der Ende des 2. Weltkrieges für Deutschland entworfene Morgentauplan wohl endlich Realität und andere Länder brauchen dann auch keine Angst mehr vor Deutschland zu haben, da wir eine Schildbürgerregierung haben.
Im WDR gab es vor nicht allzulanger Zeit einen bemerkenswerten Beitrag über Elektrmobilität im Zusammenhang mit der Lithiumgewinnung im südlichen Argentinien. Mein Fazit der Sendung: die indigene Urbevölkerung wird nun zum 3. Mal dezimiert. Das erste Mal durch die katholische Kirche im Verbund mit mit den Conquistadores, das 2. Mal durch die damit verbundenen eingeschleppten Krankheiten und nun zum 3. Mal, sehr subtil, durch den Entzug ihrer Lebensgrundlagen. Bei der Lithiumgewinnung wird zwangsläufig eine sehr große Menge an Wasser benötigt. Damit ist der Wasserspiegel in dieser Region bereits so sehr abgesunken, dass Bohrungen weitgehend ins sprichwörtliche Leere laufen und der Mais, der mit den Lamas seit hunderten von Jahren die Lebensgrundlage für diese Menschen darstellt nicht mehr ans Wasser kommt, die Zitat WDR " die Lamas erblinden durch den Lithiumstaub der beim Abbau entsteht, und verhungern" Zitat Ende. Dass die Indios durch widerrechtliche Enteignungen durch Firmen die am Abbau von Lithium unendlich verdienen von ihrem ehemaligen Grund vertrieben werden sei nur nebenbei bemerkt. Es scheint deren Schicksale ist nur ein leider bedauerlicher Kollateralschaden im Prozess einer, aus unserer Sicht, guten Sache. Wir wollen ja nur unser Problem, so es denn eines überhaupt ist, nicht mit Auswirkungen in anderen Regionen zusätzlich belasten. Leider werden diese Fakten seitens der Presse zu wenig kommentiert, Einzelfälle ausgenommen, siehe WDR, aber damit berauben wir uns auch der Möglichkeit einer umfassenden, tiefergehenden Diskussion zu dem zugegebenermaßen schwierigen Thema.

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karlo1952 03.08.2019, 12:08
21. Was alle Beiträge über

E-Mobilität ignorieren ist der Höhe Anschaffungspreis. Und das Fahrrad wird nie eine Alternative zum Auto sein. Das sind Träumereien. Und über den CO2-Beitrag von E-Autos ist auch noch nicht das letzte Wort gesprochen.

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gwwolpert 03.08.2019, 12:09
22. guter Kommentar

Zitat von andregera
Elektromobilität ist kaum auszuhalten. Mal abgesehen von der unrentablen Anschaffung und Reichweite dieser Fahrzeuge, alle die diese Technik favorisieren, sollten bitte auch zeigen woher und wie die Seltenen Erden in Afrika und Amerika gewonnen werden. Zeigt doch die Bilder der versauten Kontinente durch diesen Raubbau!!!! Und zeigt den Energieaufwand für die Herstellung eines Elektrofahrzeuges. Mein Golf Diesel ist 6 Jahre alt, wenn ich diesen einfach immer weiter fahre, ist die Ökobilanz am Ende viel besser. Aber die Autokonzerne setzen dadurch keine neuen Fahrzeuge ab, das ist der wahre Grund für diesen Elekrofahrzeugscheiss.
Im WDR gab es vor nicht allzulanger Zeit einen bemerkenswerten Beitrag über Elektrmobilität im Zusammenhang mit der Lithiumgewinnung im südlichen Argentinien. Mein Fazit der Sendung: die indigene Urbevölkerung wird nun zum 3. Mal dezimiert. Das erste Mal durch die katholische Kirche im Verbund mit mit den Conquistadores, das 2. Mal durch die damit verbundenen eingeschleppten Krankheiten und nun zum 3. Mal, sehr subtil, durch den Entzug ihrer Lebensgrundlagen. Bei der Lithiumgewinnung wird zwangsläufig eine sehr große Menge an Wasser benötigt. Damit ist der Wasserspiegel in dieser Region bereits so sehr abgesunken, dass Bohrungen weitgehend ins sprichwörtliche Leere laufen und der Mais, der mit den Lamas seit hunderten von Jahren die Lebensgrundlage für diese Menschen darstellt nicht mehr ans Wasser kommt, die Zitat WDR " die Lamas erblinden durch den Lithiumstaub der beim Abbau entsteht, und verhungern" Zitat Ende. Dass die Indios durch widerrechtliche Enteignungen durch Firmen die am Abbau von Lithium unendlich verdienen von ihrem ehemaligen Grund vertrieben werden sei nur nebenbei bemerkt. Es scheint deren Schicksale ist nur ein leider bedauerlicher Kollateralschaden im Prozess einer, aus unserer Sicht, guten Sache. Wir wollen ja nur unser Problem, so es denn eines überhaupt ist, nicht mit Auswirkungen in anderen Regionen zusätzlich belasten. Leider werden diese Fakten seitens der Presse zu wenig kommentiert, Einzelfälle ausgenommen, siehe WDR, aber damit berauben wir uns auch der Möglichkeit einer umfassenden, tiefergehenden Diskussion zu dem zugegebenermaßen schwierigen Thema.

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soulbrother 03.08.2019, 12:13
23.

Zitat von aprior
Man schaue sich mal an wo das ganze Zeug für diese Autos herkommen soll. Aus Ländern die die Menschrechte mißachten, aus Klimazonen die sehr kalt oder sehr heiß sind. Wo Menschen verfolgt und Kinder arbeiten sollen. Die E-Automobilität ist eine Elitenvorstellung und ist inhuman, da die Ausbeutung von Menschen in anderen Ländern.
Gut, dass die Verbrennungsautos alle aus nachhaltigem ökologischem Abbau kommen.

Habe selten so eine verlogene Diskussion erlebt wie bei E-Autos vs. Verbrenner, wo Menschen sich auf einmal zu den größten Umweltschützern aufspielen, was sie bei Verbrennern mitsamt der gesamten fossilen Infrastruktur Null interessiert hat.

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guidomuc 03.08.2019, 12:13
24. Diese ganze Debatte...

...führt nur dazu, dass der PKW Absatz schwächelt: die Leute trauen sich nicht mehr, einen Verbrenner zu kaufen, er könnte ja bei der derzeitigen Hysterie bald verboten werden. Es gibt anscheinend keine Rechtssicherheit mehr in diesem Punkt. Und E-Autos sind unwirtschaftlich und untauglich für die durchschnittlichen Zwecke der Menschen oder einfach zu umständlich. Also wird abgewartet. Das Ergebnis sehen wir gerade kommen.

Ein paar wichtige Punkte:

1. E-Autos ergeben nur Sinn, wenn mit der Anschaffung von jedem Kunden auch gleich eine Lademöglichkeit (Windmühle, Photovoltaikanlage, Biogas etc.) gekauft und betrieben wird, sonst fahren die mit Kohle/Öl/Gasstrom. Der derzeit produzierte Ökostrom wird ja bereits vollumfänglich genutzt.
2. Ich brauche mein Auto tagsüber und müsste nachts laden, da scheint aber keine Sonne und der Wind schläft in der Regel ein.
3. Da wo ich parken muss, kann mein Vermieter gar keinen Strom hinlegen. Was nun?
4. Wie entsteht eigentlich ein Markt, also wie kann ich unter verschiedenen Stromanbietern wählen? Heute müsste ich einfach den Preis zahlen, der an der Ladesäule gerade aufgerufen wird, ich habe keine Wahl, sonst bleibe ich liegen. Das ist kartellverdächtig.
5. Ich fahre häufig weite Strecken in's Nirgendwo und kann mir die Zeit für das Lademanagement einfach nicht erlauben. Und selbst eine einfache Fahrt von Hamburg nach München will gut geplant sein und kann mehr als einen Tag dauern, erst Recht im Hochsommer oder Winter.
6. Was passiert eigentlich, wenn ein oder mehrere E-Autos mit leerer Batterie auf der Autobahn liegenbleiben. Beim Verbrenner tuts ein Reservekanister von der nächsten Tanke, und weiter geht's. Gibt's auch Reserveakkus? Zum Mitnehmen? Wie geht das?

Und last but not least: Warum eigentlich E-Auto? Umweltfreundlich sind die Dinger nicht, sie werden bereits mit einer CO2 Schuld von 100.000 km verglichen mit einem modernen Diesel geboren. Von den gigantischen Umweltzerstörungen beim Lithiumabbau in Mittelamerika mal ganz zu schweigen. Das ist ein riesiger Umweltskandal.

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eggi 03.08.2019, 12:14
25.

Gründe gegen ein E-Auto:
1.zu Teuer
2.zu unpraktisch (keine Nutzlast, viel zu langes tanken
3. Für den normal Nutzer nicht zu gebrauchen da keinerlei Infrastruktur
Gründe dafür : 0-Aktueller Stand

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cucaracho_enojado 03.08.2019, 12:14
26. @4blubber: Dieses 'Argument' dagegen ist leider ...

schwach: 98% der täglichen Pendler- und 'Besorgungs-'Fahrten sind schon mit einer Reichweite von 120 km locker abgedeckt. Und wenn es dann 'Mal' auf die große Fahrt geht ist ein Mietwagen sogar günstig! (Und ich kann mir jedesmal etwas 'speziell passendes' - Kombi, SUV, Bus, Sportwagen - mieten.) Das klappt natürlich nur wenn - und damit sind wir wieder beim Problem - der erste Teil, das eAuto, sich 'rechnet' ... :-D

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marcus.geissler 03.08.2019, 12:14
27. Gehts noch?

KOSTENLOSES Jobtiket!!! Wieso soll ich das zusätzlich zu Löhnen zahlen. Kostenlos sieht anders aus! Auserdem haben Arbeiter zum Arbeitsbeginn da zu sein und wie sie das machen ist deren Problem. Ich bin nicht dafür da den ÖPNV zu finanzieren.

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Abahallo! 03.08.2019, 12:17
28. Strom!

Dieser Artikel ignoriert u.a. den Strombedarf, der nicht gedeckt ist, wenn E-Mobilität stark zunimmt. Das geht über Ladestationen, privat oder öffentlich, hinaus. Die E-Mobilität wird zu Unrecht so angepriesen. Die zukunftsorientiertere Technologie ist Wasserstoff, gekoppelt beispielsweise an Windkraft in Überschusszeiten. Diese umweltfreundliche und thermodynamisch sinnvolle Option wird in Dland leider ignoriert. Batteriegestützte Systeme haben fast nur Nachteile, sind aber bereits verfügbar und damit eingängig vermittelbar. Der Mangel an Innovationsbereitschaft und -fähigkeit wird negativ auf Dland zurückfallen, zumal dort viele Arbeitsplätze mit Autoindustrie und energieintensiven Technologien verknüpft sind, nicht zuletzt die Energiewirtschaft selbst.

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soulbrother 03.08.2019, 12:18
29.

Zitat von rtzlwitz
...selbstfahrenden BEVs eine große Chance als Ersatz für den schwächelnden ÖPNV bieten. Diese muss man dann auch nicht mehr selbst besitzen, sondern ruft sie per App je nach Bedarf.
Ich denke auch, dass das die bestele Lösung ist; es ist doch Wahnsinn wieviele Stehzeuge es in D gibt, wir könnten auch mit 10% davon auskommen, die dafür dann meistens fahren und nicht rumstehen, Platz verbrauchen und Wert verlieren.

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