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Mobilitätsdienste: Daimler und BMW legen Carsharing zusammen
DPA

Die Partnerschaft ist besiegelt: Daimler und BMW haben ihre Carsharing- und Mobilitätsdienste gebündelt. An ihnen wird in diesem Zukunftsmarkt so schnell kein Weg vorbeiführen.

oldman2016 28.03.2018, 16:36
1. Deutsche Mobilitäts AG

Die deutschen Autobauer haben die Zeichen der Zeit immer noch nicht verstanden. Deuschland braucht eine von allen Autoherstellern gemeinsam finanzierte Mobilitäts AG, die Hand in Hand mit dem ÖPNV der alternden und zusehends verarmenden Bevölkerung bezahlbare Mobilität zu ermöglichen. Das schließt ausdrücklich die Beförderung durch Fahrdienste wie Uber ein. Die Zeiten der teuren Krankenfahrten mit Taxen sind nämlich wegen Unfinanzierbarkeit schon sehr bald vorbei. Und mangels Ärzten auf dem Land, werden die Kosten für den Transport kranker Menschen zur ärztlichen Untersuchung oder Behandlung unbezahlbar. Da die Arbeitgeber die Hälfte der Krankenkassenbeiträge bei gesetzlich versicherten Arbeitnehmern zu tragen, werden sie selber ein Interesse daran haben, dass die Kassenbeiträge nicht ins Uferlose steigen.

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beliebig 28.03.2018, 17:58
2. Ob Car-Sharing oder ÖPNV...

.... beides bietet sich nur in den sog. Ballunsgräumen an. Wer ein paar Kilometer außerhalb wohnt, der schaut nach wie vor in die Röhre.
Und wer von etwas außerhalb dann versucht mit einem Elektrofahrzeug dem lokalen Schadstoffausstoß in den Innenstädten entgegenzuwirken, der darf sich dann auch noch darüber ärgern, das Car2go und DriveNow die Ladesäulen blockieren, ohne auch daran zu laden.

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senapis 28.03.2018, 18:06
3. Keine Experimente,

wenn mit Millionen im Rücken disruptive Konkurrenzmodelle zum ÖPNV zu Lasten des Taxengewerbes getestet werden. Sehr wohl ist auch der Krankentransport, der häufig unterhalb der normalen Taxentarife stattfindet, sinnvoll. Denn er ist punktgenau, schnell und flexibel. Aber Carsharing ist ja normalerweise ein Partner des Taxengewerbes. Zur Feier mit Sharing, die Rückfahrt von ihr dann mit dem Taxi. Und übrigens, Taxigesetze (PBefG, Taxi-/Tarifordnung etc.) sind Verbraucherschutz!

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Reg Schuh 28.03.2018, 21:14
4. Gemeinsam

Gemeinsam oder nicht gemeinsam - wenn ein Mietwagen-Dienstleister unvermittelt Kunden ausschließt, indem Technologie (und Kosten) für das Buchungssystem auf den Kunden ausgelagert werden, das Ganze als tollen Fortschritt anpreist, und auf Nachfrage erklärt, man könne das jetzt als Kommentar hinnehmen, aber man habe als Kunde dann einfach Pech und man hoffe, daß den Kunden mit dieser Antwort geholfen werde, und dabei stur die Kunden ungefragt duzt - konkurrieren diese Firmen dann mit Uber?
Vielleicht macht die fusionierte Firma ja manche Fehler wieder rückgängig.

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VoKut 28.03.2018, 21:51
5. Habe mich gerade auf der car2go-Seite informiert über das

hochgelobte Car-sharing, da ich bei der Absicht, beim Fahrradverleih eines Discounters einzusteigen, nur innerhalb des inneren S-Bahnrings dieses hätte erhalten oder abstellen können (habe mir dann das Faltrad eines anderen Discounters gekauft).
Und siehe da, beim car2go verhält es sich ähnlich.
Nicht oder gerade einmal 50% des Stadtgebietes Berlin sind für die Beendigung des Mietvertrages zugelassen (womit auch ein Erhalt eines Fahrzeuges wohl nicht möglich ist):

https://www.car2go.com/media/data/germany/berlin/files/c2g_home_area_berlin.pdf

Und so etwas wird tatsächlich als Alternative zum privaten Pkw erklärt?
Ach ja, Prenzlauer Berg liegt in diesem Gebiet, wenn auch am Rand!

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