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Mobilitätskonzepte: Diese Alternativen gibt es zum eigenen Auto
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Ob Carsharing, Leihfahrräder oder Fahrdienste: Es gibt Alternativen zum eigenen Fahrzeug - selbst auf dem Land. Schauen Sie, welches Angebot zu Ihnen passt.

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Schartin Mulz 18.05.2019, 22:51
90. Wenn ich die

Stecken, die ich mit dem Auto fahren muss, mit Leihautos fahre, ist doch nicht gewonnen. Außer für den Verleiher.
Noch ein paar andere kritische Anmerkungen:
"In Großstädten ........gibt es meist einen gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr, immer mehr Fahrradwege und Sharing-Modelle."
Von welchen Großstädten spricht der Autor? Hier im Rurhrpott gibt es weder einen "gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr" noch irgendetwas, was auch nur entfernt an ein Radwegenetz erinnert.
"Auch deshalb sollten Politiker über kostenlosen Nahverkehr nachdenken."
Aktuell sind die Verkehrbetriebe in vielen Kommunen finanziell nicht mal in der Lage, die vorhandene Infrastruktur zu erhalten. Wo soll das Geld herkommen, den ÖPNV kostenlos zu machen undn dann noch so auszubauen, dass man dei erwarteten zusätzlichen Fahrgäste auch noch befördern kann.
Die Idee "kostenloser Nahverkehr" finde ich gut. Aber ohne Finanzierung wird das nichts.

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k70-ingo 18.05.2019, 23:14
91.

Zitat von Schartin Mulz
Stecken, die ich mit dem Auto fahren muss, mit Leihautos fahre, ist doch nicht gewonnen. Außer für den Verleiher. Noch ein paar andere kritische Anmerkungen: "In Großstädten ........gibt es meist einen gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr, immer mehr Fahrradwege und Sharing-Modelle." Von welchen Großstädten spricht der Autor? Hier im Rurhrpott gibt es weder einen "gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr" noch irgendetwas, was auch nur entfernt an ein Radwegenetz erinnert. "Auch deshalb sollten Politiker über kostenlosen Nahverkehr nachdenken." Aktuell sind die Verkehrbetriebe in vielen Kommunen finanziell nicht mal in der Lage, die vorhandene Infrastruktur zu erhalten. Wo soll das Geld herkommen, den ÖPNV kostenlos zu machen undn dann noch so auszubauen, dass man dei erwarteten zusätzlichen Fahrgäste auch noch befördern kann. Die Idee "kostenloser Nahverkehr" finde ich gut. Aber ohne Finanzierung wird das nichts.
Im Ruhrgebiet kommen zwei Probleme zusammen, was den Ausbau der Radwege angeht. Im flachen, ins Münsterland und den Niederrhein übergehenden Norden liegen die ärmsten und verschuldetsten Kommunen, die schon die vorhandene Infrastruktur nicht erhalten können, und im Süden ist Radfahren aus geographischen Gründen nicht möglich, es sei denn man radelt entlang der Ruhr. Aber von dort kommen nur hochtrainierte Profiradfahrer in die nördlich gelegenen Städte.

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Hamberliner 18.05.2019, 23:21
92. Re: Ursachen

Zitat von karl2701
Das eigene Fahrrad kämpft immer noch mit einer hohen Diebstahlgefahr. Zusätzlich , und das gilt für alle Zweiradfahrzeuge gibt es auch noch das Wetterproblem, wer hat an seiner Arbeitstelle denn schon einen Trockenraum für die durchnäßten Sachen, über winterliche Straßenverhälnisse usw. muß man nicht erst reden ?.
Das entspricht nicht meiner Erfahrung. Mir sind in meinem Leben schon so einige Fahrräder geklaut worden, aber das ist heute nicht mehr so. Was Wunder wirkt: das Rad niemals länger als wenige Minuten an öffentlich zugänglicher Stelle lassen. Zuhause hab ich einen Tiefgaragenplatz, wo das Rad auch noch hinpasst, und wer keinen hat sollte als Mieter zuhause eigentlich einen Fahrradkeller nutzen können, auch wenn das deutlich umständlicher ist. Auf der Arbeit steht das Rad auf einem eingezäunten Firmengelände, wo kein Dieb unbeobachtet hinkommt.
Zum Wetter: Man kann doch eine imprägmierte Outdoor-Jacke tragen, und unter dem Helm eine Mütze mit Schirm, der vor nervigen Regentropfen in die Augen schützt. Die Jacke reicht bis über Hüften und Gesäß. Der Rest, z.B. Jeans, trocknet doch von selber in kurzer Zeit. Wenn es sehr schüttet dauert das nur kurz, davon kann man sich durch einen Blick auf die Regenradar-App überzeugen, und man wartet ein paar Minuten. Ich lebe im verregneten Hamburg und habe zu fast keiner Jahreszeit Probleme auf dem Rad zur Arbeit zu kommen. Nur wenn die Radwege den beiseite geräumten Schnee aufnehmen geht es nicht mehr, und das ist nur wenige Tage pro Jahr so.

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Sharoun 18.05.2019, 23:43
93. Zu Ostzeiten?

Zitat von dodgerone
Tja, in Berlin hat man die letzten 20 Jahre einfach gepennt. Ich bin selbst in Berlin aufgewachsen und habe den ÖPNV geliebt... seit der Wende hat man es echt geschafft ihn noch schlimmer zu machen als zu Ostzeiten. Unglaublich. ...
Also die S-Bahn war top:
selbst alte Stadtbahner brummten (und zischten - Berlin!) neben den Rundköpfen trotz ihrer ~60 Jahre auf dem Buckel zuverlässig übern Ostkreuz.

Dann allerdings begann die Arroganz -und damit der Abstieg...

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damianschnelle 19.05.2019, 00:21
94. @hasselblad

Wenn ich mich nicht täusche, dann ist es in vielen Kommunen immer noch so, dass der Vermieter pro Wohnung eine bestimmte Parkfläche zur Verfügung stellen muss. Wenn nicht sind Zahlungen fällig.

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spon-facebook-10000119924 19.05.2019, 03:35
95. Etwas Gemeinschaftssinn, ihr Autozentriker

Teilen möchten hier wohl die wenigsten. Anders wird es aber nicht besser.Es geht doch um eine lebenswerte Welt: Für uns und unsere Kinder. Wenn bereits existierende Fahrzeuge geteilt werden, schafft es mehr Platz auf bisher zugeparkten Flächen. Elektrische Fahrzeuge können auch geteilt werden und damit können die meisten den (auf dem Papier) höheren Preis umlegen. Sicher braucht es vor allem auf dem Land mehr Öffis und Alternativen zum Privat-PKW. Intelligente Lösungen und der Wille zum Teilen hilft dem Einzelnen und der Gemeinschaft. Wem da ein Popel vom vorigen Fahrer des Carsharings schlimmer erscheint als die wahrscheinliche Klimakatastrophe, der tut mir (fast) leid... Ich jedenfalls melde mein Auto jetzt beim Carsharing an. Ich fahre eh meist Rad - trotz vieler rücksichtsloser Einzelpersonen hinterm Steuer, die mich augenscheinlich am liebsten von der Fahrbahn jagen möchten

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heinz k 19.05.2019, 08:14
96. Sicher lohnt es sich über Alternativen nachzudenken ......

In großen Städten mit 5 Minutentakt im ÖNV ist sicher das Leihauto fürs Wochende interessant .
Wenn es auch zwischen den Städten asphaltierte Radwege gäbe , so das man auf dem Weg zur Arbeit nicht eine Schlammschicht aufnimmt und wie ein Motocrossfahrer aussieht , kann man auch längere Strecken mit dem Rad fahren.
Car sharing setzt Absprachen bezüglich der gemeinsamen Arbeitszeit vorraus . Geht manchmal , in manchen Fällen ist dann aber sogar der ÖNV bequemer .
In vielen Fällen , gerade wenn man auf dem Land wohnt ist aber weiter das private Auto am besten.
Wie das in Zukunft aussieht , werden wir sehen .Ob Batterie, Wasserstoff oder konventioneller Treibstoff aus Power to Fuel - das Rennen ist offen , vermutlich ein Mix aus allen.

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zauberer2112 19.05.2019, 08:51
97. Typisch Tenhagen

Weltfremdes Geblubber eines Großstadt-Wahlberliners, der um die Ecke arbeitet und ab und an irgendwelche Absonderlichkeiten auf SPON von sich geben muss. Was will er denn nun genau? Eigentum ja nein? Ab wieviel Kilometer oder doch nicht? Und auf dem Land ist mit der U-Bahn schwierig, für Einkäufe sowieso. Und wenn man in einem Kaff wohnt, wo 3x am Tag (!!) ein Bus vorbeifährt und der nächste Supermarkt mehrere Kilometer entfernt liegt und die Topographie ungünstig ist, da kauft man sich halt ein Lastenrad und radelt lustig durch Wind und Wetter. Oder montiert seine eigene Ladestation fürs E-Auto unter seine Solarpfannen. Kostet ja auch nix. Und das alles vergleicht er mit Lohnunternehmen, die Mähdrescher teilen. Ohne Worte.

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damianschnelle 19.05.2019, 08:57
98. @spon-facebook-10000119924

Es gibt bereits Untersuchungen zum Thema Carsharing und Co., wurde mal bei den ÖR gezeigt. Als Problem stellte sich dabei heraus, dass plötzlich ehemalige Nutzer des ÖPNV wechselten und damit die Straßen nicht leerer wurden, Bequemlichkeit.

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zauberer2112 19.05.2019, 08:58
99. @23

Funktioniert in wenigen Firmen mit sehr starren Arbeitszeiten. Aber wenn aufgrund unterschiedlicher Arbeitsfelder (z. B. Bank Berater / interne Abteilung) oder Gleitzeit (der eine will gerne länger schlafen, der andere früher nach Hause), dann wird es schwierig. Aber am Fließband bei VW sicher machbar - wenn man immer dieselbe Schicht hat.

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