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Mobilitätskonzepte: Diese Alternativen gibt es zum eigenen Auto
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Ob Carsharing, Leihfahrräder oder Fahrdienste: Es gibt Alternativen zum eigenen Fahrzeug - selbst auf dem Land. Schauen Sie, welches Angebot zu Ihnen passt.

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hexenbesen.65 19.05.2019, 09:55
100.

Lustig, wie man mir "Carsharing" vermitteln will. Da muss ich erst mal ne halbe Stunde zum Auto laufen , um mir ein- vom vorgänger versifftes Auto zu leihen...wohlmöglich noch selber Tanken und kugen, ob alle Reifen noch Luft haben??? Bin früher Fahrer in einer Rettungwache gewesen (mit mehrern "Kita-Autos" --die haben noch Kindergartenkinder in Behindeten-Kindergärten gefahren)... Was ich da alles schon erlebt hab..(von wegen "Sauberkeit", "Vollgetankt" und "Sicherheit geht vor". Nach dem Fahren muss ich das Auto wieder abstellen und die halbe Stunde wieder zurück latschen (wohlmöglich noch mit dem Gepäck). Und ich brauch mein Auto unter 10 000 km pro Jahr...na und ??? Für MICH rentiert es sich schon--alleine, dass ich morgens nur 10 Minuten (und nicht an die 40 Min mit den Öffenltichen) zur Arbeit brauch. Und meine zwei Kinder benutzen das Auto auch...mein Sohn spielt in der Nachbarstadt Handball--da fährt zu den Trainingszeiten kein Bus mehr...soll er laufen oder bei Wind und Wetter mit dem Rad fahren ?? Unser Auto wird von 3 Leuten (mein Mann hat ein "eigenes" Auto, weil er Schicht arbeitet) benutzt...aber klar, unter 10 000 km rentiert sich ja NUR Carsharing... vielen Dank für NIX !!!! (Nebenbei, wir sind allerdings dabei, uns E-Bikes zu zulegen...alleine wegen dem "Klein-Einkauf" in der Stadt...da ist man wesentlich schneller unterwegs als mit dem Auto oder zu Fuß. ) Normale Räder wollen wir nicht, weil wir vorhaben, dann größere Ausflüge mit dem Rad zu machen (unser Nachbar ist begeisteter Radler, der hat uns schon einige Strecken empfohlen)

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ripley99 19.05.2019, 10:08
101.

Zitat von mueller23
Beispiel: eine Lehrerin, die 10km außerhalb der Stadt wohnt, fährt mit dem E-Bike bis zur Radstation am S-Bahnhof, wo sie für 80EUR im Jahr ihr Vehikel sicher parken kann. Von dort aus fährt sie mit einem Schrottrad (steht auf dem selben Parkplatz, kostet nicht mehr) die zwei Kilometer zur Endhaltestelle der KVB in Thielenbruch, in der Hoffnung, dass das Schrottrad dort nicht geklaut wird.
Für diese Situation böte sich vermutlich auch ein (elektrischer) Roller an. Leider steht diese Fahrzeugklasse bei uns - hat halt keine einheimische Industrielobby und auch kein schickes Startup hinter sich - in den aktuellen Diskussionen immer tief im Schatten. Aber trotz des blöden 45km/h-Limits für Distanzen bis etwa 10 km interessant, gerade in Verdichtungs- und Ballungsräumen mit vielen stark geschwindigkeitsbeschränkten Straßen

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ripley99 19.05.2019, 10:40
102.

Zitat von Stäffelesrutscher
Eine vernünftige Regierung würde einen Plan machen: flächendeckenden Nahverkehr binnen 10 Jahren.
Ihnen ist wohl entgangen, daß unser grüner Verkehrsminister im Ländle tatsächlich etwas tut. Das eine große Projekt eines flächendeckenden Stundentakts als ÖPNV-Basisversorgung ist m. W. weitgehend erreicht, das aktuelle große Projekt ist eine Vereinheitlichung der Tickets. Daneben laufen zahlreiche Ausbauten bei der Bahn (Hauptbremser ist da übrigens die DB selbst und nicht die Politik!), und ich meine damit nicht S21, sondern in meiner Region Süd-BW z. B. aktuell Südbahn, Höllentalbahn, Gäubahn, die näher rückende Elektrifizierung von Bodenseegürtel- und Hochrheinstrecke, diverse grenzüberschreitende Projekte mit Bayern und vereinzelt Frankreich, vermeintliches Kleinzeug wie Bahnsteigneubau entlang der Seehas-Strecke (gegen zähen DB-Widerstand). Ich kann mich, zumindest was die Bahnachsen angeht, nicht wirklich beklagen, abgesehen von Zuverlässigkeitsproblemen der Betreiber, insb. der DB. Für andere Verkehrsrelationen jedoch sind wir wieder schnell beim Thema, nämlich der Notwendigkeit eines eigenen(!) Autos.

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Spiegelleserin57 19.05.2019, 14:18
103. ganz einfach...

"Doch Hand aufs Herz: Wirkliche Veränderungen stehen bei uns bislang meist nur an, wenn das Auto kaputt geht oder sich Familienzuwachs ankündigt."
wie unrealistisch!
Schon wer sich ein Bein bricht oder alt wird erlebt erlebt eine gravierende Veränderung. Herr Tennhagen ist kein Rentner und kennt deren Situation nicht. Auch ein Unfall oder eine plötzlich auftretende Krankheit kann ein Leben komplett verändern.
Auf dem Land funktioniert kein Car-Sharing, da gibt es das in keiner Weise!
"Wer sich nicht von seinem Auto trennen mag: "Sharen" Sie es mit den Nachbarn. Ich komme vom Bauernhof, dort werden seit langem teure technische Geräte geteilt, die man nicht oft benötigt. Wenn Sie den persönlichen Kontakt scheuen, können Sie Ihr Auto über Plattformen wie Drivy oder Getaway anderen Privatpersonen gegen Entgelt anbieten - inklusive Versicherung."
Sharen mit einem Nachbarn...wer haftet bei einem Unfall? Wenn der Nachbar das Auto nicht ersetzen kann weil er kein Geld hat?
Ich würde nie mein Auto jemanden anbieten. Keiner weiß wie der Fahrer mit dem Auto umgeht! Wenn ich sehe wie mit Autos umgegangen wird, wie vielen Kratzer auf den Parkplätzen geschehen dann kann man wirklich sich Auto welches auch nicht billig ist anderen zur Verfügung stellen. Die Autovermietungen können ein Lied davon singen. Nicht ohne Grund reklamieren sie jeden Kratzer und machen den Nutzer haftbar mit 1000€ Selbstbeteiligung. Wer haftet bei Bußgeldverfahren? Schon Blitzer können großen Ärger einbringen wenn der Fahr um vielen Kilometer zu schnell fährt. Dann wird doch erst mal die Schuld von einem auf den anderen geschoben. Anwälte sind bekanntlich teuer und den Ärger kann man sich da ganz einfach ersparen!

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Spiegelleserin57 19.05.2019, 14:21
104. und zusätzlich...

Zitat von didel-m
Bringt also gar nichts, weil die Menge der Fahrzeuge gleich bleibt.
ist es teuer! Die Sharing-Dienste verschenken ihre Autos bestimmt auch nicht!

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k70-ingo 19.05.2019, 14:36
105.

Zitat von spon-facebook-10000119924
Teilen möchten hier wohl die wenigsten. Anders wird es aber nicht besser.Es geht doch um eine lebenswerte Welt: Für uns und unsere Kinder. Wenn bereits existierende Fahrzeuge geteilt werden, schafft es mehr Platz auf bisher zugeparkten Flächen. Elektrische Fahrzeuge können auch geteilt werden und damit können die meisten den (auf dem Papier) höheren Preis umlegen. Sicher braucht es vor allem auf dem Land mehr Öffis und Alternativen zum Privat-PKW. Intelligente Lösungen und der Wille zum Teilen hilft dem Einzelnen und der Gemeinschaft. Wem da ein Popel vom vorigen Fahrer des Carsharings schlimmer erscheint als die wahrscheinliche Klimakatastrophe, der tut mir (fast) leid... Ich jedenfalls melde mein Auto jetzt beim Carsharing an. Ich fahre eh meist Rad - trotz vieler rücksichtsloser Einzelpersonen hinterm Steuer, die mich augenscheinlich am liebsten von der Fahrbahn jagen möchten
Auf dem Land sind zugeparkte Flächen und fehlende Stellplätze kein allzu großes Thema.
Für viele Landbewohner noch nicht einmal auf dem eigenen Grundstück.

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mccornickxy 19.05.2019, 17:14
106. Alternativen zum Auto: bin überwältigt & begeistert !

.. . . doch nicht die Otto-Normalos die kaum Geld für ein Taxis haben für die "schnuckligen Businessprojekte" die uns von der Regierung , typisch EU (Glühbirnen; Staubsauger etc. . .) aufgezwungen werden.
Wir sollen, nein die BRD muss (dh. von der Bundeskasse /u. a. Steuergelder per EU-Gesetz wegen CO2-Strafzahlungen die die BRD-dann sonst zahlen _ 2030 (?)_ wenn es die Reduzierung nicht einhält. Ich beglückwünsche Großbritannien zum Austritt aus diesem Verein- & hoffe auf heute wirtsch . Zusammenarbeit bei u. a. Kauf von Glühbirnen & Staubsauger die mir hier fehlen.

- - ---
Bsp.: Carshering:
"Sie müssen nur noch tanken"; wow wie toll!
Vergessen zu erwähnen: . . . . nachdem Sie ein Vermögen im Monat oder pro Tag je nach Angebot für die Carscheringkarre ausgegeben haben. Was soll sich denn da lohnen im Vergleich zum eigenem nonstop verfügbarem Auto ??? Bei Carshering binnen z. B. pro Monat gibt man aus, was man für ein Jahr für die Versicherung +Steuer sowieso ausgeben muss. Und evtl anstehende Reparaturen & TüV: nun ja , dann legt man halt schon ab Januar vorausschauend was zurück. Doch vorausschauendes Denken kann man ja kaum von einem Volk erwarten, dass es tats. als Selbstverständlichkeit meint, der Staat solle für ihre Kinderzeugung aufkommen - - -die Nachrichten über die vielfachen Massenentlassungen (oder schlicht die alg. modernisierten Arbeitsplätze des 21. Jh. wo Menschen kaum noch gebraucht werden) durch an der Uni wohl falsch erlernte "Firmen-Sanierungen" (es gibt zig andere Sanierungsmaßnahmen zuerst, bevor man sich entscheidet Menschen auf die Straßen zusetzen. Am besten auch noch ein nettes Elektrospielzeugauto: Tanken 2 Stunden lang, wenn man überhaupt mal zu eine Tankstelle gelangt, bevor der Saft aus der Karre raus ist. Übrigens: schon mal ein Elektroauto an der Tanke brennen gesehen ? (demnächst sollen ja auch noch Wasserstoffbetriebene Autos =fahrende Wasserstoffbomben auf die Straßen gebracht werden !!!! ) Un am liebsten voll überwacht per GPS & 5 G, demnächst gar in selbst fahrenden (=von Hackern wie SmartHomes & Phones fernsteuerbaren) Autos.

Echt putzig ulkig unsere Regierung mit ihren Wirtschaftsideen `*
Demnächst noch internationaler als Mitglieder der "Seidenstraße", dem Handeslprojekt mit einem Land das z. B: das afrikanische Uganda bereits die VRChina umgewandelt (Q.: Auslandsjreport NTV) hat & seit Jahren (ihr offen bekanntes Weltwirtschaftsübernahme-Parteiziel bis 2025 seit 2002 beschlossen) wichtige firmen & militärisch strategische Häfen & Grundstücke /Immobilien aufkauft. "Supersozial SPD"- G. Schröders "Agenda2010/H4"-Gesetze haben bereits chinesiche Arbeitsmodelle unter Wegfall von Kündigungsschutz, Sozialleistungen & Dumpinglöhnen eingerichtet - - - nicht ohne Grund müssen so viele Menschen nim Land &samt Rentnern mehrere Jobs zum Durchkommen annehmen) & damit China für die BRD den Weg frei gemacht.

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mccornickxy 19.05.2019, 17:46
107. BRD: noch weniger Konkurrenz zu der kommunistischen VRChina

Zitat von mccornickxy
mein vorh. Kommentar zur "Seidenstraße . . .& "Supersozial SPD"- G. Schröders "Agenda2010/H4"-Gesetze haben bereits chinesiche Arbeitsmodelle unter Wegfall von Kündigungsschutz, Sozialleistungen & Dumpinglöhnen eingerichtet - - - nicht ohne Grund müssen so viele Menschen nim Land &samt Rentnern mehrere Jobs zum Durchkommen annehmen) & damit China für die BRD den Weg frei gemacht."
Logik Selbstaufgabe Europas:
Wenn die Seidenstraßenprojekt läuft, wird alle Konkurrenz aufgehoben - -doch die Billigsten werden gekauft __ & "Made in Germany" verschwindet- - "Made in VR-China" findet seinen Seidenstraßen-Markt in unserem Europa. Die Europ Staaten haben`s doch schon für uns EU-Bürger unterschrieben, die Standorte Hamburg(Nordsee) & Duisburg (Flüsse), die jegl weitere Ausbreitung Chinas (Firmenübernahmen/neue, Grundstücke Immobilien, Lizenzen, Häfen (Hamburg!) etc. in der BRD ermöglichen stehen auch fest.

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intercooler61 19.05.2019, 18:08
108. Rechnung mit vielen Faktoren, nur individuell bestimmbar

Ebenso, wie beim Pkw auch Stellplatz, Instandhaltung und vor allem Anschaffung einzukalkulieren sind, muss man auch bei den Alternativen ehrlich sein (z.B. Taxikosten, wenn die Bahn ausfällt oder das Shuttle einen versetzt). Und individuelle Faktoren beeinflussen das Ergebnis stark, z.B. der angesetzte Nettostundensatz für den Zeitaufwand und die Frage, ob man überhaupt mehr Zeit erübrigen kann. Dazu speziell beim Pkw die Typ-, Regional- und persönliche SF-Klasse.

Ich wohne und arbeite in HH, beides sogar innerhalb des Filetstücks, das von Moia, CleverShuttle, car2go, DriveNow und Sharing-Stationen beglückt wird. Arbeitsweg einfach 12 km kürzeste, 16 km schnellste Strecke, Pkw-Nutzung um 10.000 km/a. Wäre also der ideale Kandidat.

car2go? - Fahrzeuge trotz geringen Alters oft in traurigem Zustand. Bin da zwar eher schmerzbefreit, habe aber nicht bei jeder Anmietung 10 Minuten Zeit, irgendwelche Vorschäden nachzumelden, um mich vor Regress zu schützen. Und unterm Strich (Vollkosten) teurer als ein eigenes Auto gleichen Typs.

"Echte" Car-Sharer: Zeitaufwand für An- und Abreise zur/von der Station; entweder Abo mit Fixkosten ohne garantierte Verfügbarkeit oder hohe Mietpreise. Fahrzeug muss zur selben Station zurück, also Tagesmiete - damit aber teurer als mein eigener Pkw (gepflegte oMK), für einen Kleinwagen, der manchmal irgendwo bereitsteht und manchmal auch nicht.

Ridesharer: nach mehrfacher Erfahrung unzuverlässig und unterm Strich ähnlich zeitraubend wie ÖPNV. Im Bedarfsfall viel zu kleines "Geschäftsgebiet" dank cherry picking - und dennoch teurer als die eigene Karre.

ÖPNV: Wo nutzbar, klar billiger als der Pkw, aber leider nicht so zuverlässig. Kostet mich im Schnitt rund 1 Stunde mehr pro Tag - die ich nicht habe, wenn täglich 6 Stunden Schlaf übrig bleiben sollen.

Es wird da immer gern argumentiert, man könne ja unterwegs arbeiten (bei Regen und Wind an der ungeschützten Haltestelle? Stehend im überfüllten Bus? Oder beim Sprint über die Bahnhofstreppe, um den Anschluss noch zu erwischen?). Darüber können wir diskutieren, sobald mein Arbeitgeber die im HVV verbrachte Zeit auch vergütet.

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Robert M 20.05.2019, 13:23
109. Carsharing? Heiße Luft in Tüten!

Ich habe mich damit mal beschäftigt - leider gibt es keinen Anbieter der auch in den Stadtrandlagen Autos anbietet. In Berlin müssen die Fahrzeuge innerhalb des S-Bahnrings abgestellt werden - Also da wo sowieso ein gut ausgebauter ÖPNV vorhanden ist. Etwas Außerhalb bekomme ich also kein CS Fahrzeug - Leihwagen übrigens auch nicht!
Ja das mit den E-Autos - vielleicht wäre es echt eine Idee wenn jeder Käufer sich einen Standort für eine kostenlos errichtete Ladesäule aussuchen könnte - egal ob auf eigenem Grundstück oder direkt davor. DAS währe mal eine echte Maßnahme.

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