Forum: Wirtschaft
Mögliche Fusion zwischen Deutscher Bank und Commerzbank: Wer den neuen Finanzgiganten
Ralph Orlowski / REUTERS

Unter größter Geheimhaltung verhandeln die Top-Manager von Deutscher Bank und Commerzbank über eine Fusion. Nach SPIEGEL-Informationen haben sie die Chefposten schon aufgeteilt.

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romeov 12.04.2019, 12:26
1. Zusammen 140.000 Mitarbeiter

...und keiner hatte eine Idee, wie sich die Sauriere mit einem eigenen Bezahlsystem im Markt platzieren hätten können. Das zeigt schon die Sinnlosigkeit dieser zwei Riesen.

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kajoter 12.04.2019, 12:58
2.

Die Deutsche Bank gilt in den USA als sehr zwielichtig. Sie wird sofort mit Geldwäsche und russischen Oligarchen in Verbindung gebracht und die Zahl der gegen sie eröffneten Gerichtsverfahren spricht eine eindeutige Sprache gegen sie. Dort meint man, dass ihr völlig ramponiertes Image durch den Zusammenschluss mit der Commerzbank saniert werden soll.
Dagegen hört man von der Deutschen Bank keinerlei Reaktionen auf diese katastrophale Bilanz. Kein Bedauern, keine Richigstellungen, keine Kommentare. Ich fände es daher höchst problematisch, wenn mit dem Zusammenschluss ein deutscher Finanzriese entstehen würde, der in Zukunft höchstwahrscheinlich das zwielichtige Geschäftsgebaren der Deutschen Bank fortsetzen würde.

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willibaldus 12.04.2019, 13:07
3.

Ich frage mich was anderes. Die Commerzbank ist krass unterbewertet. Der Börsenwert ist weniger als 50% des tatsächlichen Wertes. Will sich die Deutsche Bank von der Differenz sanieren?
So ein Fall wie die Commerzbank ist eigentlich ein Schnäppchen für einen Liquidierer. Also eine Heuschrecke kauft den Laden und verkauft dann die Einzelteile mit Gewinn, die Strukturen sind dann zerstört.
In jedem Fall kann die Commerzbank nur verlieren. Auf jeden Fall wäre die Commerzbank zur Zeit ein Kauftipp für den, der etwas Geld übrig hat und nicht weiss, wohin damit.

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banker1 12.04.2019, 13:13
4. richtig

Man wird sehen was passieren wird,aber die Fusion ist aus meiner Sicht richtig und wichtig.
Der Weg ist seit fast 20 Jahren vorgezeichnet.
Die Verlierer werden leider wieder die Kleinaktionäre sein......
(PS Kajoter: In den USA ist leider jeder Wettbewerber zwielichtig =))

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Glüxxkeks 12.04.2019, 13:17
5. Hauptsache, Posten verteilt

Es ist schon seltsam. Niemand, wirklich niemand hält diese Fusion für sinnvoll. Nur Herr Kukies hat seinen Freunden von Goldman Sachs einen lukrativen Auftrag verschafft, Herr Sewing und Herr Zielke lenken mit der Fusion von ihrem eigenen Scheitern ab, und die Commerzbank wird als Geldgeber für die Machenschaften der Deutschen Bank verheizt. Hauptsache, es springen für alle Protagonisten lukrative Posten heraus. Was aus den bis 30.000 Mitarbeitern wird, die durch diesen faulen Deal ihren Arbeitsplatz verlieren werden, interessiert niemanden. Bravo, Herr Scholz!

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cecile10 12.04.2019, 13:38
6. Hausptsache die Personalien stimmen

Solange Herr Achleitner den aufsichtsrat der fusionierten Bank führen darf, sollten sich Wettbewerber keine Sorgen machen, dass hier ein neues Power-House mit Jagdinstinkt bei den Mitarbeitern entsteht. Als Commerzbank-Aktionär kann es einem nur schwarz vor Augen werden.

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Watschn 12.04.2019, 13:56
7. Und bei der nächsten Euro- bzw. Finanzkrise....

..die...anhand der aufgeschwollenen Zentralbankbilanzen (zuviel Papieren = US-Fed u. zuviel faulen Papieren = EZB)...., oder des Platzen einer Kredit-Bonanza, Bankenzusammenbrüchen (insb. in der südl. Eurozone), bzw. einer starken Rezession mit Überschuldung von unsolide wirtschaftenden bzw. inflationären Staaten. (GR, IT, F, & TüK u. Co.)

.....diese sog. 'Deutsche CommerzBank'......vor den Zusammenbruch bringt, u. DE vielleicht dann infolge eigener Schwierigkeiten (Rettungsmassnahmen für überschuldete Euroländer, ESM-Nachschuss, im Feuer stehenden dt. Billionen-Target-Forderungen), ....nur noch Teile dieses verfehlten Bankkonglomerats 'Steuergeld retten' kann...

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Champagnerschorle 12.04.2019, 14:01
8. seltsam

Zitat von Glüxxkeks
Es ist schon seltsam. Niemand, wirklich niemand hält diese Fusion für sinnvoll. Nur Herr Kukies hat seinen Freunden von Goldman Sachs einen lukrativen Auftrag verschafft, Herr Sewing und Herr Zielke lenken mit der Fusion von ihrem eigenen Scheitern ab, und die Commerzbank wird als Geldgeber für die Machenschaften der Deutschen Bank verheizt. Hauptsache, es springen für alle Protagonisten lukrative Posten heraus. Was aus den bis 30.000 Mitarbeitern wird, die durch diesen faulen Deal ihren Arbeitsplatz verlieren werden, interessiert niemanden. Bravo, Herr Scholz!
Seltsam ist nur eines - Sie kennen niemand, wirklich niemand, der Ahnung vom Wettbewerb unter Banken in Deutschland hat. Der Zusammenschluss ist tatsächlich die letzte logische Lösung wenn es darum geht, dass es auch in Zukunft noch eine deutsche Privatbank gibt.

Von der Arbeitnehmern und Fluktuationsraten bei Banken haben Sie leider auch keine Ahnung.

Zu guter Letzt: Die Gewerkschaften zeigen hier wieder deutlich ihr verkrustetes Denken. Wenn die beiden Banken nicht zusammengehen, wäre man in 3 Jahren froh, es wurde "nur" 30.000 Arbeitsplätze "erwischen" - dann aber definitiv betriebsbedingt und nicht so kuschelig wie jetzt!

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Champagnerschorle 12.04.2019, 14:05
9. verstehe ich nicht

Zitat von banker1
Die Verlierer werden leider wieder die Kleinaktionäre sein......
Man konnte doch mit der Commerzbank als Kleinaktionär gut verdienen. Schöne Vola.
Wer den Begriff "verkaufen" nicht kennt (hier wäre dann Loser treffender als Verlierer), sollte einfach die Finger von Aktien lassen

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