Forum: Wirtschaft
Mögliche Wende auf dem Wohnungsmarkt: Experten melden erstmals seit 2005 sinkende Mie
imago images/Joko

Auf dem Wohnungsmarkt deutet sich eine Trendwende an: Laut einem aktuellen Preisindex sind die Neuvertragsmieten im ersten Quartal erstmals seit 14 Jahren gesunken. Bei den Kaufpreisen geht es dagegen weiter nach oben.

Seite 1 von 8
iffelsine 08.05.2019, 12:40
1. Bei den Kaufpreisen kann man nur verkaufen !

Zieht ein Mieter aus, verkaufe ich sofort. Je Wohnung bleiben nach Steuern je Wohnung nur 1.600€ übrig, verkaufe ich eine freie Wohnung, bekomme ich zwischen 230.000 und 340.000€ steuerfrei. Und ich muss mich nicht damit rumschlagen, dass meine Mieter in Berlin eine Mieterhöhung (nach Mietspiegel) von 6,43€/qm auf 6,75€/qm ablehnen und vor Gericht ziehen (und verlieren).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
anonlegion 08.05.2019, 12:42
2. Lasst es. Das glaubt euch kein Mensch.

Jedenfalls niemand im Einzugsgebiet einer Grossstadt.
Es fällt auf, das jedesmal wenn z.B. Deregulierungen aus dem Ruder laufen, die öffentliche Diskussion Fahrt aufnimmt und politische Gegner mit berechtigter und gut publizierter Kritik um die Ecke kommen, solche Meldungen von "Trendwenden" aufkommen.
Der Trend unreflektiert Agenturmeldungen und Meldungen aus Parteizentralen und den zahlreichen Pressereferaten der Bundesregierung zu publizieren, wäre allerdings ein wirklich guter Kandidat für eine "Trendwende".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Blackbeard 08.05.2019, 12:43
3. Na wer den Experten glaubt

Ich schau mir wöchentlich Wohnungsangebote in meinem Umkreis an und an Preisen gefallen ist da rein gar nichts. Mieten unter 10€ pro qm gibts seit gut einem Jahr nicht mehr.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
doctiloquus 08.05.2019, 12:45
4.

"...verzeichneten die Experten bei den Neuvertragsmieten einen Rückgang um 0,3 Prozent im Vergleich zum vierten Quartal 2018..." Wer sind den DIE Experten? Und: 0,3 % erscheint mir als Nichtexperte eher eine zufällige Schwankung zu sein. Hier den Begriff Trend zu verwenden macht keinen Sinn.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
magic88wand 08.05.2019, 12:48
5. Wer kauft schon eine Wohnung, um sie zu vermieten?

Eine Wohnung kauft man, um sie selbst zu nutzen. Spätestens seit der Mietpreisbremse lohnt sich das Kaufen um zu vermieten für Privatpersonen nicht mehr, bald auch nicht mehr für Immobilienfirmen. Die politischen Maßnahmen gegen das Vermieten führen auch dazu, dass sich Miet- und Kaufpreise dauerhaft entkoppeln. Mieten wird relativ zum Kaufen günstig sein - sofern man eine der raren Mietwohnungen ergattert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hoellenhagen 08.05.2019, 12:49
6. Gröhl

In Frankfurt gehen die Neumieten um 3 % zurück? Das glauben Sie doch selber nicht.

Standardwohnung 3 Zimmer wird in Sachsenhausen aktuell zu 1.200 Euro Monatsmiete angeboten. Das sind 15,60 pro qm. Dazu kommen noch die Nebenkosten von 225 Euro.

Heute muss man im Rhein-Main-Gebiet für eine 3-Zimmer-Wohnung mit ca. 1.300 - 1.500 Euro warm rechnen. Ich habe im letzten Jahr noch eine entsprechende Wohnung für 960 Euro + 240 Nebenkosten vermietet.

Bei Ihnen pfeift einer im Walde in Zweckoptimismus in die Windeln.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
PeterMüller 08.05.2019, 12:53
7. Ich habs ja gesagt

Schon vor zwei Jahren habe ich in Kommentaren hier vorausgesagt, dass es in zwei Jahren kippen wird und die Mieten sinken werden. In der Folge werden auch die Bau- und Kaufpreise sinken. DAS allerdings hatte ich auch für jetzt vorausgesagt. Das verzögert sich noch. Wenn die allg. Wirtschaftslage sich weiter verdüstert, wird es zu mehr Arbeitslosen kommen, die Kaufnachfrage wird sinken. Dann werden manche auch ihre Finanzierung nicht mehr durchhalten können, das Kaufangebot steigt. Zudem hat sich der Zinsmarkt stabilisiert, wird ebenfalls steigen, damit dann die Wirtschaft weiter drosseln, noch mehr Angebot. Mancher Verkäufer wird dann schnell noch verkaufen wollen, bevor die steigenden Zinsen die Nachfrage drosseln, das Angebot wird noch weiter steigen. Mancher wird dann noch schnell kaufen, bevor die Zinsen merklich steigen, aber dann geht es los: Steigende Zinsen und höhere Arbeitslosigkeit führen zu geringerer Nachfrage, Verkaufsdruck und Angst vor dem "nicht-mehr-gut-verkaufen-können" wird das Angebot steigen lassen. Genau das wird dann den Weg zu normaleren Preisen auf dem Wohnungsmarkt ebnen. Es hat begonnen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bs2509 08.05.2019, 12:53
8. Forschungsunternehmens F+B

ist ein Beratungsunternehmen . . . . "Sichere Wohnquartiere –Stabile Nachbarschaften. Der Beitrag der Wohnungswirtschaft".
Sehr schöner Beitrag des Dr. Leutner vom o.g. Beratungsfirma. Sicher, der Vortrag datiert vom Jahr 2006, aber wer sich in diesem vorliegenden Beitrag umschaut, fällt auf, wo sich dieses Beratungsunternehmen bewegt.
In dem Vortrag wird mit der Angst von Wohnungssuchenden und potentiellen Käufern gespielt.
Es wird der Eindruck erweckt, als wäre es einfach so möglich in ein Wohngebiet zu wechseln, dass "Sicherheit, Wohnzufriedenheit und nette Nachbarschaft" bietet.
Und dann folgen Tipps über Maßnahmen und Projekte von Wohnungsunternehmen. Das nennt man weitläufig
"Dienst am Kunden" oder besser eine "Dienstleistung für die Wohnungsunternehmen.

Und just dieses Beratungsunternehmen "erfreut" nun die werten Mieter mit der Aussage, "zum ersten Mal seit 2005 sinken die Mieten" . . . da frage ich mich,wer soll das glauben, wenn SPON selber schreibt, die Daten seien mit Vorsicht zu geniessen.
Cui bono ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
beckalexbeck 08.05.2019, 12:57
9. Genau! -)

.... weder mieten, noch kaufen ist in Berlin noch eine Option. Hier die Lösung : weg aus der Stadt, in MC Pomm gibt es sehr viel Leerstand.
Glasfaserkabel vorhanden, tolle Straßen, Fahrradwege und Jobs gibts auxh dort!
Im übrigen für die Digitalisierung muss man nicht in Berlin wohnen, man ist ortsunabhängig, daher raus hier!!!
Schlechte/niedrige Löhne in Berlin, hohe Kosten in Berlin, ist für Arbeitnehmer nicht mehr attraktiv!!!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 8